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Vorläufiges Ende der Manga-Serie „Oishinbo“ nach Fukushima-Kritik

Veröffentlicht von Textinitiative am 23.06.2014
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In Japan erschien nach über dreißigjähriger Laufzeit am 19. Mai 2014 die vorläufig letzte Folge der weithin bekannten Manga-Serie „Oishinbo“ (dt. „Der kleine Feinschmecker“). Dem gingen im wöchentlich erscheinenden Manga-Magazin „Big Comic Spirits“ (jp. Biggu komikku supirittsu) zwei Teile voraus, die unter dem Titel „Die Wahrheit über Fukushima“ (Fukushima no shinjitsu) dem Thema „AKW-Unfall“ gewidmet waren. Schon nach dem ersten Teil entspann sich eine heftige und umfangreiche Kontroverse bezüglich der gesundheitlichen Folgen für die Bewohner der Präfektur Fukushima wegen des Super-GAUs im AKW Fukushima Daiichi am 11. März 2011. In welcher Weise trug die weite öffentliche Diskussion, der in dem Manga geäußerten Ansichten, mit zu der Entscheidung des Verlags Shogakukan bei, die Serie bis auf Weiteres ruhen zu lassen? Dieser Frage soll in einem demnächst auf der Website der Textinitiative Fukushima erscheinenden Essay eingehender nachgegangen werden.

Verfasserin: Julia Fröhlich

Zuletzt geändert am: 23.06.2014 um 14:07

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