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Japan Syndrome. Festival zur Kunst und Kritik nach Fukushima

Veröffentlicht von Textinitiative am 16.04.2014
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„Japan hat nicht nur mit den ökologischen, sondern auch mit den psychischen und politischen Auswirkungen der Katastrophe von Fukushima zu kämpfen. Wie die Wahlerfolge der Atomlobby zeigen, ist der Wunsch nach Verdrängung der Ereignisse immens. Andererseits wächst bei vielen Künstlern das Bewußtsein, dass Fukushima einige bislang verborgene Risse in der japanischen Gesellschaft freigelegt hat. Sie beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit der nach dem Desaster einsetzenden Agonie und Sprachlosigkeit, aber auch mit den Mythen der Nachkriegszeit wie dem Glauben an unbegrenztes Wirtschaftswachstum durch billige Energie. Unter dem Titel „Japan Syndrome“ veranstaltet des HAU Hebbel am Ufer ein spartenübergreifendes Festival, das der Frage nachgeht, wie sich die japanische Gesellschaft und Kultur seit Fukushima verändert haben“. (Zitat Ankündigungstext)

Kontakt:
HAU Hebbel am Ufer
Stresemannstr. 29
10963 Berlin

Termin: 20.05.2014 - 29.05.2014

Links:

Zuletzt geändert am: 16.04.2014 um 00:31

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