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Japanische Literatur nach Fukushima – Japanese Literature After Fukushima

Veröffentlicht von Textinitiative am 05.12.2011
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Eine wichtige Aufgabe für die japanologische Literaturwissenschaft ist die Erkundung der Reaktionen in der Literaturszene auf die Ereignisse in Fukushima und die Frage nach einem möglichen Wandel der japanischen Gegenwartsliteratur im Zeichen von 3/11. Ob die Katastrophe in Nordostjapan dem Zyklus der Bestseller-Seligkeit ein Ende bereiten und die „schwierige“, die experimentelle, unbequeme, politische Literatur wieder zu ihrem Recht kommen lässt, werden die kommenden Monate und Jahre zeigen.

Am 12. September 2011 sprachen japanische Autorinnen und Autorinnen vor einer kanadischen Öffentlichkeit zu ihren Erfahrungen und Zugängen zu den Ereignissen von Fukushima. Unter den Beiträgern der Diskussionsrunde an der York University in Toronto waren Furukawa Hideo und Kawakami Hiromi sowie der Übersetzer Shibata Motoyuki und der Haiku-Lyriker Ozawa Minoru.


Die Diskussionrunde „Japanese Literature After Fukushima“ 1-7 findet sich aufgezeichnet auf Youtube:


Zum Schriftstellertreffen in Toronto siehe auch:


Die Japanologie Frankfurt arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt zur japanischen Literatur nach Fukushima und wird erste Ergebnisse auf dem Filmfestival Nippon Connection 2012 vorstellen.

Zuletzt geändert am: 06.12.2011 um 21:54

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