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"Sicherheitsabstand". Die stille Evakuation

Veröffentlicht von Textinitiative am 29.11.2014
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Dr. Mita Shigeru, Inhaber der lange in Tokyo ansässigen Mita-Klinik, hat dieses Jahr seine Praxis nach Okayama verlegt. Er ist der Ansicht, dass die Strahlung in Tokyo - obwohl niedrig - in ihrer Langzeitwirkung doch vermutlich folgenschwer sei und appelliert an seine Kollegen, die Fakten noch einmal zu prüfen und die Patienten aufzuklären. Sein Brief kursiert aufgrund einer Initiative des anti-atomaren Journalisten Kinoshita Kôta und der World Network For Saving Children From Radiation (WNSCR), die sich seinerseits für Aufklärung und großflächigere Evakuierung einsetzen, mittlerweile im Internet. Mita macht unter anderem auf ein Klima in der Metropole aufmerksam, in dem es für Mütter schwierig ist, öffentlich oder mit Ärzten über ihre Sorgen hinsichtlich der Strahlenbelastung zu sprechen.

Links:

Auf den Seiten empfohlener NHK Beitrag zu Chernobyl:
汚染地帯からの報告 第1回 ベラルーシの苦悩

NHK ETV特集 アンコール シリーズ・チェルノブイリ原発事故・ 2013.3.17.

Zuletzt geändert am: 29.11.2014 um 10:46

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