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Die Mafia und das Atomare. Eine Reportage von Suzuki Tomohiko

Veröffentlicht von Textinitiative am 18.12.2011
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Am 15. Dezember 2011 erschien im Verlag Bungei Shunjû die Reportage des investigativen Journalisten Suzuki Tomohiko, der sich als Leiharbeiter für die Aufräumungsarbeiten im Atomkraftwerk Fukushima Dai’ichi verdingt hatte:


Suzuki Tomohiko: Yakuza to genpatsu. Fukushima Dai’ichi sen’nyûki [Die japanische Mafia und die Atomindustrie. Geheime Reportage über den Meiler Fukushima I]. Tôkyô: Bungei Shunjû.

In einem Video erklärt der Verfasser einem Kollegen, wie er bei seiner Recherche im mafiös unterwanderten Milieu der Atomleiharbeiter vorgegangen ist und welche Schlüsse er aus seinem Erlebnis in Fukushima zieht. Auf die Frage nach den Schriftzeichen auf seinem Handrücken, die während des Fernsehinterviews auffielen, antwortete er, sie sollten ihn daran erinnern, nicht zu viel zu sagen und nichts Unnötiges auszuplaudern – ein Hinweis darauf, dass er sich mit einem äußerst sensiblen Thema beschäftigt, dem japanischen „Tabu des Atomaren“, wie es auf dem Cover des Bandes heißt.


(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=llO7pq70Vsc)

Eine ins Englische übersetzte Pressekonferenz mit Suzuki Tomohiko vom 15.12.2011 (siehe auch http://www.fccj.or.jp/node/7119 ) kann unter folgendem Link verfolgt werden:


Unter den "Projekten" ist ein Beitrag zu Suzuki Tomohiko von Lisette Gebhardt (Japanologie Frankfurt) zu finden.

Zuletzt geändert am: 30.05.2012 um 18:48

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