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Fotoausstellung "TOHOKU - DER NORDOSTEN JAPANS" am Japanischen Kulturinstitut Köln

Veröffentlicht von Textinitiative am 31.08.2016
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Ab dem 9. September organisiert die Japan Foundation am Japanischen Kulturinstitut Köln (JKI) die Fotoausstellung "Tohoku - Der Nordosten Japans. Gesehen mit den Augen japanischer Photographen". An insgesamt elf Ausstellungstagen werden bis einschließlich dem 19. September Fotografien der Tôhoku-Region vor der Dreichfachkatastrophe aus den Jahren 1940 und 2011 gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine digitale Präsentation der Serie "Tôhoku" des renommierten deutschen Fotografen Hans-Christian Schink sowie einer Filmvorführung. Aus dem Ankündigungstext:

"Am 11. März 2011 wurde der Nordosten Japans (Region Tôhoku) durch ein schweres Erdbeben und einen Tsunami erschüttert. Auch wenn seither Ortsnamen wie Fukushima in aller Munde sind, ist außerhalb Japans nur wenig über die Geschichte und Kultur der Region bekannt. Die Ausstellung der Japan Foundation schließt diese Lücke und zeigt Arbeiten, die zwischen 1940 und 2011 von neun herausragenden Photographen und einer Photographengruppe aufgenommen wurden: Teisuke Chiba, Ichirô Kojima, Hideo Haga, Masatoshi Naitô, Hiroshi Ôshima, Meiki Lin, Masaru Tatsuki, Sendai Collection, Nao Tsuda und Naoya Hatakeyama. Kuratiert wurde die Ausstellung von dem Photographie-Kritiker, –Historiker und Herausgeber Kôtarô Iizawa. Präsentiert werden Aufnahmen von Landschaften, historischen Artefakten, lokalen Riten und Szenen aus dem Alltag der Menschen."

Link: http://www.jki.de/veranstaltungen/ausstellungen/tohoku-der-nordosten-japans.html

Im Nachtrag: Eine lesenswerte Einschätzung zur Lage der Post-Fukushima-Fotografie bietet unser ehemaliger Student Martin Ries M.A. in seinem Beitrag "Post-Fukushima-Fotografie - Die Pionierleistung Obara Kazumas" im Lesebuch "Fukushima" (EB Verlag 2012, S. 197-219).

Zuletzt geändert am: 31.08.2016 um 14:11

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