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Fukushimagaku: Ein Projekt von Kainuma Hiroshi

Veröffentlicht von Textinitiative am 30.01.2014
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Der Soziologe Kainuma Hiroshi 開沼博 (*1984), geboren in Iwaki und ein Absolvent der Universität Tôkyô, Schüler von Yoshimi Shun’ya (*1957), rief unlängst das Projekt Fukushimagaku – Fukushimalogie – ins Leben. Kainuma verfasste das erfolgreiche, mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnete Buch Fukushima-ron. Genshiryoku- mura wa naze umareta no ka (2011) und arbeitet derzeit als sonderbeauftragter Forscher an der Universität Fukushima am Zentrum für die Förderung eines schönen Fukushima / Fukushima Daigaku Utsukushima Fukushima Mirai Shien Sentâ.

Das Projekt beinhaltet Interviews mit 2000 in Fukushima ansässigen Personen und möchte eine Informationsbasis mit Archiv begründen, von der aus der Wiederaufbau und sich aus dem Modell „Fukushima“ entwickelnde Denkansätze gestaltet werden können.

Links:

Lektürehinweis: Zu Kainumas Buch über die Einführung der Atomkraft in Japan siehe den Beitrag „Politik, Energie, Kultur in Wechselwirkung – Wie sich Atomkraft in Japan durchsetzte“ von Katrin Gengenbach, Felix Jawinski und Dorothea Mladenova. In: Lesebuch ‘Fukushima’. Berlin: EB Verlag (2013), S. 32-53.

Zuletzt geändert am: 31.01.2014 um 20:58

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