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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

Unterschriftensammlung gegen die Apokalypse

(Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin)

Während pessimistische Experten mit Fukushima die Apokalypse kommen sehen, ruft der ehemalige Botschafter Murata Mitsuhei angesichts der Lage in Nordjapan dazu auf, die japanische Olympia-Ausrichtung 2020 zurückzuziehen.

Links:


Interview mit Dr. Sebastian Pflugbeil

Das Interview der deutschen Wirtschaftsnachrichten mit dem Physiker Dr. Pflugbeil über die Lage in momentane Lage im KKW Fukushima Daiichi finden Sie hier.


Internationales Expertenwissen für Japan – Fukushima bleibt ein Problem für alle

Die Zeit hält fest: „Die Atomkatastrophe in Fukushima überfordert allerdings nicht nur japanische Ingenieure, auch internationale Wissenschaftler haben immer wieder betont, dass der Zwischenfall nach dem Erdbeben von 2011 bisher einzigartig war. Für den Umgang mit einem Unfall dieser Art und Größenordnung gibt es keine Erfahrungswerte. Viele Teile der beschädigten Reaktoren sind für Arbeiter und Inspekteure allein wegen der hohen Strahlenbelastung nicht zugänglich. Meldungen von immer wieder auftretenden Pannen an dem Kraftwerk suggerieren der Öffentlichkeit, die Lage sei nach dem GAU dauerhaft unter Kontrolle gewesen. Dies ist nach Einschätzung von Wissenschaftlern und Beobachtern in Japan aber nicht der Fall.“

Link: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-10/fukushima-japan-internationale-hilfe-verseuchtes-wasser


Alltag nach Fukushima – Ein Besuch in Fukushima auf Heute.de

Manche Einwohner von Fukushima sagen, ihnen sei die Lebensgrundlage verloren gegangen, manche leben ihren Alltag gezwungenermaßen wie „normal“, was auch einer Resignation vor der atomaren Strahlung gleichkommt. Wieder andere betonen, schlimme Dinge erlebt zu haben – gemeint ist wohl Ablehnung und Diskrimierung, der sie auf der Suche nach einem Neuanfang begegneten.

Link: http://www.heute.de/Die-Atomkatastrophe-hat-alles-ver%C3%A4ndert-29986256.html


Arbeitskreis Fukushima im WS 2013/2014

Der Arbeitskreis Fukushima wird – nach einer publikationsbedingten Pause – in Frankfurt zum Wintersemester 2013/2014 wieder mit ca. 7 Sitzungen seine Aktivität aufnehmen. Eine erste Besprechungssitzung, bei der sich alte und neue Mitglieder treffen und über mögliche Projekte sprechen können, findet am Dienstag, den 22. Oktober um 18.00 Uhr im Raum 705 statt.

Interessierte können sich ab 1.10. in einer Liste im Sekretariat der Japanologie eintragen.


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