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Veranstaltungen am
26. Mai 2013 |
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Datum |
Veranstaltungen im Mai 2013 |
Info |
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06.05.2013 |
Vortrag Kristina Iwata-Weickgenannt (DIJ, Tōkyō): ""Fukushima leben" oder Heimat als Konstruktion. Die Katastrophenliteratur von Wagō Ryōichi und Yū Miri" |
Homrpage |
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07.05.2013 |
Vortrag Winfried Flüchter (Duisburg): "Das Große Erdbeben von Ostjapan 2011 und die Optionen einer Risikogesellschaft" |
Homepage |
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16.05.2013 |
Vortrag Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (Freie Universität Berlin): "Japans Politik nach Fukushima – Bruchlinien und Kontinuitäten" |
Homepage |
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alle Veranstaltungen |
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13.04.2011 Fukushima und die Folgen - Informationen für Studierende
Verlauf:
1. Chronologie der Ereignisse
2. Presseschau, Reaktionen, Kommentare
3. Erfahrungen in Japan
4. Studienaufenthalte
5. Japanologische Aufgaben / Termine
Tag: Mittwoch
Datum: 13. April 2011
Zeit: 18:00 - 19:30 h
Ort: Jüg H-8
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13.04.2011 Fachkonferenz: "Atomkraft nach Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) "
Internationale Fachkonferenz mit Workshops & Podiumsdiskussionen Mittwoch, 13. April 2011, 9.00 bis 20.30 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte
Englisch/Deutsch mit Simultanübersetzung
Markiert Fukushima weltweit das Ende des Atomzeitalters? Oder lassen sich die meisten Länder nicht von ihrem Atomkurs abbringen? Wenige Tage, bevor die Bundeskanzlerin mit allen Ministerpräsidenten über die Zukunft der deutschen Kernenergie berät, diskutieren Experten aus unterschiedlichen Weltregionen über die Bewertung der Atomkraft und die Zukunft unserer Energieversorgung nach Fukushima.
Mit u.a.:
- Tetsunari Iida, Institute for Sustainable Energy Policies, Tokio
- Mycle Schneider, Atomexperte, Paris
- Rebecca Harms, MdEP, Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFAim Europäischen Parlament, Brüssel
- Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
- Vladimir Milov, ehem. stellvertretender Energieminister, Russland
- Li Bo, Friends of Nature, China
- Praful Bidwai, Journalist u. Friedensaktivist, Coalition of Nuclear Disarmament and Peace, Indien
- Pradeep Kumar Dadhich, Head of the Centre for Policy andRegulatory Studies, TERI University, Indien
- Martin Bursík, ehemaliger tschechischer Umweltminister, Prag
Weitere Informationen: http://www.boell.de/presse/presse-atomkraft-nach-tschernobyl-und-fukushima-11684.html
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18.04.2011 Konstituierende Sitzung der "Textinitiative Fukushima" (Frankfurt)
Datum: Montag, den 18. April
Zeit: 17:50 Uhr
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28.04.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Treffen der "Textinitiative Fukushima" mit Mitgliedern aus Frankfurt und Leipzig.
Zeit: 15:00 Uhr bis 17.00 Uhr
Raum: Jur 717
Themen: Präsentation der Webseite "Textinitiative Fukushima" durch Michael Born(Webmaster). Anschließend ein Besuch der Nippon Connection und gemeinsames Abendessen im Krua Thai, Jordanstr.10 (Lageplan).
Übernachtungsadresse für sechs Leipziger Studierende: Haus der Jugend, Deutschherrenstraße 12, 60594 Frankfurt (Lageplan).
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03.05.2011 Vortrag Prof. Dr. em. Sotobayashi Hideto: "Zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki" – ein Zeitzeugenbericht
Zeit: 3. Mai 2011, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Hörsaal 14
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05.05.2011 Vortrag Prof. Dr. Lisette Gebhardt: "Der Krisendiskurs japanischer Intellektueller und Autoren"
Zeit und Ort: Do, 5. Mai 2011, 18:00 - 19:30 h, Jur 705a (ggf. Jüg H-14)
Mittlerweile liegen bereits einige Kommentare japanischer Autoren und Intellektueller zu den Geschehnissen in Nordjapan, die mit dem großen Erdbeben am 11. März 2011 ihren Anfang nahmen, vor. Während der Literaturnobelpreisträger und Gegner des Atomaren, Ôe Kenzaburô, einen "letzten Roman" plant, der die japanische Zeitgeschichte als die Geschichte der Atomopfer von Hiroshima bis Fukushima umschreiben will, äußern sich einige japanische Autoren zu der Katastrophe als Wendepunkt – erstaunlicherweise in dem Sinn, dass die tragische Realität von heute nun helfen könne, die Stagnation Japans in einer Ära des Prekären zu überwinden. Hätte die Nation noch vor kurzem über die "Verlorene Dekade", die aktuelle Hoffnungslosigkeit der jungen Generation und die japanische Abstiegsgesellschaft gejammert und sich dabei in Ressentiment und Zynismus gefallen, brächten die Härten angesichts von Fukushima, so etwa der Kritiker Azuma Hiroki, eine neue Solidarität in Japan mit sich (siehe Sonderseite "Fukushima"), ein neues japanisches Selbstbewusstsein. Die Interpretation der Krise als Chance ist freilich legitim, bedarf aber im Hinblick auf die Beschwörung nationaler Identität sicher einer weiteren Diskussion. Fukushima könnte auch – neben einer wiederaufgegriffenen kritischen Debatte um das Atomare − die Chance bedeuten, das Verhältnis "Japan und die Welt" neu zu deuten.
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17.05.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 17. Mai 2011.
Thema ist die Aufgabenverteilung der Zweit- und Viertsemester sowie die Textarbeit der Übersetzungsgruppe sowie Überlegungen zur Leipzig-Exkursion
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18.05.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Leipziger Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich um 14:30 im Institutsgebäude in der Schillerstraße 6 in Leipzig.
Erste Ergebnisse einiger Übersetzungsarbeiten werden vorgestellt und diskutiert.
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24.05.2011 Diskussionsveranstaltungen: "Ethik nach Tschernobyl und Fukushima"
Perspektiven für eine verantwortbare Energiestrategie
Kurzvorträge und Diskussion mit:
- Dr. Volodymyr Sheremeta (Umweltbeauftragter der Griechisch-Katholischen Kirche in der Ukraine, Ivano-Frankivsk)
- Prof. Dr. Winfried Petry (Lehrstuhl für Experimentalphysik, TU München)
- Prof. Dr. Markus Vogt (Lehrstuhl für Sozialethik, Kath.-Theol. Fakultät der LMU München)
- Moderation: Dr. Till Rüger (Bayer. Rundfunk)
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl jährt sich am 26. April 2011 zum 25. Mal. Der bislang größte Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie mit seinen bis heute spürbaren Langzeitfolgen ist Mahnung und Auftrag für einen veränderten Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen. Die Havarie des japanischen Atomkraftwerks Fukushima in Folge von Erdbeben und Tsunami am 11. März diesen Jahres hat der Frage nach der Nutzung der Kernenergie eine unerwartete dramatische Tragweite gegeben.
Trotz dieser Ereignisse ist global gesehen keine Energiewende in Sicht. Die meisten Länder halten die Kernenergie für unverzichtbar. Insbesondere Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und geringere Belastung des Klimas durch die CO2-arme Kernenergie sind auch ethisch gewichtige Argumente.
Nach welchen Kriterien lassen sich die unterschiedlichen Risiken der Energieformen vergleichen und abwägen? Welche Chancen bestehen für eine Energiewende in Deutschland? Muss nicht auch das energieintensive Wohlstandsmodell insgesamt hinterfragt werden? Welcher Stellenwert kommt der Atomenergie als „Brücke“ in eine postnukleare und postfossile Energieversorgung zu? Wie können technischer, wirtschaftlicher, politischer und risikoethischer Sachverstand angemessen in Entscheidungsprozesse einbezogen werden? Was können wir aus Tschernobyl und Fukushima für eine Risikomündigkeit im 21. Jahrhundert lernen? Welche Bedeutung haben diese Katastrophen für eine Kultur des Erinnerns?
Vor diesem Hintergrund soll die Veranstaltung unter anderem folgende Fragestellungen diskutieren:
- Wie sind die unterschiedlichen Risiken der Kernenergie zu bewerten?
- Muss das Konzept der Risikomündigkeit nach Tschernobyl und Fukushima neu definiert werden?
- Welchen Beitrag kann die Kernenergie zur dringend erforderlichen Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen tatsächlich leisten, und wie soll dieser im Verhältnis zu den Risiken ethisch bewertet werden?
- Welcher Zeithorizont für den Ausstieg aus der Kernenergie ist wirtschaftlich und gesellschaftlichen verkraftbar und ethisch angemessen?
- Wie realistisch und tragfähig für die Erhaltung unseres Lebensstandards sind alternative Formen der Energiegewinnung aus heutiger Sicht?
Die Diskussionsveranstaltung ist wissenschaftliches Begleitprogramm zur Pfingstaktion des katholischen Hilfswerkes Renovabis. Diese findet in München statt zum Thema „Got-tes Schöpfung – uns anvertraut! Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“. In diesem Rahmen findet auch eine Ausstellung zu Tschernobyl im Starnberger Flügelbahnhof gezeigt.
Zeit: 24. Mai 2011, 16:00 - 18:00 Uhr
Ort: Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum M 210, MKE
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26.05.2011 Vortrag Miki Aoyama-Olschina, M.A.: "Eine neue kritische Öffentlichkeit? Rhetorik und Sprache im japanischen Diskurs um Fukushima"
Bei der Berichterstattung zur Tsunami-Fukushima-Katastrophe spielen nicht nur die konventionellen Medien, sondern (wegen ihrer großen Verbreitung und leichten Handhabbarkeit) auch die sogenannten sozialen Medien wie »Facebook« und »Twitter« eine große Rolle.
Repräsentativ sind hier Yashima sakusen und Pray For Japan. Bei Yashima sakusen handelt es sich um Aktion junger Leute, die in Anlehnug an einen Anime-Film den sparsamen Umgang mit elektrischer Energie propagieren. Pray For Japan sammelt über »Facebook« aus der ganzen Welt Botschaften des Mitgefühls und der seelischen Unterstützung. So weit zu den (wenigen) positiven Aspekte der Katastrophe, die auf diese Weise bekannt werden.
Allerdings finden sich in den sozialen Medien auch demagogische Verzerrungen, die sich über Kettenmails und »Twitter« rasend ausbreiten und die Menschen sowohl in den betroffenen Regionen als auch im übrigen Japan in Aufregung versetzen. Japanische Blogs und Twitters dieser Art enthalten häufig ad-hoc-Übersetzungen von im Ausland produzierten Berichten, und es gibt heftige Diskussion über deren Wahrheitsgehalt. Auf allen möglichen Ebenen wird darüber debattiert, wie man mit den Folgen des Tsunami und des havarierten Atommeilers Fukushima umgehen sollte, wie die offiziellen Verlautbarungen und die ausländischen Medienberichte einzuschätzen sind.
Zu fragen ist, ob es sich bei alledem um neue Sichtweisen handelt, wie sie nur in neuen Medien entstehen können, oder ob die neuen Medien in Japan dazu dienen, ein Japan-Image so aufzubauen, wie man es gegenüber Europa und den USA, China und Korea oder ganz allgemein gegenüber dem Ausland zeigen möchte. Möglich wäre auch, daß sich an den traditionellen Japan-Stereotypen selbst gar nichts und lediglich an der Art der Vermittlung etwas geändert hat – diesen Eindruck könnte man jedenfalls gewinnen, wenn man sich die über Twitter verbreiteten japanischen Übersetzungen (Rückübersetzungen?) ausländischer Japan-Stereotypen anschaut. Anhand von konkreten Textbeispielen wird die Referentin ein differenziertes Bild des aktuellen Diskurses zeichnen. (Japanisches Abstract).
Datum: 26. Mai 2011, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jüg - H 6
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31.05.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 31. Mai 2011 um 18 Uhr im Jur. 705a.
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01.06.2011 Vortrag Prof. Dr. Raji C. Steineck (Japanologie Zürich): "Atomkraft in Japan - Anmerkungen aus technikethischer Sicht"
Neben der Gentechnik ist die Atomkraft die exemplarische Großtechnologie des 20. Jahrhunderts. Mit dem Vordringen der exakten Naturwissenschaft in die Mikrodimensionen der Materie und des Lebens schien das vordem Undenkbare für den Menschen in greifbare Nähe gerückt zu sein. Doch die so gewonnene Machtfülle rief zugleich auch das Gefühl des Unheimlichen auf den Plan. Dass die Bedenken gegen beide Technologien schnell und gerne mit grundsätzlichen Voten gegen die technische Zivilisation verbunden wurden und werden - Ôe Kenzaburôs "Waldeinsiedler im Atomzeitalter" (http://www.japanologie.uni-frankfurt.de/Aktuelles/F1103221_034.pdf) ist nur ein Beispiel - hat es umgekehrt den Befürwortern leicht gemacht, sich als Vertreter objektiver Rationalität, also der Vernunft, zu stilisieren.
Gegen die Vernunft steht dann angeblich nur ein subjektives Gefühl: eine Konstellation, die, so suggeriert das rhetorische Schema, durch Aufklärung im Sinne der Vernunft (also der Atomkraft) aufzulösen ist. Die japanische Variante dieses Schemas lief, wie die Soziologin Yuasa Masae demonstriert, in der Nachkriegszeit auf Folgendes hinaus: Gerade weil Japan durch die Verhaftung in irrationalen und vormodernen Denkweisen Unglück über die Welt und die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki über sich gebracht hatte, musste es durch die friedliche Nutzung der Atomkraft zeigen, dass es nun auf der Seite der Wissenschaft und der Vernunft stand.
Aber ist Atomkraft tatsächlich vernünftig? Dieser Frage soll hier aus technikethischer Perspektive nachgegangen werden. Dabei wird im Ausgriff auf japanische wie deutsche Diskussionen der Technikethik gezeigt, worin die partielle Rationalität der Option Atomenergie besteht und wo ihre prinzipiellen Grenzen liegen. Zugleich geht es um die kritische Prüfung der Gefühle, die auf beiden Seiten die Voten zur Atomkraft mit motivieren und verstärken.
Datum: 1. Juni 2011, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jüg - H 14
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07.06.2011 Vortrag Professor Towa Niimura (Seikei University School of Law, Tokyo): „Atomaufsicht in Japan – Aus Anlass des Unfalls in Fukushima“
Die Deutsch-Japanische Juristenvereinigung und das Interdisziplinäre Zentrum für Ostasienstudien lädt Sie herzlichst zu einem Vortrag am 7. Juni 2011 ein.Professor Towa Niimura (Seikei University School of Law, Tokyo) spricht zum Thema „Atomaufsicht in Japan – Aus Anlass des Unfalls in Fukushima“.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier. Nähere Auskünfte erteilt außerdem Frau Jung, Lehrstuhl für Japanisches Recht, RuW 2.130, Tel. (+49)-69-798-34242; E-Mail: jung@jura.uni-frankfurt.de.
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14.06.2011 Vortragsreihe: "Zäsur Fukushima. Zur atomaren Bedrohung der Gesellschaft"
Vortragsreihe: "Zäsur Fukushima. Zur atomaren Bedrohung der Gesellschaft"
Das Max-Weber-Institut für Soziologie - in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) und der Hochschule Mannheim - veranstaltet eine Vortragsreihe zum Thema "Zäsur Fukushima. Zur atomaren Bedrohung der Gesellschaft". Die andauernde atomare Katastrophe von Fukushima markiert eine Zäsur in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomkraft weltweit. Die öffentliche Debatte über die atomare Bedrohung unserer Gesellschaft hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Für einen aufgeklärten öffentlichen Diskurs zur zivilen Nutzung der Atomenergie bietet die sozialwissenschaftliche Perspektive einen besonderen Blick auf diese von Menschen betriebene Hochrisikotechnologie. In der Vortragsreihe untersuchen hochkarätige Experten den Atomunfall von Fukushima sowie die damit aktualisierten Fragen der Atomenergienutzung für ein interessiertes Laienpublikum aus dem Blickwinkel der Soziologie, der Japanologie, der Umweltgeschichte sowie der Umweltethik bzw. des Umweltrechts.
Eintrittspreise: 8 Euro; ermäßigt 5 Euro
Organisation: Dr. Gert Albert (Heidelberg) und Prof. Dr. Richard Utz (Mannheim) E-Mail: Gert.Albert@soziologie.uni-heidelberg.de; r.utz@hs-mannheim.de
Veranstaltungsort: DAI Heidelberg; jeweils 20 Uhr
Zeit: Dienstag 14. Juni 2011 - Dienstag 19. Juli 2011
Dienstag 14. Juni 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Wolf R. Dombrowsky (Katastrophenforschungsstelle der Uni. Kiel) Fukushima - eine katastrophensoziologische Analyse |
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Dienstag 21. Juni 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Wolfgang Seifert (Inst. fuer Japanologie Uni. Heidelberg) Ein "japanischer" Umgang mit der dreifachen Katastrophe? Die deutsche und die japanische Reaktion |
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Dienstag 28. Juni 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Joachim Radkau (Fak. fuer Geschichtswissenschaft und Philosophie, Uni. Bielefeld) Die protestantische Ethik, der Geist des Ökologismus und das Gespenst von Fukushima, oder: Greening Max Weber! |
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Dienstag 05. Juli 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Georg Ruhrmann (Inst. fuer Kommunikationswissenschaft, Uni. Jena) Risiko- und Krisenkommunikation - das Beispiel Fukushima |
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Dienstag 12. Juli 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Jost Halfmann (Inst. fuer Soziologie, TU Dresden) Fragile Komplexität? - Zum potentiellen Zusammenbruch moderner Gesellschaften |
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Dienstag 19. Juli 2011 20.00 - Uhr |
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Prof. Dr. Felix Ekardt (Jur. Fakultaet, Uni. Rostock) Ethische und rechtliche Fragen der friedlichen Atomenergienutzung |
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17.06.2011 Vortrag Prof. Dr. Lisette Gebhardt: "Das japanische Unglück in der Ära vor Fukushima – Kirino Natsuos dunkle Welt"
Über die japanische Literatur und ihre Verfaßtheit vor und nach Fukushima spricht L. Gebhardt am 17. Juni 2011 in Düsseldorf im Rahmen des Symposiums "Jenseits von Murakami Haruki - Die `andere' japanische Literatur" im Vortrag Das japanische Unglück in der Ära vor Fukushima – Kirino Natsuos dunkle Welt http://tokyo-duesseldorf.de/?p=731
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21.06.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 21. Juni 2011 um 18.00 Uhr im Jur. 705a.
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29.06.2011 Vortrag Dr. Volker Stanzel: "Japan nach der Katastrophe: ein Land auf der Suche nach sich selbst"
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04.07.2011 Vortrag Prof. Dr. Ken'ichi Mishima (Tokyo Keizai Universität): „Ein kleiner Beitrag zum Thema: Schutz der Schwachen in Japan – aus dem Kontext der Theorie der ‚multiple modernities‘“
Der bekannte Sozialphilosoph Mishima Ken`ichi, der sich auch als prominenter Kommentator der Krise um Fukushima in den deutschen Medien zu Wort gemeldet hat, wird am 4. Juli an der Goethe-Universität sprechen.
Datum: 4. Juli 2011, 16:00-18:00 Uhr Ort: Campus Westend, RuW 1.303
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05.07.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 5. Juli 2011 um 18.00 Uhr im Jur. 705a.
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07.07.2011 Vortrag Prof. Dr. Evelyn Schulz (Japanologie München): "Die Verletzbarkeit der Megacity Tôkyô"
Im ersten Teil der Veranstaltung wird der 20-minütige Film Tokyo Scanner (2003) gezeigt werden: ein Rundflug über Tôkyô, der eindrücklich die gigantischen Ausmaße dieser Megacity vor Augen führt. Aus der Vogelperspektive werden die wichtigsten architektonischen Highlights vorgestellt und Einblicke in die verwirrende, labyrinthartige Struktur von Tôkyô ermöglicht. Die futuristischen Züge, die die Inszenierung von Tôkyô trägt, verweisen auf die Handschrift Oshii Mamorus, der vor allem für sein Science-Fiction Animé Ghost in the Shell weltweit bekannt wurde. Tokyo Scanner zeigt hauptsächlich emblematische Orte und Bauten, von denen viele für eine gewisse Zeit als Verkörperung urbanistischer Zukunftsvisionen galten, und zelebriert das Höhenwachstum und die damit einhergehenden architektonische Großprojekte der vergangenen Jahrzehnte, allen voran die Fertigstellung von Roppongi Hills im Jahr 2003, dem Endpunkt des Rundflugs.
Im zweiten Teil werden zwei mögliche Interpretationskontexte des Films vorgestellt: vor dem Erdbeben am 11. März und nach dem Erdbeben. Erstere Deutung legt es nahe, den Film als Ausdruck architektonischen Fortschritts und als Medium zu deuten, Tôkyôs Attraktivität im internationalen wie nationalen Standortwettbewerb zu betonen. Als Reaktion auf die Schaffung exklusiver, einer globalisierten Ästhetik angenäherter urbaner Lebenswelten entstand in Tôkyô ein Trend, einige ausgewählte kleinräumige und niedrig bebaute Stadtviertel erfolgreich zu revitalisieren und als Orte einer lokalen urbanen Kultur zu repräsentieren.
Nach dem Erdbeben bietet sich der Film als Ausgangspunkt an, um über Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit solcher Großprojekte und Stadtstrukturen nachzudenken. Von den neueren Großbauten in Tôkyô kam bisher so gut wie keines durch das Erdbeben und die zahllosen Nachbeben ernsthaft zu schaden. Allerdings hat das Erdbeben nicht nur Japan, sondern der ganzen Welt vor Augen geführt, wie sehr sich dieses Land von der Atomenergie abhängig gemacht hat und wie fragil und verletzlich die Energieversorgung im Falle einer Katastrophe ist. Ausgehend von diesen Eindrücken soll im dritten Teil des Vortrags der Frage nachgegangen werden, welche Erwartungen mit der „Post Fukushima-Ära“ verknüpft werden.
Datum: 7. Juli 2011, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jüg - H 14
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27.07.2011 Vortrag Clarissa Seidel (Medienwissenschaftlerin): "Protest in Japan nach Fukushima - Leipziger Filmemacherinnen dokumentieren eine Gesellschaft im Wandel"
Die Textinitiative möchte auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:
"Protest in Japan nach Fukushima - Leipziger Filmemacherinnen dokumentieren eine Gesellschaft im Wandel"
Referentin: Clarissa Seidel (Medienwissenschaftlerin) Moderation: Theresia B.Peucker (Japanologin)
Datum: 27. Juli 2011, 18.00 Uhr Ort: Pfarrgarten der Taborkirche, Windorfer Straße 45a, 04229 Leipzig
Die bei dieser Veranstaltung gesammelten Spenden kommen vollständig der Finanzierung des Dokumentarfilmprojektes "RADIOACTIVISTS" zugute.
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11.08.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 11. August 2011 um 18.00 Uhr im Jur. 705a.
Theme der Sitzung in der vorlesungsfeien Zeit sind die Berichte aus den einzelnen Arbeitsgruppen, die Sichtung neuer Arbeits- ergebisse, die Diskussion laufender Projekte sowie und die Planung neuer Aktivitäten im Wintersemester 2011/2012.
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11.09.2011 International Expert Symposium in Fukushima
On September 11 and 12, 2011, the Nippon Foundation held the International Expert Symposium in Fukushima: Radiation and Health Risks at the Fukushima Medical University to obtain advice from the world’s experts, to communicate information about the health risks of radiation, and to gain an understanding of what constitutes effective risk awareness. Thirty-one world experts were invited to make a collective evaluation of the health risks faced by people living in Fukushima. Among them were sixteen ICRP members: the Vice-chair, 6 other Main Commission members, the Scientific Secretary, an emeritus member of the Main Commission, and 7 Committee members.
The symposium included sessions on: the facts of Fukushima; Low-level Irradiation and Health - Challenges Involved in Emergency Medicine; Dose, Dosimetry and Dose Estimations of Contaminated Areas; Radiobiology and Radioepidemiology; Lessons Learned from the Chernobyl Accident; and, Radiation Safety and Guidelines Regarding Health Risks. A press conference, attended by nearly one hundred members of the press, was held to present the conclusions of the symposium.
The following day many of the international experts, including ICRP members who had attended the symposium, accompanied Parliamentary Secretary Yasuhiro Sonoda as advisors during a visit to the J-Village staging area, the 20 km evacuated zone, and the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant. The group was accompanied by Akio Komori, Managing Director of TEPCO.
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12.09.2011 International Expert Symposium in Fukushima
On September 11 and 12, 2011, the Nippon Foundation held the International Expert Symposium in Fukushima: Radiation and Health Risks at the Fukushima Medical University to obtain advice from the world’s experts, to communicate information about the health risks of radiation, and to gain an understanding of what constitutes effective risk awareness. Thirty-one world experts were invited to make a collective evaluation of the health risks faced by people living in Fukushima. Among them were sixteen ICRP members: the Vice-chair, 6 other Main Commission members, the Scientific Secretary, an emeritus member of the Main Commission, and 7 Committee members.
The symposium included sessions on: the facts of Fukushima; Low-level Irradiation and Health - Challenges Involved in Emergency Medicine; Dose, Dosimetry and Dose Estimations of Contaminated Areas; Radiobiology and Radioepidemiology; Lessons Learned from the Chernobyl Accident; and, Radiation Safety and Guidelines Regarding Health Risks. A press conference, attended by nearly one hundred members of the press, was held to present the conclusions of the symposium.
The following day many of the international experts, including ICRP members who had attended the symposium, accompanied Parliamentary Secretary Yasuhiro Sonoda as advisors during a visit to the J-Village staging area, the 20 km evacuated zone, and the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant. The group was accompanied by Akio Komori, Managing Director of TEPCO.
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01.10.2011 Learning from Fukushima
Wie entsteht in Zeiten der Krise eine kritische Öffentlichkeit? Wie können wir darauf Einfluss nehmen? Welche Rolle spielt das Internet?
11. März 2011: Erdbeben, Tsunami, Super-GAU. Die Dreifachkatastrophe in Japan schockt die Weltgesellschaft, im besonderen Maße Deutschland. Die Erschütterung erfasst uns via Echtzeit-Internet: kann ein hoch entwickelter G8-Staat tatsächlich in die Knie gezwungen werden? Kurze Zeit später werden Umbrüche in der (Atom-)Politik Deutschlands eingeleitet. In Japan selbst entsteht während der Krise eine kritische Öffentlichkeit, die die Politik zum Umdenken bewegt. Diese Öffentlichkeit formiert sich mit Hilfe des Internet – jenseits des Informationsmonopols der Eliten. Und sie trägt zur Bewältigung der andauernden Krise bei.
Vor diesem Hintergrund stellt das ganztägige Symposium „Learning from Fukushima“ ganz grundlegende Fragen: Wie entsteht in Zeiten der Krise eine kritische Öffentlichkeit? Wie können BürgerInnen darauf Einfluss nehmen? Welche Rolle spielt dabei das Internet? Auf die Suche nach Antworten begeben sich ExpertInnen aus Atlanta, Berlin, Karlsruhe, Los Angeles, München, New York, Prag, Sapporo, Siegburg, Tokio und Wien. Sie stellen Best-Practise-Beispiele vor und zur Diskussion.
Informationen zum Programm finden Sie unter:
http://carolinebergmann.files.wordpress.com/2011/10/learning-from-fukushima1.pdf
Datum: 29. Okt. 2011, ab 10.00 Uhr
Ort: Schönhauser Allee 167c, Berlin
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20.10.2011 Vortrag, Dr. Matthias Koch (Freie Universität Berlin / Salzmannschule, Spezialgymnasium für Sprachen): "Fukushima - Japan vor und nach der 'Großen Ostjapanischen Erdbebenkatastrophe'"
(Reihe Sonderveranstaltungen "Japan und Japanologie in der Post-Fukushima-Ära - II")
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO)
Im Zentrum des Vortrages steht die Frage nach Kontinuität und Wandel der japanischen Atompolitik vor und nach der "Großen Ostjapanischen Erdbebenkatastrophe" (Higashi Nihon Daishinsai, auch "Erdbeben an der Pazifikküste vor der Tōhoku-Region" bzw. Tōhoku Chihō Taiheiyōoki Jishin) vom 11. März 2011. Beginnt mit "Fukushima" eine neue Zeitrechnung? Läutet die "Dreifachkatastrophe" mit dem "Super-GAU" das lange Ende der atomaren Ära in Japan ein? Welche Alternativen besitzt Japans Energiepolitik? Gibt es in Japan eine Neubewertung zum Beispiel hinsichtlich des von staatlicher Seite lange verfolgten Zieles eines geschlossenen Kernbrennstoffkreislaufes? Was sagen die zwischen 1956 und 2005 von der Kernenergiekommission (Genshiryoku Iinkai) verabschiedeten zehn Langzeitpläne zur Erforschung, Entwicklung und Nutzung der Kernenergie (Genshiryoku no kenkyū, kaihatsu oyobi riyō ni kansuru chōki keikaku) aus?
Wie ist der aktuelle Stand der Diskussionen zur Revision der "Grundzüge der Kernenergiepolitik" (Genshiryoku seisaku taikō) in Japan? Mit welchen Ländern bestehen Abkommen zur Kernenergie? Wie sieht die Atompolitik in den Nachbarländern Ost- und Südostasiens aus? Welchen Einfluss übt die topographische Lage Japans, die Anti-Atomkraft-Bewegung, die technische Entwicklung und die Energiepolitik auf Standortfragen zum Beispiel für neue Kernkraftwerke, Schnelle Brutreaktoren, Wiederaufarbeitungsanlagen und Entsorgungslager aus? Wie hat sich die japanische Importabhängigkeit auf dem Gebiet der Nukleartechnologie im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt?
Da es sich hierbei um eine duale Technologie handelt, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden kann, stellt sich die Frage nach der "nuklearen Option" (kaku no sentakushi) und der "Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen" (kakufukakusan). In welche Phasen läßt sich die rund 75-jährige Geschichte der Kernenergie in Japan von der Mitte der 1930er Jahre bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts gliedern? Welche Erfahrungen hat Japan mit dem Rückbau von Nuklearanlagen gesammelt? Welche Brüche und Richtungsänderungen hat die Kernenergiepolitik in den 1990er und 2000er Jahren erfahren?
An der Geschichte des Prototyp-SBR (Schneller Brutreaktor) Monju in Tsuruga (Präfektur Fukui) haben Kritiker und Befürworter der Kernenergienutzung aus ihrer jeweiligen Perspektive gern das Ende der Plutoniumwirtschaft in Japan herausgelesen. Man könnte diesem Projekt aber auch den unbedingten politischen Willen entnehmen, sich in Energiefragen, die Hoheitsfragen sind, keine Bedingungen von anderen Staaten setzen zu lassen. Die japanische Regierung stellt gerade als ideeller Gesamtnutzenkalkulator fest, dass sie in ihrer Abwägung zwischen Volksgesundheit contra Konkurrenzfähigkeit und Rentabilität contra Sicherheit eventuell ein zu hohes Restrisiko eingegangen ist. Andere Regierungen lernen von der nach wie vor unübersichtlichen Gemengelage im Anschluss an ein Erdbeben und eine Flutwelle vor dem eurasischen Kontinent - fragt sich nur: was?
Datum: Donnerstag 20. Oktober 2011, 18:00 Uhr c.t. Ort: Campus Bockenheim, Raum wird noch bekannt gegeben
An dieser Stelle sei auch auf den am folgenden Tag stattfindenden Workshop "Die Folgen von Fukushima", der ebenfalls von Dr. Matthias Koch abgehalten wird, hingewiesen.
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21.10.2011 Workshop Dr. Matthias Koch, Freie Universität Berlin / Salzmannschule, Spezialgymnasium für Sprachen: "Die Folgen von 'Fukushima'"
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO)
Ziel des Fukushima-Workshops an der Japanologie Frankfurt ist es, sich gemeinsam besser über die Ursachen und Folgen der Naturkatastrophe und des nuklearen Desasters auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene klar zu werden. Der Workshop steht als universitäre Arbeitsform maximal 15 studentischen Interessierten offen. Die Workshopteilnehmer (Japanologie-Studierende) und der Workshopleiter (Moderator) nähern sich dem Themenkreis „Fukushima“ aus der Perspektive und mit der Expertise ihres jeweiligen Methodenfaches mit einem selbstgewählten Aspekt, das heißt mit einer spezifischen Fragestellung und konkreten Aufgabe. Die Teilinteressen und Teilexpertisen aller Teilnehmer sollen zu einem besseren Gesamtverständnis beitragen, das allein nicht so ohne weiteres erarbeitet werden könnte. Detailfragen sowie übergeordnete Fragestellungen zu „Fukushima“ sollen im Verlauf des Workshops diskutiert, Teilresultate protokolliert, im Plenum zusammengefasst und zusammengeführt werden. Der Workshop ist offen für neue Frage- und Problemstellungen, Ideengenerierung durch Brainstorming sowie intuitive und diskursive Methoden.
Folgende Aspekte und Einzelfragen sind für Kurzpräsentationen (ca. 5-10 Minuten) und Thesenpapiere (ca. 500 Wörter) denkbar:
● Das Restrisiko
● Die Informationspolitik der japanischen Regierung und des Energiekonzerns Tepco (Tōkyō Denryoku)
● Die mediale Behandlung von Fukushima in und außerhalb Japans
● Kontinuität und Wandel der nationalen Energiepolitik im Lichte von Fukushima
● Die Anti-AKW-Bewegung unter besonderer Berücksichtigung des Citizens’ Nuclear Information Center (CNIC, Genshiryoku Shiryō Jōhōshitsu)
● Die Reaktion der regionalen Energieversorgungsunternehmen auf Fukushima
● Die Reaktion der KKW-Standortpräfekturen und -kommunen auf Fukushima
● Die Kernenergiekommission (Genshiryoku Iinkai) und Fukushima
● Die regionalen Energieversorgungsunternehmen und die Struktur der japanischen Energiewirtschaft
● Der Premierminister und Fukushima
● Regenerative Energien in Japan im Aufwind?
● Die japanische Nuklearindustrie und Fukushima
● Die Reaktionen der Nachbarländer Japans auf Fukushima
● …
Workshopinteressenten können sich im Sekretariat der Japanologie verbindlich anmelden und ein Thema mit einer selbstgewählten, beschränkten Fragestellung übernehmen, zu der sie bis zum Beginn des Workshops eine Kurzpräsentation von ca. 5 bis maximal 10 Minuten mit einem knappen Thesenpapier von maximal ca. 500 Wörtern einzeln oder als Kleingruppe anfertigen und als Handout der Gruppe vorlegen. Die Kurzpräsentation muss nicht notwendigerweise fertige Resultate beinhalten, sondern kann auch aus Hypothesen studentischer Gruppenarbeit bestehen. Der Workshopleiter und Moderator wünscht allen eine kreative und produktive Zeit.
Die Veranstaltung kann besucht werden von den BA-Studierenden aller Semester des Faches Japanologie und selbstverständlich auch von den Studierenden des MA- und des Magister-Studienganges. Für die aktive Teilnahme an der gesamten Veranstaltung (inklusive Vortrag am Vortag) von Dr. Matthias Koch können 3 CPs vergeben werden.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und da der Dozent entsprechende Vorbereitungen treffen muss, wird um rechtzeitige Anmeldung gebeten.
Wir freuen uns sehr auf den Besuch von Dr. Matthias Koch und wünschen den Studierenden einen informationsreichen und inspirierenden Workshop-Besuch.
Datum: 21. Oktober 2011 Uhrzeit: 9-12 und 13-16 Uhr Ort: Campus Bockenheim, genaue Raumangabe erfolgt
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28.10.2011 International symposium: Humanities after Fukushima
Starts: Oct 28, 2011 08:30 AM Finishes: Oct 30, 2011 05:00 PM Location: School of Arts, Birkbeck, University of London, 43 Gordon Square, London, WC1H 0PD and Birkbeck, University of London, Malet Street, London, WC1E 7HX
Event description
This small-scale international symposium is inspired by Nishiyama Yuji’s documentary film The Right to Philosophy, comprised of his interviews with those associated with the International College of Philosophy founded in Paris by Jacques Derrida and François Châtelet in 1983. This gathering will try to address issues surrounding the past, present and future of humanities education and research in the age of crisis. The 'crisis' particularly resonates with the natural disasters on March 11, 2011 in Japan, and the following calamitous events centred on the nuclear power-plant’s meltdown at Fukushima.
The symposium will ask questions such as:
- what could be the roles and responsibilities of humanities scholars facing this crisis?
- can university education stand up to the challenges posed by technologically-sophisticated neoliberal/capitalist politics?
- what could be the viable relationship between cultural studies and philosophy education?
- is it too vulgar to talk about art and literature after Fukushima?
Speakers include:
- Naoki Sakai (Cornell University)
- Sabu Kosho (New York, Artist/Activist)
- Koichi Iwabuchi (Waseda University)
- Ryuta Imafuku (Tokyo University of Foreign Studies) and more
Discussants include:
- Costas Douzinas (Birkbeck)
- Angela McRobbie (Goldsmiths) and more.
Film Screening The Right to Philosophy from 11:00 to 14:00 on Saturday 29th October. Followed by panel discussion with director Yuji Nishiyama.
With financial help from the Japan Foundation.
Further details
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29.10.2011 International symposium: Humanities after Fukushima
Starts: Oct 28, 2011 08:30 AM Finishes: Oct 30, 2011 05:00 PM Location: School of Arts, Birkbeck, University of London, 43 Gordon Square, London, WC1H 0PD and Birkbeck, University of London, Malet Street, London, WC1E 7HX
Event description
This small-scale international symposium is inspired by Nishiyama Yuji’s documentary film The Right to Philosophy, comprised of his interviews with those associated with the International College of Philosophy founded in Paris by Jacques Derrida and François Châtelet in 1983. This gathering will try to address issues surrounding the past, present and future of humanities education and research in the age of crisis. The 'crisis' particularly resonates with the natural disasters on March 11, 2011 in Japan, and the following calamitous events centred on the nuclear power-plant’s meltdown at Fukushima.
The symposium will ask questions such as:
- what could be the roles and responsibilities of humanities scholars facing this crisis?
- can university education stand up to the challenges posed by technologically-sophisticated neoliberal/capitalist politics?
- what could be the viable relationship between cultural studies and philosophy education?
- is it too vulgar to talk about art and literature after Fukushima?
Speakers include:
- Naoki Sakai (Cornell University)
- Sabu Kosho (New York, Artist/Activist)
- Koichi Iwabuchi (Waseda University)
- Ryuta Imafuku (Tokyo University of Foreign Studies) and more
Discussants include:
- Costas Douzinas (Birkbeck)
- Angela McRobbie (Goldsmiths) and more.
Film Screening The Right to Philosophy from 11:00 to 14:00 on Saturday 29th October. Followed by panel discussion with director Yuji Nishiyama.
With financial help from the Japan Foundation.
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30.10.2011 International symposium: Humanities after Fukushima
Starts: Oct 28, 2011 08:30 AM Finishes: Oct 30, 2011 05:00 PM Location: School of Arts, Birkbeck, University of London, 43 Gordon Square, London, WC1H 0PD and Birkbeck, University of London, Malet Street, London, WC1E 7HX
Event description
This small-scale international symposium is inspired by Nishiyama Yuji’s documentary film The Right to Philosophy, comprised of his interviews with those associated with the International College of Philosophy founded in Paris by Jacques Derrida and François Châtelet in 1983. This gathering will try to address issues surrounding the past, present and future of humanities education and research in the age of crisis. The 'crisis' particularly resonates with the natural disasters on March 11, 2011 in Japan, and the following calamitous events centred on the nuclear power-plant’s meltdown at Fukushima.
The symposium will ask questions such as:
- what could be the roles and responsibilities of humanities scholars facing this crisis?
- can university education stand up to the challenges posed by technologically-sophisticated neoliberal/capitalist politics?
- what could be the viable relationship between cultural studies and philosophy education?
- is it too vulgar to talk about art and literature after Fukushima?
Speakers include:
- Naoki Sakai (Cornell University)
- Sabu Kosho (New York, Artist/Activist)
- Koichi Iwabuchi (Waseda University)
- Ryuta Imafuku (Tokyo University of Foreign Studies) and more
Discussants include:
- Costas Douzinas (Birkbeck)
- Angela McRobbie (Goldsmiths) and more.
Film Screening The Right to Philosophy from 11:00 to 14:00 on Saturday 29th October. Followed by panel discussion with director Yuji Nishiyama.
With financial help from the Japan Foundation.
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11.11.2011 Fukushima Conference: " Live in Fukushima. Live with the World."
Programm:
11. November 2011:
MAIN SESSION “The Voices of FUKUSHIMA”(Gather people from all over Fukushima and share and discuss their experiences, issues and needs with opinion leaders from within and outside of Fukushima.)
12. November 2011:
YOUTH SESSION and WORKING SESSIONS (“Lead the Way for the Future” (Future for children, “Our Life and Children’s Future” “Facing radiation,” “Energy and employment” and “Grass-roots voices from people’s activities.”)
13. November 2011:
"Regional Commission" The participants go back to throughout each area in the prefecture. "Regional Commission". Currently scheduled in Aizu, Iwaki, Fukushima, Minamisoma.
Datum:11. - 13. November 2011
Ort: Fukushima University (1 Kanayagawa, Fukushima-City, Fukushima)
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12.11.2011 Radioactivists - ein Dokumentarfilm von Julia Leser und Clarissa Seidel
Als am 11. März 2011 die Dreifachkatastrophe Japan erschütterte, waren die beiden deutschen Regisseurinnen Julia Leser und Clarissa Seidel vor Ort. Sie beschlossen die aufkommende Protestbewegung und Demonstrationen ab der ersten Stunde zu verfolgen und einen Gegenpol zu der stereotypisierenden Berichterstattung zu schaffen. Zu Wort kommen japanische Intellektuelle, Soziologen, Wissenschaftler und Anti-Atom-Aktivisten, die kritisch Stellung zu den Ereignissen und Folgen des TEPCO-Unglücks nehmen und die Protestbewegung als eine historische Chance betrachten. RADIOACTIVISTS ist ein einzigartiges Zeitdokument.
Weltpremiere in Anwesenheit der Regisseurinnen. Anschließend Diskussion mit Prof. Dr. Steffi Richter (Universität Leipzig).
Datum: Samstag 12.11.2011, 20:00 Uhr (mit anschl. Diskussion) Ort: Kino im Deutschen Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main
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12.11.2011 Fukushima Conference: " Live in Fukushima. Live with the World."
Programm:
11. November 2011:
MAIN SESSION “The Voices of FUKUSHIMA”(Gather people from all over Fukushima and share and discuss their experiences, issues and needs with opinion leaders from within and outside of Fukushima.)
12. November 2011:
YOUTH SESSION and WORKING SESSIONS (“Lead the Way for the Future” (Future for children, “Our Life and Children’s Future” “Facing radiation,” “Energy and employment” and “Grass-roots voices from people’s activities.”)
13. November 2011:
"Regional Commission" The participants go back to throughout each area in the prefecture. "Regional Commission". Currently scheduled in Aizu, Iwaki, Fukushima, Minamisoma.
Datum:11. - 13. November 2011
Ort: Fukushima University (1 Kanayagawa, Fukushima-City, Fukushima)
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13.11.2011 Fukushima Conference: " Live in Fukushima. Live with the World."
Programm:
11. November 2011:
MAIN SESSION “The Voices of FUKUSHIMA”(Gather people from all over Fukushima and share and discuss their experiences, issues and needs with opinion leaders from within and outside of Fukushima.)
12. November 2011:
YOUTH SESSION and WORKING SESSIONS (“Lead the Way for the Future” (Future for children, “Our Life and Children’s Future” “Facing radiation,” “Energy and employment” and “Grass-roots voices from people’s activities.”)
13. November 2011:
"Regional Commission" The participants go back to throughout each area in the prefecture. "Regional Commission". Currently scheduled in Aizu, Iwaki, Fukushima, Minamisoma.
Datum:11. - 13. November 2011
Ort: Fukushima University (1 Kanayagawa, Fukushima-City, Fukushima)
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16.11.2011 Die Rolle der Künste und der Kultur nach Fukushima: Diskussion mit dem Musiker Yoshihide Otomo in New York
Living Under Radiation - The Role of Arts After 3.11 Fukushima
In the wake of Japan's Fukushima nuclear disaster in March, musician Yoshihide Otomo began organizing "Project Fukushima!" - an open-ended autonomous movement for people to create and express ideas in diverse media, and learn about radiation-specific science to tackle the invisible threats of radiation that has been contaminating the vast area of Japan. In August, they organized an outdoor music festival in Fukushima not far from the still leaking nuclear power plant, whose planning was accompanied by daily radiation monitoring in the outdoor venue. Hear Otomo speak of the reasons for this project, the controversies surrounding it, and the prospects for art, music, and recovery in Fukushima.
Otomo Yoshihide 大友 良英 is a pioneering composer of noise, house, new jazz and other musical forms in Japan and internationally.
Wednesday, November 16th 6:30pm
New York University @ the Department of East Asian Studies, 41 East 11th Street 7th floor, Gallery
Link: http://eas.as.nyu.edu/object/eas.events.20111116
Co-sponsored by the Department of East Asian Studies, the Japan Society, and Todos Somos Japan.
Link zu einem Beitrag Otomos: http://www.japanimprov.com/yotomo/fukushima/lecture.html
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01.12.2011 Forum "Eastern Japan's Display of Vitality"
In December 2011, I participated in the Japanese Studies Forum held in Higashi Matsushima , Miyagi Prefecture. There, I witnessed at first hand the imprint made by the 3.11 disasters and the efforts Higashi Matsushima is making to rebuild its community. This was one of many occasions where I set foot in Miyagi and other parts of Eastern Japan following the catastrophic March earthquake. With each subsequent visit, I noticed the progress the region has made to regenerate. Observing the indomitable spirit of the Japanese, optimism about the future and energy to rebuild their lives in the aftermath of 3.11, I am convinced that vitality will be restored to Japan. In a bid to inform Chinese readers of the current situation in Japan as well as to transmit the experiences and lessons that can be learnt from the March disasters, I have written about each encounter I've had with the Japanese, no matter how small they are. I am particularly interested in the vitality that Eastern Japan has displayed.
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06.12.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Die Frankfurter Studierenden der "Textinitiative Fukushima" treffen sich am 6. Dezember 2011 um 18.00 Uhr im Jur. 705a.
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09.12.2011 11.Regionaler Klimagipfel in Trier
Thema: Regionale Energiewende im Schatten von Cattenom, Bure und der Atomwirtschaft? Weitere Informationen:
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17.12.2011 Diskussionrunde mit Nakazawa Shinichi und Akasaka Norio zum Thema Leben und Tod nach 3/11
明治大学リバティアカデミー オープン講座
赤坂憲雄×中沢新一 「3.11後の生と死」
2011年12月17日(土) 15:00~17:00
@ 明治大学 リバティタワー 6階 1063教室
詳しくは明治大学リバティアカデミーのサイトをご覧ください。
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20.12.2011 Treffen der "Textinitiative Fukushima"
Der Arbeitskreis Fukushima der Japanologie Frankfurt trifft sich am 20. Dezember 2011 wie immer um 18 Uhr in Raum 705a zur weiteren Planung und Besprechung der Projekte.
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04.01.2012 Bericht des Schweizer Fernsehens: „Japans Aufbruch nach der Katastrophe“ - «Kulturplatz extra» Januar 2012
„Kulturplatz" reist nach Japan und fragt nach, wie die Kulturszene vor Ort die Katastrophe und die Versuche ihrer Bewältigung erlebt. Die Reporterin reist in die vom Unglück betroffenen Provinzen zum Autor und Zen-Priester Gen’yû Sôkyû, trifft Stars der japanischen Kulturszene, nimmt aber auch die Subkultur der Metropole Tôkyô wahr. In Ôsaka begegnet sie dem Architekten Tadao Andô, der dieses verheerende Unglück zum Anlass nimmt, über die Zukunft Japans nachzudenken und im Zuge des Wiederaufbaus eine Rückbesinnung auf alte Werte anzustreben. Musiker und Oscar-Preisträger Ryûichi Sakamoto betreibt eine Kampagne für den Atomausstieg seines Landes. Und Literatur-Nobelpreisträger Ôe Kenzaburô wird als knapp 80-jähriger der Wortführer eines gesellschaftlichen Aufbruchs in ein neues Japan.
"Kulturplatz extra", am 4. Januar 2012, um 22.20 Uhr, auf SF 1.
Link: http://www.sendungen.sf.tv/kulturplatz/Nachrichten/Archiv/2011/12/15/Kulturplatz/Kulturplatz-extra-Japan-nach-Fukushima
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14.01.2012 Tagung Yokohama 14.-15. Januar 2012: Global Conference for a Nuclear Power Free World
“The Great East Japan Earthquake and Tsunami, and the accident at the Fukushima Daiichi nuclear power plant, have both had a dramatic impact around the world. In response to this massive disaster and its tragic consequences to people's lives and environment, the people of Japan are trying to take steps towards recovery. Meanwhile, the nuclear power plant is still unstable and workers are forced to continue working in life-threatening conditions. As the radioactive contamination spreads, many people including children are forced to suffer from prolonged radiation exposure, unable to evacuate due to lack of support from the government.
It is vital that we do not continue to make the same mistakes. It is now time for humanity to put an end to the nuclear age that started with Hiroshima and Nagasaki. In Japan, well over half the population now supports the goal of breaking away from nuclear power. However, many people question whether it is practically possible to bring nuclear power to an end. For these reasons and more, a coalition of Japan-based organizations will hold the Global Conference for a Nuclear Power Free World”.
The Organizing Committee is made up of the Citizens' Nuclear Information Centre, FoE Japan, Green Action, Greenpeace Japan, the Institute for Sustainable Energy Policies and Peace Boat.
Links :
________________________________________
Adresse: Global Conference For A Nuclear Power Free World Peace Boat, B1 3-13-1 Takadanobaba, Shinjuku-ku, Tokyo-to, 169-0075
Tel:+81 03-3363-7561 Fax:+81 03-3363-7562 Web:http://npfree.jp, http://npfree.jp/english.html Email:office@npfree.jp,meme-watanabe@pbv.or.jp
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15.01.2012 Tagung Yokohama 14.-15. Januar 2012: Global Conference for a Nuclear Power Free World
“The Great East Japan Earthquake and Tsunami, and the accident at the Fukushima Daiichi nuclear power plant, have both had a dramatic impact around the world. In response to this massive disaster and its tragic consequences to people's lives and environment, the people of Japan are trying to take steps towards recovery. Meanwhile, the nuclear power plant is still unstable and workers are forced to continue working in life-threatening conditions. As the radioactive contamination spreads, many people including children are forced to suffer from prolonged radiation exposure, unable to evacuate due to lack of support from the government.
It is vital that we do not continue to make the same mistakes. It is now time for humanity to put an end to the nuclear age that started with Hiroshima and Nagasaki. In Japan, well over half the population now supports the goal of breaking away from nuclear power. However, many people question whether it is practically possible to bring nuclear power to an end. For these reasons and more, a coalition of Japan-based organizations will hold the Global Conference for a Nuclear Power Free World”.
The Organizing Committee is made up of the Citizens' Nuclear Information Centre, FoE Japan, Green Action, Greenpeace Japan, the Institute for Sustainable Energy Policies and Peace Boat.
Links :
________________________________________
Adresse: Global Conference For A Nuclear Power Free World Peace Boat, B1 3-13-1 Takadanobaba, Shinjuku-ku, Tokyo-to, 169-0075
Tel:+81 03-3363-7561 Fax:+81 03-3363-7562 Web:http://npfree.jp, http://npfree.jp/english.html Email:office@npfree.jp,meme-watanabe@pbv.or.jp
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17.01.2012 Treffen des Arbeitskreises Fukushima
Am 17. Januar 2012 um 18 Uhr trifft sich der Arbeitskreis Fukushima der Japanologie Frankfurt um die für den 3. Mai geplanten Beiträge der Gruppe auf der Nippon Connection 2012 (2.-6. Mai 2012) zu besprechen bzw. zu koordinieren. Unter dem Titel „Ein Jahr nach Fukushima – Blicke auf die Katastrophe“ tragen die Mitglieder des Arbeitskreises Kurzreferate zu den von ihnen im Laufe der letzten Monate behandelten Themen vor; unter anderem werden Diskussionsbeiträge japanischer Künstler und Intellektueller vorgestellt, eine kleine Zeitgeschichte der japanischen Akzeptanz atomarer Energie präsentiert sowie die Rolle der „Gefälligkeitsgelehrten“ hinterfragt.
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31.01.2012 Treffen des Arbeitskreises Fukushima
Am 31. Januar 2012 um 18 Uhr trifft sich der Arbeitskreis Fukushima der Japanologie Frankfurt ein letztes Mal vor der vorlesungsfreien Zeit, um die für den 3. Mai unter dem Titel „Ein Jahr nach Fukushima – Blicke auf die Katastrophe“ geplanten Beiträge der Gruppe auf der Nippon Connection 2012 (2.-6. Mai 2012) zu strukturieren und einzuüben.
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02.02.2012 Vortrag Prof. Dr. Steffi Richter, Universität Leipzig, Japanologie: "Nachdenken über Trans- /Nationalität im 'Post-Fukushima'-Japan"
(Reihe Sonderveranstaltungen "Japan und Japanologie in der Post-Fukushima-Ära - II")
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO)
1. Lange Zeit wurde das Nachkriegsjapan als eine Erfolgsgeschichte beschrieben, in der eine relativ homogene und immer wohlhabendere Mittelstandgesellschaft entstanden sei, die ihre nationale Identität u.a. aus der mit technologischem Fortschritt einhergehenden „home electrification“ bezogen habe. Bekannte Stichworte sind: „Akarui seikatsu“, „Kaku kazoku“, „Ôru denka“. Dieses Selbstbild basiert auf einer strikten Trennung „Wir/Japan/er“ vs. „Welt/Westen“ („innen vs. außen“). Spätestens mit der Katastrophe von Fukushima aber ist dieser Mythos endgültig zusammengebrochen. Die Energie- und Atomindustrie – ein blinder Fleck auch in der japanologischen Forschung – zeigt, wie sehr „Japan“ spätestens seit den 1950ern längst Teil globaler politischer, ökonomischer und auch kultureller Kräfte war.
2. Ex-Premier Kan Naoto wenige Wochen vor der Dreifachkatastrophe auf dem World Economic Forum in Davos (29. Januar): Arbeit sei das Band (kizuna), über das Japaner ihren Platz in der Gesellschaft definierten, weshalb diese kizuna jetzt, in Zeiten scheinbarer Exklusion und Introversion, neu zu gestalten seien. In einem davon verschiedenen Sinn hatt sich jedoch bereits lange vor dem 11.3. auch in Japan eine Art neue Bewegung formiert, die sich gegen die Prekarisierung von Arbeit, von Leben allgemein richtet. Amamiya Karin oder Matsumoto Hajime von "Shirôto no ran" ("Aufstand der Laien") sind zwei Akteure dieser mit dem "Euro Mayday" in Verbindung stehenden Bewegung (die 2001 in Mailand begann). Beide spielen nunmehr auch in den Protesten gegen die AKW eine zentrale Rolle – und sind damit Teil einer transnational und transversal agierenden „multitude“ (Negri/Hardt), d.h. neuer sozialer Bewegungen, über die auch in Japan diskutiert wird.
Datum: Donnerstag, 2. Februar 2012, 18:00 Uhr c.t. Ort: Campus Bockenheim, Raumangabe erfolgt
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02.02.2012 Vortrag Sebastian Pflugbeil: "Was ist eigentlich in Fukushima?"
Ein Jahr nach der Erdbebenkatastrophe von Japan sind die Auswirkungen insbesondere nach dem Störfall im Atomkraftwerk Fukushima Thema eines Vortrags in den Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale).
Am kommenden Donnerstag, den 02.02.2012 um 19:30 Uhr, berichtet der Physiker Dr. Sebastian Pflugbeil über die aktuelle Situation und Ereignisse in Japan. Pflugbeil ist Kritiker der Atomindustrie, Bürgerrechtler, Mitbegründer des Neuen Forum, Mitglied der Fachkommission zur Untersuchung der Leukämiefälle in der Elbmarsch und Geesthacht, Vorsitzender des Vereines „Kinder von Tschernobyl“ und Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. Im vergangenen Jahr war er mehrere Monate in Japan.
In seinem Vortrag vergleicht er die Ergebnisse und verharmlosenden Einschätzungen verschiedener Gremien nach Tschernobyl bis heute mit den aktuellen Problemen in Japan, negativen sowie positiven Entwicklungen und Erfahrungen mit Desinformation und Aufklärung. Darüber hinaus betrachtet der Referent die nach Tschernobyl eingetretenen Gesundheitsschäden in Deutschland und Westeuropa sowie die Erfahrungen und Aufklärung im Vergleich zur Reaktorkatastrophe in Fukushima.
Der Vortrag ist kostenlos und findet im Hörsaal 1 der Theologischen Fakultät statt.
Link: http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Was-ist-eigentlich-in-Fukushima/35971
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07.02.2012 Fukushima-Diskurse I: Kommunikationswege und Entscheidungsfindungen nach dem Seebeben
Ein Jahr nach der Katastrophe tagen japanische und deutsche Experten an der Universität Bonn
Kurz vor dem Jahrestag zur Nuklearkatastrophe von Fukushima halten die Universitäten Tsukuba und Bonn ein Symposium ab. Japanische und deutsche Experten analysieren gemeinsam die Diskurse, Kommunikationswege und Entscheidungsfindungen nach dem Seebeben. Die Veranstaltung am Dienstag, 7. Februar, von 11 bis 16.45 Uhr ist für Interessierte öffentlich. Anmeldungen sind erwünscht.
Am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit ereignete sich vor der Küste Japans ein großes Seebeben der Stärke 9,0, das einen Tsunami auslöste. Daraufhin kam es im Kernkraftwerk Fukushima zur Nuklearkatastrophe. Große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt und kontaminierten die Umwelt. Die Folgen dauern bis heute an, und die Auswirkungen greifen weit über Japan hinaus.
Im Vorfeld des bevorstehenden Jahrestages der Katastrophe in Japan veranstalten das Europa-Büro der Tsukuba-Universität und die Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn am Dienstag, 7. Februar, von 11 bis 16.45 Uhr ein Symposium zum Thema „Fukushima-Diskurse I: Kommunikationswege und Entscheidungsfindungen“. Japanische und deutsche Gesellschaftswissenschaftler fragen danach, wie seit dem 11. März 2011 in Politik, Medien und Öffentlichkeit über die Ereignisse in Japan diskutiert wurde. Sie beleuchten die Voraussetzungen, Strukturen und Schwächen dieser Diskurse. Dadurch soll gezeigt werden, was sagbar ist, was nicht zur Sprache kommt und was die Aufgabe einer kritischen Wissenschaft im Dialog mit der Öffentlichkeit wäre.
Aizawa Keiichi von der Tsukuba-Universität, einer Partnerhochschule der Universität Bonn, führt in das Thema ein. Wolfgang Seifert (Heidelberg) spricht zu den Reaktionen und Interessen in Japan und Deutschland nach dem Versagen des Fukushima-Kernkraftwerks. Steffi Richter (Leipzig) trägt zu den Protestbewegungen im Post-Fukushima-Japan vor. Auf „Energie und Demokratie“ geht Alex Demirovic (Berlin) ein, und Mishima Ken’ichi (Tokyo) thematisiert die Rolle öffentlicher Diskussionen, ohne die eine Demokratie zum Erlahmen kommt. Zur „Nation im Notstand. Historische Anmerkungen“ spricht Reinhard Zöllner (Bonn).
Das Symposium findet im Bonner Universitätsclub, Konviktstraße 9, statt. Die Veranstaltung steht der interessierten Öffentlichkeit offen. Um Anmeldung unter E-Mail fukushima@germanistik.jp oder Telefon 0228/73 72 23 wird gebeten.
Ein zweites Symposium zur Nuklearkatastrophe von Fukushima, auf dem Natur- und Technikwissenschaftler zu Wort kommen, findet am Montag, 5. März, statt.
Kontakt: Prof. Dr. Reinhard Zöllner Abteilung für Japanologie und Koreanistik Tel.: 0228/73 48 48 zoellner@asianhistory.org
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16.02.2012 Workshop "Precarity and Youth in Japan: The Social Context for the 3/11"
This workshop, led by Takayuki Suzuki, founder and director of Wake Shora NPO in Niigata, Japan, and facilitated by Anne Allison (Robert O. Keohane Professor of Cultural Anthropology, Duke), will focus on youth culture in contemporary Japan. The workshop is part of a series of events on Japan’s 3/11 disaster.
Sponsored by the Triangle Center for Japanese Studies and supported by the Japan Foundation, the Asian/Pacific Studies Institute at Duke, the Department of Asian and Middle Eastern Studies at Duke, the Carolina Asia Center, the Center for Global Initiatives at UNC, and the Department of Asian Studies at UNC.
Datum: 16. Februar 2012, 15.00 Uhr
Ort: Room 212, West Duke Bldg, East Campus, Duke
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22.02.2012 Vortrag Prof. Dr. Steffi Richter, Universität Leipzig, Japanologie: "Zur politischen Kultur in Japan"
Was machte die Japaner zu so scheinbar unpolitischen Menschen, dass es bis vor kurzem kaum öffentliche Demonstrationen gab? Was hat sich in der japanischen Gesellschaft durch die Katastrophe von Fukushima so verändert, dass eine neue Protestbewegung wahrnehmbar wird? Steffi Richter ist Professorin für Japanologie an der Universität Leipzig und beschäftigt sich u.a. mit der Geschichte des Konsums in Japan und anderen Phänomenen politischer Kultur. Im April 2011 hat sie das Projekt „Textinitiative Fukushima“ (http://www.textinitiative‐fukushima.de/) mit initiiert, das sie seither auch betreut; ebenso unterstützte sie den Dokumentarfilm „Radioactivists“ über die neuerliche Anti‐AKW‐Bewegung in Tokyo und anderswo.
Datum: Donnerstag, 22. Februar 2012, 20:00 Uhr Ort: Thomasius-Club, Leipzig Link: http://www.thomasius-club.de/events/steffi-richter-japanische-alltagskultur/
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24.02.2012 The Lessons of Fukushima - A Symposium for Education, Collaboration, Inspiration
General Information
The disastrous earthquake and tsunami that hit northern Japan on March 11, 2011, drew the immediate attention and sympathy of the international community. Successive meltdowns and malfunctions at the Fukushima nuclear power plants heightened global concern and the disaster continues to unfold one year later with no end in sight. The Fukushima disasters present challenges not only to the Japanese people and nation-state, but to the world at large.
The symposium
This symposium, “The Lessons of Fukushima,” will reflect on this continuing tragedy and the world’s response. What can we learn from Fukushima? What is our collective responsibility as educators, activists, and citizens in the face of this natural and human tragedy? In presenting this symposium, we seek to identify and learn from the global lessons of Fukushima.
Scholars, community advocates, students, citizens, and government representatives are coming together on February 24-25 from Japan, Canada, and the U.S. to share knowledge and perspectives on the broad theme of “The Lessons of Fukushima.” We intend the symposium to function as a vehicle for education and collaboration.
Das Programm zur Veranstaltung ist hier zu finden.
Die Veranstaltung kann über einen Live-Stream hier verfolgt werden.
Datum: 24. Feb. 2012, 15.00 Uhr. u. 25. Feb. 2012, 9.00 Uhr Ort: Willamette University College of Law John C. Paulus Lecture Hall 245 Winter Street SE Salem, Oregon 97302
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25.02.2012 The Lessons of Fukushima - A Symposium for Education, Collaboration, Inspiration
General Information
The disastrous earthquake and tsunami that hit northern Japan on March 11, 2011, drew the immediate attention and sympathy of the international community. Successive meltdowns and malfunctions at the Fukushima nuclear power plants heightened global concern and the disaster continues to unfold one year later with no end in sight. The Fukushima disasters present challenges not only to the Japanese people and nation-state, but to the world at large.
The symposium
This symposium, “The Lessons of Fukushima,” will reflect on this continuing tragedy and the world’s response. What can we learn from Fukushima? What is our collective responsibility as educators, activists, and citizens in the face of this natural and human tragedy? In presenting this symposium, we seek to identify and learn from the global lessons of Fukushima.
Scholars, community advocates, students, citizens, and government representatives are coming together on February 24-25 from Japan, Canada, and the U.S. to share knowledge and perspectives on the broad theme of “The Lessons of Fukushima.” We intend the symposium to function as a vehicle for education and collaboration.
Das Programm zur Veranstaltung ist hier zu finden.
Die Veranstaltung kann über einen Live-Stream hier verfolgt werden.
Datum: 24. Feb. 2012, 15.00 Uhr. u. 25. Feb. 2012, 9.00 Uhr Ort: Willamette University College of Law John C. Paulus Lecture Hall 245 Winter Street SE Salem, Oregon 97302
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01.03.2012 “Dialectical Images of History After Fukushima: Cold War Amnesia and the Transpacific Anti-Nuclear Counter-Citizenry”
An der University of San Francisco findet ein Vortrag von Dr. Lisa Yoneyama statt: “Dialectical Images of History After Fukushima: Cold War Amnesia and the Transpacific Anti-Nuclear Counter-Citizenry”
Location: California, United States, Berman Hall in Fromm, University of San Francisco, Main Campus Lecture Date: 1. März 2012, 6:00pm
Zum Inhalt: In the wake of the Fukushima nuclear meltdown, we have witnessed a proliferation of knowledges that are deeply critical of the Cold War U.S.-Japan relations. They expose how the power elites of the two countries collaborated intimately to promote the Atoms for Peace programs across the Pacific. Yet throughout the post-World War II years the civic discourse critical of the nuclear has repeatedly, albeit in vain, gestured toward the evils of the Cold War love affairs between the United States and Japan. What has allowed the amnesia to persist so powerfully to the extent that we must continue to this day to relearn the history of such complicity? This paper discusses the mechanism of forgetting and then identifies within the dialectical images of history deployed in the post-3.11 anti-nuclear civic protests a possibility for fundamental shifts in the Cold War transpacific formations of which the nuclear conglomeration has been an integral part.
"Tears of the Earth" (Photographic slide show about human struggles in post-quake Japan, by photographer Satoshi Ueda) will be viewed at this event. For more information about "Tears of the Earth", please go to http://artworkage.com/tsunami/index.html.
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03.03.2012 Sperrzone Japan - Ein Jahr nach Fukushima
Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins und der Japanischen Botschaft. In Zusammenarbeit mit Theater der Zeit, dem Internationalen Theaterinstitut (ITI), der Mori-Ôgai Gedenkstätte und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
Vor einem Jahr kumulierten Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall im AKW Fukushima Daiichi zu einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Auch unsere Wirklichkeit hat sie nachhaltig verändert. Mittlerweile ist der Informationsstrom verebbt und die fortschreitenden Ereignisse verschwinden aus unserer Wahrnehmung. Mit Inszenierungen, Lesungen und Vorträgen will die Veranstaltung 'Sperrzone Japan' eine Plattform für Auseinandersetzung und Austausch bieten. Schauspieler des DT- Ensembles, der Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann, der Autor Nis-Momme Stockmann, die Schauspielerin Sachiko Hara, Jürgen Schmid (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderung), der Regisseur Akira Takayama, Chiaki Soma (Leiterin des 'Festival/Tokyo') und viele andere gestalten einen gemeinsamen Abend um ihre Solidarität zu bekunden und sich dem Vergessen zu widersetzen.
***************************************************************************** Das Programm
Eröffnung mit Hans-Thies Lehmann und Jürgen Schmid
Premiere Little Boy - Big Taifoon von Hisashi Inoue Regie: Marvin Simon
What can we say? Vorträge von Akira Takayama und Chiaki Soma
Polylog Texte aus Japan von Nis-Momme Stockmann
Nach der Katastrophe ein persönlicher Bericht von Sachiko Hara
Party mit DJ Taku Oro Sperrzone Japan - Ein Jahr nach Fukushima 3. März 2012
Termine:
03. März 2012, 18.00 - 23.00 Uhr Preis 20/9 € für alle Veranstaltungen in Kammerspielen, Box, Bar Karten
Link zur Seite
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06.03.2012 Sendung: Minamisanriku - Schicksal einer Stadt (arte)
Thema: Das Ende des Atomzeitalters?
Datum: Dienstag, 06.03.12, 23:35 - 00:30 (55 Min.) Sender: Arte
Fast tausend Tote und Vermisste, 3.300 zerstörte Häuser, fast 700.000 Tonnen Trümmer. Keine Stadt wurde durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März 2011 derart verwüstet wie Minamisanriku im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu.
Unmittelbar nach der Katastrophe hatte man befürchtet, bis zu 10.000 der knapp 17.000 Einwohner der Küstenstadt könnten in der gigantischen Flutwelle ums Leben gekommen sein. Dass es am Ende nicht ganz so schlimm kam, ist nur ein schwacher Trost für diejenigen, die ihre Angehörigen und ihre gesamte Habe verloren haben.
Das Symbol des Untergangs von Minamisanriku ist eine Stimme, die Stimme von Miki Endo. Die junge Frau war im Amt für Katastrophenschutz für die Lautsprecherdurchsagen an die Bevölkerung zuständig. Sie wusste von der Monsterwelle, die auf Minamisanriku zuraste, doch sie blieb an ihrem Platz in der Sendezentrale und wiederholte immer wieder die Aufforderung an ihre Mitbürger, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und in höher gelegenen Gebieten Schutz zu suchen. Sie warnte ihre Mitbürger so lange, bis es für sie selbst keine Rettung mehr gab. Miki Endo starb in den meterhohen Fluten. Sie wurde 24 Jahre alt. Ihre Eltern überlebten, weil sie die Stimme ihrer Tochter hörten und ihrer Aufforderung folgten. Sechs Wochen lebten sie im Ungewissen, erst dann wurde Miki Endos Leiche aus dem Meer geborgen.
Über ein Jahr verfolgt die Dokumentation das Schicksal der Eltern von Miki Endo und anderer Menschen in Minamisanriku. Da sind der Werftbesitzer Takahashi, der Gemüsebauern Haga und andere Einwohner, die die Katastrophe überlebten und sich in den Trümmern ihrer Heimatstadt eine neue Existenz aufbauen müssen. Sie geben nicht auf und wollen beweisen, dass sie nicht nur überlebt haben, sondern, dass es ein neues Leben nach dem Tsunami gibt und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen.
(Quelle: arte.de)
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07.03.2012 "Und auf einmal war alles anders.", Freie Berliner Radiosendung zum 11. März 2011 Japan: Erdbeben / Tsunami / Reaktoruglück
Eien Sendung des berliner Radiosender Radio Magic City Six zum Jahrestag des Erdbeben- und Reaktorunglücks in Japan.
Im Interview: Regisseur Atsushi Funahashi und Produzentin Yoshiko Hashimoto sprechen über ihren Dokumentarfilm "Nuclear Nation", der auf der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere hatte. Frank Brose und Brigitte Jogschies von ,Kizuna in Berlin e.V.' sprechen über die Arbeit ihres Vereins zur Unterstützung Betroffener in Japan.
Die Sendung wird zwei mal ausgestrahlt, in einer deutschen und in einer englischen Fassung.
Und auf einmal war alles anders. Mittwoch 7. März, 19 - 20 Uhr
And suddenly everything changed. Sunday march 11, 11 a.m. (1 hour)
Die Sendung kann unter außerhalb Berlins über http://www.alex-berlin.de/radio verfolgt werden oder nach der Sendung als Podcast heruntergeladen werden.
Link zur Homepage der Sendung
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07.03.2012 Sendung: Die Fukushima-Lüge (ZDF)
Ein Film von Johannes Hano
Datum: 7. März 2012, 22.45 Uhr Sender: ZDF
Als die japanische Regierung am 11. März 2011 um 19.06 Uhr den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an. Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden am Nachmittag ganze Städte ausgelöscht.
Japan am Boden, und jetzt auch noch der befürchtete SuperGAU, der drohte, eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Erde zu verstrahlen - mit unabsehbaren Folgen für Japan und die Weltwirtschaft.
In den Tagen nach dem Beben gerieten mehrere Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daichi außer Kontrolle und brannten durch. Fassungslos blickte die Welt auf die Hightech- und Atomnation Japan, die ganz offensichtlich außerstande war, diese gefährliche Technologie zu beherrschen.
ZDFzoom geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie Japans Atombosse und die Regierung damit umgingen. Die Recherchen zeigen: Es gab schon vor der Katastrophe ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr durchdrungen hat.
Kei Sugaoka, ein ehemaliger Wartungsingenieur, spricht über die kriminellen Praktiken des Betreiberkonzerns TEPCO. Über Jahre habe dieser immer wieder in Kauf genommen, dass Millionen Menschen radioaktiv verseucht werden. Politiker, ehemalige Behördenmitarbeiter und Medienleute erklären das korrupte Netzwerk aus Atomindustrie, Politik, Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Medien. Es gibt dafür in Japan sogar einen eigenen Namen: "Atomdorf". Und das scheint bis heute intakt.
Verschwiegen und getäuscht
Die Recherchen von ZDFzoom zeigen, wie TEPCO und die Behörden seit Ausbruch der Katastrophe deren wahres Ausmaß verschweigen, die Öffentlichkeit täuschen und auf Kosten der Bevölkerung versuchen, den Schaden für die gesamte Atomindustrie möglichst gering zu halten. So werden zum Beispiel die täglichen Strahlenmessungen meist an Orten mit besonders niedriger Strahlung vorgenommen und in den Nachrichten veröffentlicht. Und das, obwohl die Menschen tatsächlich sehr viel höheren Strahlendosen ausgesetzt sind. In Watari, einem Stadtteil Fukushimas, kämpfen Eltern für die Evakuierung ihrer Kinder, denn die hier gemessenen Strahlendosen übertreffen die offiziell verkündeten um das Vielfache. Das bestätigen auch die Messungen, die das ZDFzoom-Team selbst durchführt.
Auch im zerstörten Kernkraftwerk selbst ist die Lage nicht unter Kontrolle, wie es TEPCO und die zuständigen Behörden glauben machen wollen.
(Quelle: ZDF.de)
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08.03.2012 "Comparing Fukushima and Chernobyl: Social and Cultural Dimensions of the Two Nuclear Catastrophes"

Goethe University Frankfurt, March 8 – 9, 2012
Download the conference poster here.
The ongoing nuclear crisis in Fukushima will create long-term challenges for both Japan and the world. As 2011 marks the 25th anniversary of the Chernobyl nuclear disaster, policy makers and citizens in nations around the world once again balance the costs and benefits of the high-risk technology. Energy shortage is a major threat because all facets of modern societies are dependent upon energy supply and, most importantly, the nuclear disasters shattered the nuclear safety myth. The Frankfurt Interdisciplinary Centre for East Asian Studies (IZO) in co-operation with the Giessen Center for Eastern European Studies (GiZo) are bundling there research capacities to assess and evaluate the social and cultural implications of the Fukushima and Chernobyl disasters from a comparative perspective. Internationally renowned social and cultural studies experts from East Asia, Western and Eastern Europe and Northern America are invited to Goethe University. The conference consists of a two-day academic program of paper presentations and provides a forum for discussing theoretical contexts, empirical fieldwork evidence and policy backgrounds from different cultural contexts. Findings of the Conference will stimulate the international debate on people’s experiences with disaster and trauma.
In particular, the project aims to shed light on the social and cultural repercussions for the nuclear disasters in Fukushima and Chernobyl. Reasoning from the prior Chernobyl experience is helpful in informing Japan’s management of the Fukushima situation and its anticipated consequences. The project stimulates multi-lateral, cross-cultural collaboration on critical issues emanating from Japan’s and the former Soviet Union’s disaster experiences and facilitates learning from different cultural contexts by raising awareness of these issues. The partners involved are planning to establish a long-term nuclear disaster related research collaboration.
Venue
Download the campus location map here.
Goethe University Frankfurt Campus Westend, IG Farben Building Room 311 Grüneburgplatz 1, D-60323 Frankfurt am Main
Registration
Entry to the conference is free and open to all! However, places are limited and registration is requested by emailing PD Dr. Thomas Feldhoff izo@uni-frankfurt.de by February 20, 2012.
Coffee and tea will be provided.
Program
Download the full program here.
March 8, 2012:
10.00 - 13.00: Panel 1 “Cultural discourse and literary representations: Trauma narratives after the nuclear catastrophes”
14.00 - 15.30: Panel 2 “Technological optimism, technological pessimism: Reactions and ethical reflexions in regard to Fukushima and Chernobyl”
16.00 - 17.30: Panel 3 “Controversies about technology and sciences: Historical, political and ideological trajectories in East Asia and Eastern Europe”
March 9, 2012:
09.00 - 11.00: Panel 4 “Regional fall-out: Nuclear catastrophe and cultural reactions in neighboring countries”
11.30 - 13.00: Panel 5 “Living with nuclear catastrophes: Coping strategies and future visions”
Arrival
From Frankfurt Airport:
At Frankfurt Airport Regionalbahnhof take S-BAHN 8/9 (Direction Hanau), get off at Konstablerwache, then change to BUS 36 (Direction Westbahnhof) and get off at Uni Campus Westend.
From Frankfurt Hbf (central railway station):
At Frankfurt Hauptbahnhof take U 4 (Direction Bockenheimer Warte) to the end of the line, then change to BUS 36 (Direction Hainer Weg) and get off at Uni Campus Westend or
At Frankfurt Hauptbahnhof take any S-BAHN at platform 101/102 (in direction of the city), get off at Hauptwache, then change to U 1/2/3/8 (Direction Heddernheim) and get off at Holzhausenstraße (approx. 10-minute walk to Uni Campus Westend) or
At Frankfurt Hauptbahnhof take U 4 (Direction Seckbacher Landstraße) or U 5 (Direction Preungesheim), get off at Willy-Brandt-Platz, then change to U 8 (Direction Heddernheim) and get off at Holzhausenstraße (approx. 10-minute walk to Uni Campus Westend).
Contact
Privatdozent Dr. Thomas Feldhoff Coordinator, Interdisciplinary Centre for East Asian Studies Goethe University Frankfurt am Main Senckenberganlage 31 (Juridicum, Room 814) D-60325 Frankfurt am Main T: +49(0)69 798 23284 F: +49(0)69 798 23275 E: Feldhoff@em.uni-frankfurt.de H: www.izo.uni-frankfurt.de
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08.03.2012 Sendung: Fukushima - Die Wahrheit hinter dem Super-GAU (arte)
Dokumentation Deutschland 2012 - Thema: Das Ende des Atomzeitalters?
Datum: Donnerstag, 08.03.12, 10:30 - 11:20 (50 Min.) Sender: Arte
Bis zum 11. März 2011 waren die meisten Japaner von der Sicherheit der Kernenergie fest überzeugt. Doch seit ein Erdbeben und der darauffolgende Tsunami das Atomkraftwerk Fukushima zerstörten, ist das Land in seinen Grundfesten erschüttert.
In kaum einem Land der Erde ist der Glaube an die Sicherheit der Kernenergie so tief verwurzelt wie in Japan. Und in kaum einem anderen Land der Erde ist die Verflechtung zwischen Nuklearindustrie, Regierung und Aufsichtsbehörden so stark wie in Japan. Als das Erdbeben und der Tsunami am 11. März 2011 die Reaktoren im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi zerstörten und es zum Super-GAU kam, wurde das ganze Land in seinen Grundfesten erschüttert. Nahezu reflexartig setzte die Maschinerie des Abwiegelns, der Beschwichtigung und der Verschleierung ein, versuchten Betreiber, Regierung und Aufsichtsbehörden das wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen. Erst mit wochenlanger Verzögerung gestanden die Verantwortlichen ein, dass es einen atomaren Unfall gegeben hatte, der die Dimension der Katastrophe von Tschernobyl vielleicht sogar übertrifft. Doch ist das ganze Ausmaß der nuklearen Apokalypse überhaupt bekannt?
Die Dokumentation geht der Frage nach, was in den Reaktorblöcken 1 bis 4 des Atomkraftwerks in Fukushima tatsächlich passiert ist, und inwieweit die Verantwortlichen in Japan die Details und den Umfang der Katastrophe vor der eigenen Bevölkerung und der Weltöffentlichkeit verborgen haben und bis heute verbergen. Mit Hilfe internationaler Experten analysieren die Filmemacher die tatsächlichen Abläufe in Fukushima am Tag der Havarie und in den Wochen danach und zeichnen ein Bild des Krisenmanagements der japanischen und internationalen Atomlobby, die alles daran setzt, dass auch nach dem Super-GAU in Japan das globale Multimilliardengeschäft mit der Kernenergie weitergehen kann.
Bis heute behaupten die japanische Regierung und die Betreibergesellschaft Tepco gegenüber der Öffentlichkeit, die Lage in den zerstörten Reaktoren kontrollieren zu können. Gleichzeitig werden die Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung massiv heruntergespielt. Die Katastrophe von Fukushima war ein Super-GAU, der ein bislang unbekanntes Ausmaß erreicht hat.
(Quelle: arte.de)
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08.03.2012 Sendung: Japan - Die Karte der Gefahren (3sat)
Datum: 08. März 2012, 20.15 Uhr Sender: 3sat
Regierungsunabhängige Wissenschaftler in Japan haben in den zwei Monaten nach dem Atomunfall im März 2011 in Fukushima eine Landkarte der radioaktiven Strahlung erstellt.
Bei ihrer Arbeit begegneten sie Evakuierten und solchen, die sich gegen die Evakuierung wehren: Alte Menschen, die ihre Haustiere nicht zurücklassen möchten, Bauern, die ihr Saatgut und ihre Pflanzen wegwerfen, Kinder, die nun Sportunterricht im Klassenraum haben, weil der Aufenthalt im Freien gefährlich ist.
Die Strahlungsexperten klären die Menschen über die spezifische Gefahr auf, der sie ausgesetzt sind, denn die Radioaktivität hat sich infolge der Wetterbedingungen im März 2011 sehr unterschiedlich verteilt. Für alle gilt, dass die Gefahr, die vom nuklearen Niederschlag ausgeht, nicht in wenigen Monaten gebannt ist.
In der Dokumentation "Japan - Land ohne Zukunft?" erklären die Forscher, warum die Strahlenbelastung nicht überall gleich hoch ist und warum manche stark verstrahlte Ortschaften außerhalb der Evakuierungszone liegen. Außerdem äußern sie sich kritisch zu den Regierungsverantwortlichen und deren Informationspolitik.
(Quelle: 3sat)
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09.03.2012 "Comparing Fukushima and Chernobyl: Social and Cultural Dimensions of the Two Nuclear Catastrophes"

Goethe University Frankfurt, March 8 – 9, 2012
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The ongoing nuclear crisis in Fukushima will create long-term challenges for both Japan and the world. As 2011 marks the 25th anniversary of the Chernobyl nuclear disaster, policy makers and citizens in nations around the world once again balance the costs and benefits of the high-risk technology. Energy shortage is a major threat because all facets of modern societies are dependent upon energy supply and, most importantly, the nuclear disasters shattered the nuclear safety myth. The Frankfurt Interdisciplinary Centre for East Asian Studies (IZO) in co-operation with the Giessen Center for Eastern European Studies (GiZo) are bundling there research capacities to assess and evaluate the social and cultural implications of the Fukushima and Chernobyl disasters from a comparative perspective. Internationally renowned social and cultural studies experts from East Asia, Western and Eastern Europe and Northern America are invited to Goethe University. The conference consists of a two-day academic program of paper presentations and provides a forum for discussing theoretical contexts, empirical fieldwork evidence and policy backgrounds from different cultural contexts. Findings of the Conference will stimulate the international debate on people’s experiences with disaster and trauma.
In particular, the project aims to shed light on the social and cultural repercussions for the nuclear disasters in Fukushima and Chernobyl. Reasoning from the prior Chernobyl experience is helpful in informing Japan’s management of the Fukushima situation and its anticipated consequences. The project stimulates multi-lateral, cross-cultural collaboration on critical issues emanating from Japan’s and the former Soviet Union’s disaster experiences and facilitates learning from different cultural contexts by raising awareness of these issues. The partners involved are planning to establish a long-term nuclear disaster related research collaboration.
Venue
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Goethe University Frankfurt Campus Westend, IG Farben Building Room 311 Grüneburgplatz 1, D-60323 Frankfurt am Main
Registration
Entry to the conference is free and open to all! However, places are limited and registration is requested by emailing PD Dr. Thomas Feldhoff izo@uni-frankfurt.de by February 20, 2012.
Coffee and tea will be provided.
Program
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March 8, 2012:
10.00 - 13.00: Panel 1 “Cultural discourse and literary representations: Trauma narratives after the nuclear catastrophes”
14.00 - 15.30: Panel 2 “Technological optimism, technological pessimism: Reactions and ethical reflexions in regard to Fukushima and Chernobyl”
16.00 - 17.30: Panel 3 “Controversies about technology and sciences: Historical, political and ideological trajectories in East Asia and Eastern Europe”
March 9, 2012:
09.00 - 11.00: Panel 4 “Regional fall-out: Nuclear catastrophe and cultural reactions in neighboring countries”
11.30 - 13.00: Panel 5 “Living with nuclear catastrophes: Coping strategies and future visions”
Arrival
From Frankfurt Airport:
At Frankfurt Airport Regionalbahnhof take S-BAHN 8/9 (Direction Hanau), get off at Konstablerwache, then change to BUS 36 (Direction Westbahnhof) and get off at Uni Campus Westend.
From Frankfurt Hbf (central railway station):
At Frankfurt Hauptbahnhof take U 4 (Direction Bockenheimer Warte) to the end of the line, then change to BUS 36 (Direction Hainer Weg) and get off at Uni Campus Westend or
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At Frankfurt Hauptbahnhof take U 4 (Direction Seckbacher Landstraße) or U 5 (Direction Preungesheim), get off at Willy-Brandt-Platz, then change to U 8 (Direction Heddernheim) and get off at Holzhausenstraße (approx. 10-minute walk to Uni Campus Westend).
Contact
Privatdozent Dr. Thomas Feldhoff Coordinator, Interdisciplinary Centre for East Asian Studies Goethe University Frankfurt am Main Senckenberganlage 31 (Juridicum, Room 814) D-60325 Frankfurt am Main T: +49(0)69 798 23284 F: +49(0)69 798 23275 E: Feldhoff@em.uni-frankfurt.de H: www.izo.uni-frankfurt.de
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09.03.2012 "Atom – 100 Jahre Literatur zum Thema"
Freitag, 9. März 2012, um 19.30 Uhr. Café Bahnhof Fürstenwald, Bahnhofstraße 34, 34379 Calden-Fürstenwald.
Aus Anlass des ersten Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Fukushima lesen Kordula Klose, Ulrike Gnegel, Ingeborg Philipper und Andreas Gebhardt Texte zum Thema Atom.
Am 11. März 2011 zerstörte ein Tsunami große Teile der Ostküste Japans und löste die Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima aus, bei der vier von sechs Reaktorblöcken zerstört wurden. In drei Blöcken kam es zu Kernschmelzen. Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Die Anstrengungen der Menschen in Japan, mit den Folgen des Gaus zu leben und die entfesselten atomaren Kräfte zu bändigen werden so dauerhaft sein wie die Halbwertszeiten der gespaltenen Atome.
Die Lesung verbindet literarische Texte und Essays zum Thema Atom, wobei sich der Bogen von den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart spannt. Im Mittelpunkt steht Elisabeth Filhols Roman „Der Reaktor”, der kurz vor der Fukushima-Katastrophe in Frankreich erschien, wenig später in Deutschland erschien und dort wie hier großes Aufsehen erregte. Weitere Texte stammen von Wilhelm Busch, Rudolf Brunngraber, Karl Aloys Schenzinger, Erich Fried, George Orwell, Werner Heisenberg, Christa Wolf, Hubert Mania u.a.
Zur Lesung wird der Kurzfilm „Neon no kuni (Land of Neon)“ (Regie: Aki Nakazawa) gezeigt, der wenige Wochen nach der Havarie in Tokio gedreht wurde (Dank für die Aufführgenehmigung an die Autorin sowie an das Team des Dokumentar- und Videofilmfests in Kassel).
Eine Kooperation zwischen dem Literaturbüro Nordhessen und dem Café Bahnhof Fürstenwald. Elisabeth Filhos Roman “Der Reaktor” ist bei Nautilus erschienen (ISBN: 3894017406)
Eintritt frei
Link zur Seite
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10.03.2012 What March 11 Means to Me: A Symposium in Honor of Norma Field
March 10-11, 2012 Swift Hall 3rd Floor Lecture Hall 1025 East 58th Street, Chicago, IL 60637
The event is being held in honor of Norma Field, Robert S. Ingersoll Distinguished Service Professor in Japanese Studies, who will be retiring from the University of Chicago this year after a long and distinguished career as a scholar, teacher, and activist.
The two-day symposium will feature five public intellectuals and activists from Japan, each speaking about the personal and social impact of last year's earthquake, tsunami, and nuclear disaster. Speakers will include Amamiya Karin, Komori Yoichi, Ryusawa Takeshi, Takahashi Tetsuya, and Yokoyu Sonoko, with remarks and translation by Heather Bowen-Stuyk, Mika Endo, Adrienne Hurley, Justin Jesty, Miho Matsugu, Yuki Miyamoto, Sam Perry, Mamiko Suzuki, and Tomomi Yamaguchi.
The symposium is free and open to the public. Please see below for more information about Professor Field and the participants in the symposium.
Schedule (Subject to Change)
Saturday, March 10
9:30 Opening Remarks
10:00-11:30 RYUSAWA Takeshi 龍澤武
(Mamiko Suzuki/Justin Jesty)
13:00-14:30 YOKOYU Sonoko 横湯園子 (Mika Endo/Adrienne Hurley)
15:00-16:30 TAKAHASHI Tetsuya 高橋哲哉 (Yuki Miyamoto/Tomomi Yamaguchi)
17:00-18:00 Roundtable discussion (all participants)
Sunday, March 11
10:00-11:30 KOMORI Yoichi 小森陽一 (Sam Perry/Miho Matsugu)
12:30-14:00 AMAMIYA Karin 雨宮処凛 (Heather Bowen-Stuyk/TBD)
Sponsored by the Department of East Asian Languages and Civilizations and the Japan Studies Committee of the University of Chicago.
For more information, email: japanatchicago@uchicago.edu or web: http://ceas.uchicago.edu/events/what_march11_means_to_me.shtml
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11.03.2012 What March 11 Means to Me: A Symposium in Honor of Norma Field
March 10-11, 2012 Swift Hall 3rd Floor Lecture Hall 1025 East 58th Street, Chicago, IL 60637
The event is being held in honor of Norma Field, Robert S. Ingersoll Distinguished Service Professor in Japanese Studies, who will be retiring from the University of Chicago this year after a long and distinguished career as a scholar, teacher, and activist.
The two-day symposium will feature five public intellectuals and activists from Japan, each speaking about the personal and social impact of last year's earthquake, tsunami, and nuclear disaster. Speakers will include Amamiya Karin, Komori Yoichi, Ryusawa Takeshi, Takahashi Tetsuya, and Yokoyu Sonoko, with remarks and translation by Heather Bowen-Stuyk, Mika Endo, Adrienne Hurley, Justin Jesty, Miho Matsugu, Yuki Miyamoto, Sam Perry, Mamiko Suzuki, and Tomomi Yamaguchi.
The symposium is free and open to the public. Please see below for more information about Professor Field and the participants in the symposium.
Schedule (Subject to Change)
Saturday, March 10
9:30 Opening Remarks
10:00-11:30 RYUSAWA Takeshi 龍澤武
(Mamiko Suzuki/Justin Jesty)
13:00-14:30 YOKOYU Sonoko 横湯園子 (Mika Endo/Adrienne Hurley)
15:00-16:30 TAKAHASHI Tetsuya 高橋哲哉 (Yuki Miyamoto/Tomomi Yamaguchi)
17:00-18:00 Roundtable discussion (all participants)
Sunday, March 11
10:00-11:30 KOMORI Yoichi 小森陽一 (Sam Perry/Miho Matsugu)
12:30-14:00 AMAMIYA Karin 雨宮処凛 (Heather Bowen-Stuyk/TBD)
Sponsored by the Department of East Asian Languages and Civilizations and the Japan Studies Committee of the University of Chicago.
For more information, email: japanatchicago@uchicago.edu or web: http://ceas.uchicago.edu/events/what_march11_means_to_me.shtml
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11.03.2012 3.11.12 Japan's Earthquake and Tsunami One Year Later
Date:
03/11/2012 - 1:00pm - 03/12/2012 - 12:45pm
[Thank you to all who came or tuned in to the conference. The presentations were engaging and diverse, and will stimulate further interdisciplinary dialogue on the social issues raised by the 3/11 disasters. Video recordings of the presentations will be available in the near future.]
A conference on the one-year anniversary to address the many issues raised by the natural and nuclear disasters, their aftermath, and their surrounding histories. Diverse experts will explore these questions in terms of economics, business, law, disaster response, religion, social activism, and history
Sunday, March 11 and Monday, March 12, 2012 Cornell University, Ithaca, New York 120 Physical Sciences Building and 700 Clark Hall
On the one-year anniversary of the 3/11 Northeastern Japan disasters, we convene a conference of over twenty diverse experts to address the many issues raised by the events, their aftermath, as well as the surrounding histories. The overall focus of this conference and the Meridian 180 online forums will be the question of how to bring closure to such crises. This question will be explored in terms of economics, business, law, disaster response, social activism, and history.
Schedule - for a complete listing of the talks and activities.
Participants - for a listing of the speakers and their fields
Webcast Sunday 3/11 or Webcast Monday 3/12 - for live viewing of the conference proceedings
(These Webcasts will be processed and available in the near future as individual videos of the presentations. Stay tuned!)
Contact Cornell East Asia Program for further information
Location:
120 Physical Sciences Building and 700 Clark Hall
Keywords:
tsunami, disasters, crises
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10.04.2012 Tagung „Ein Jahr nach der Katastrophe“
Redner: Uesugi Takashi (Journalist, Free Press Association Japan, Tokyo)
Themen: 16:00: “Ein Jahr nach der Katastrophe – Rückblick und Bestandsaufnahme“ 19:00: “Fukushima und die Folgen – Dokumentationen zum Unglück im Kernreaktor“
Ort: Evangelische Akademie Hofgeismar
Weitere Informationen unter www.akademie-hofgeismar.de
Die Atomkatastrophe in Japan Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit Vortragsveranstaltung mit dem japanischen Journalisten Takashi Uesugi und dem Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Dr. Sebastian Pfl ugbeil Freitag, 13. April 2012, 19 Uhr Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit e.V. Wilmersdorfer Str. 163, 10585 Berlin Eintritt frei Takashi Uesugi Journalist, Vorsitzender der Free Press Association Japan www.uesugitakashi.com 1968: Geboren in der Fukuoka Präfektur, aufgewachsen in Tokyo | 1987: Abschluss an der Hiroo High School, Tokyo | 1992: Abschluss an der Tsuru University, Yamanashi Präfektur | 1993: Arbeit bei NHK (staatliches Fernsehen Japans) | 1995: Arbeit als Sekretär von Kunio Hatoyama, Mitglied des Repräsentantenhauses | 1999: Reporter für die New York Times, Büro Tokyo | 2002: Arbeit als freier Journalist | 2005: Arbeit als TV-Nachrichtensprecher bei Asahi Newstar | 2008: Distinguished Professor für Medientheorie an der Meiji University (Tokyo) | 2009: Arbeit als Reporter für Golfdigest (Golf-Magazin) | 2010: Arbeit als Mitglied des ICT (Ministerium für Inneres und Kommunikation) Forum | 2011: Vorstandsvorsitzender der Free Press Association of Japan Aktuelle Bücher in japanisch (Auswahl): The Collapse of the (Japanese) Cabinet, 2007 | The Collapse of Journalism, 2008 | Japan without Prime Minister, 2009 | The Collapse of the Japanese Press Club System, 2010 | The Shame of the (Japanese) Nation, The Truth About the Comprehensive Brainwashing of Hundred Million (Japanese people), 2011 | The Disaster of the Media, 2011 Kontakt: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. Angelika Wilmen, Körtestr. 10, 10967 Berlin Tel. 030/69 80 74 15, E-Mail: wilmen@ippnw.de, www.ippnw.de Einladung Ta k a s h i U e s u g i ist in Japan ein bekannter Journalist, der sich mit dem AKW-Betreiber Tepco angelegt hatte. Das Hamburger Magazin SPIEGEL schrieb im Mai vergangenen Jahres: „Takashi Uesugi ist einer von jenen, die davon erzählen, wie empfi ndlich der Stromriese Tepco reagiert, wenn über Unliebsames berichtet wird. Nach der Katastrophe in Fukushima kampierte auch Uesugi in der Lobby von Tepco, weil er wissen wollte, was im Reaktor passiert. Am 15. März war er dann um ein Uhr nachmittags beim Tokyo Broadcasting System (TBS) live auf Sendung. Er sagte, dass offenbar Radioaktivität aus Reaktor 3 komme und dass im Ausland darüber berichtet werde. Nach der Sendung aber sei dann sein Chef zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, er sei gefeuert.“ D r. S e b a s t i a n P f l u g b e i l ist Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz und arbeitet seit 30 Jahren an der Aufklärung der Bürger über die Risiken der Kernenergienutzung. Er reiste nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima bereits zum zweiten Mal zu einer Vortrags- und Informationsreise nach Japan. M a s a m i K u r i h a r a Dolmetscherin Nach dem Vortrag: Diskussion, moderiert von P r o f . E u g e n E i c h h o r n , Vorsitzender des Deutsch-Japanischen- Friedensforums Berlin Eine Veranstaltung von: Deutsche Sektion der IPPNW, Deutsch-Japanisches Friedensform Berlin e.V., Gesellschaft für Strahlenschutz
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13.04.2012 “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“ (Berlin)
Redner: Uesugi Takashi (Journalist, Free Press Association Japan, Tokyo)
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Ökumenisches Zentrum für Umwelt-, Friedens- und Eine-Welt-Arbeit e.V., Wilmersdorfer Str. 163, Berlin
Veranstalter: IPPNW, Deutsch-Japanisches Friedensforum und Gesellschaft für Strahlenschutz
Den Flyer zur Veranstaltung finden sie hier
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14.04.2012 “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“ (Herfort)
Redner: Uesugi Takashi (Journalist, Free Press Association Japan, Tokyo)
Zeit: 18.oo Uhr
Ort: Haus der Kirche, Hansa Str. 60, Herford
Veranstalter: IPPNW / Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung NRW e.V.
Den Flyer zur Veranstaltung finden sie hier
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15.04.2012 „Die Atomkatastrophe in Fukushima“
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16.04.2012 „Die Atomkatastrophe in Fukushima -- Tatsachen, die Tepco, Regierung und Medien verschweigen“
Redner: Uesugi Takashi (Journalist, Free Press Association Japan, Tokyo)
Zeit: 19.00 'Uhr
Ort: Frankfurter Rundschau, Textorstraße 35 (Karl-Gerold-Platz 1), Frankfurt
Veranstalter: Frankfurt: Frankfurter Rundschau
Den Flyer zur Veranstaltung finden sie hier
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17.04.2012 “Die Atomkatastrophe in Japan – Folgen für Natur, Gesellschaft und Gesundheit“ (Heppenheim)
Redner: Uesugi Takashi (Journalist, Free Press Association Japan, Tokyo)
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Ludwigstraße 13, Heppenheim
Den Link zum Flyer finden sie hier
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03.05.2012 Ein Jahr nach Fukushima – Blicke auf die Katastrophe
Bericht des Fukushima Arbeitskreises der Japanologie Frankfurt
Die Mitglieder des Arbeitskreises / Textinitiative Fukushima tragen Kurzreferate zu den von ihnen im Laufe der letzten Monate behandelten Themen vor: Unter anderem werden Diskussionsbeiträge japanischer Künstler und Intellektueller vorgestellt, eine kleine Zeitgeschichte der japanischen Akzeptanz atomarer Energie präsentiert sowie die Rolle der „Gefälligkeitsgelehrten“ hinterfragt.
Programm
- Andreas Krautwurst: „Störfälle“ - Zur japanischen Zeitgeschichte der Nukleartechnik
- Miriam Schwarz: Die japanische Akzeptanz des Atomaren und der „Gefälligkeitsgelehrte“ – Fallbeispiel Takeshi UMEHARA
- Hiroko Takahashi: Bürgerprotest und Bürgerengagement
- Gwendolyn Kirchknopf und Sascha Boljevac: Die Kinder von Fukushima
- Julia Kühn und Jessica Alexander: „Wütendes Gemüse“ − Protest im Posterformat
- Martin Ries: „Fukushima-Photographie“ – Kazuma OBARA
- Robert Fuchs: Die atomare Katastrophe im Videospiel
- Lisette Gebhardt: Japanische Literatur nach Fukushima
Datum: 3. Mai 2012, 19.00 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jügelhaus, Hörsaal B
Link: http://www.nipponconnection.com/japanologie-frankfurt-am-main-fukushima/articles/japanologie-frankfurt-am-main-fukushima.html
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04.05.2012 Populärkultur als Wiederaufbau-Strategie im Post-Fukushima Japan
Neues von der „Cool Japan!“-Kampagne
Ein Vortrag von Dr. des. Cosima Wagner (Japanologie Frankfurt am Main)
Die Bewältigung der Dreifach-Katastrophe des 11. März 2011 ist zur vordringlichsten gesellschaftlichen Aufgabe der nächsten Jahre in Japan geworden. Auch die Populärkulturindustrie soll hierzu einen Beitrag leisten, sei es zur Wiederbelebung kreativwirtschaftlicher Strukturen in den betroffenen Präfekturen, sei es zur Aufbesserung des internationalen Images des Landes im Rahmen der „Cool Japan!“-Kampagne der japanischen Regierung. Der Vortrag diskutiert die Bedeutung der Populärkultur als Wiederaufbau-Strategie im Post-Fukushima Japan und fragt nach den politischen Absichten, Akteuren sowie Zielen der Maßnahme. Dabei sollen auch kritische Stimmen vorgestellt und die Frage der kulturellen Globalisierung „Japanese style“ neu betrachtet werden.
Datum: 4. Mai 2012, 14.00 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jügelhaus, Hörsaal A
Link: http://www.nipponconnection.com/japanologie-frankfurt-am-main.html
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14.06.2012 Vortrag Prof. Dr. Wolf R. Dombrowsky, Katastrophenforschungsstelle der Uni. Kiel: "Zäsur Fukushima: Fukushima - eine katastrophensoziologische Analyse"
Reihe: Max-Weber-Institut für Soziologie
Fukushima war keine Naturkatastrophe, sondern das Ergebnis riskanter Entscheidungen. Der Vortrag will zeigen, warum "Katastrophe" ein falsches Konzept ist, das uns ein angemessenes Verständnis unseres Stoffwechsels mit Natur und Kultur erschwert und uns "Risiken" eingehen lässt, die wir bei anderer Betrachtung auf ganz andere Weise eingehen und umhegen müssten.
Vita:
Wolf R. Dombrowsky, Jahrgang 1948, Lehrstuhl für Katastrophenmanagement an der Steinbeis Hochschule Berlin, Senior Research Professor an der Katastrophenforschungsstelle der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Stellv. Vorsitzender der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern, Sachverständiger im Krisenstab der Strahlenschutzkommission.
Datum: 14. Juni 2012, 20.00 Uhr
Ort: Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg, DAI - Großer Saal, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg
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18.06.2012 Vortrag Prof. Dr. Steffi Richter: "Fukushima hat Japan verändert!/? - Eine diskursanalytische Annäherung. Möglichkeiten. Grenzen."
Eine Flut an Texten im weitesten Sinne des Wortes versucht seit 3/11, „Fukushima“ in Wort und Bild, wissenschaftlich, literarisch, künstlerisch oder popkulturell zu verarbeiten: eine Flut, die zumindest in Japan selbst nicht abreißt, sei es auf dem Bücher- und Zeitschriftenmarkt, in Form von Gesprächsrunden in den herkömmlichen Massenmedien sowie in (alternativen) Net-Medien. Diskutiert wird u.a., ob 2011 eine Zäsur in der Geschichte Japans darstellt; ob sinnvoll von einem „Post-Fukushima-Japan“ die Rede sein kann oder ob die „Vor der Katastrophe“/„Nach der Katastrophe“-Dramatik nicht eher eine Illusion darstellt - und was das dann bedeuten könnte. Einige Akteure dieses Diskurses sollen vorgestellt und damit gezeigt werden: Skepsis der Vernunft, wirklich am "System Japan" etwas verändern zu können, geht bei vielen von ihnen einher mit einem neuen Willen, Möglichkeiten für Veränderungen zu suchen und zu realisieren. Zugleich ist (methodisch) über die Möglichkeiten und Grenzen herkömmlicher Text-Analysen nachzudenken.
Datum: 18.06.2012, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Ehrenbergstr. 26 - 28, Raum 009 (großer Hörsaal), 14195 Berlin
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28.06.2012 Vortrag Tadahiro Katsuta, Meiji University, Tokio, Japan: "Fukushima Daiichi: the Accident and the Impact on Japan's Nuclear Policy"
Teil der Ringvorlesung "Reaktorunglück Fukushima"
Datum: 28. Juni 2012, 17.15 Uhr
Ort: der große Physikhörsaal der TU Darmstadt (S206/030)
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03.07.2012 Radiating Risk: Food Safety and Public Health After the Fukushima Nuclear Crisis
Japan's nuclear crisis has provoked profound unease about the danger of radiation dispersion, especially in the Tohoku region. As the initial dramatic phase of the nuclear crisis has passed into long-term concern about the effects of radiation on public health, citizen groups, NGOs and members of the scientific community have stepped up efforts to supplement the government's assessments. Concerned citizens have increasingly taken matters into their own hands, since the initial handling of the crisis has generated distrust of the government's ability to effectively manage the crisis and accurately address the dangers posed by radiation.
This panel brings together cultural anthropologists who are studying food safety in Japan, and one of Japan's leading scientists, who has been notable for bringing attention to the government's response to the nuclear crisis, and offering scientifically informed alternatives to established protocols.
The panel will address how radiation assessment is conceived and implemented in Japan, and discuss the controversies surrounding the highly contentious issue of food safety, as citizen activists seek alternatives to the government's procedures. Discussion will touch on issues related to Civil Society in Japan and the changing nature of political engagement in the aftermath of the 3.11 crisis.
Redner: Ryugo Hayano, Professor, University of Tokyo.
Satsuki Takahashi, soon-to-be Assistant professor, George Mason University.
Nicolas Sternsdorff, Ph.D. candidate in social anthropology at Harvard University & Visiting Researcher at Sophia University.
Datum: 3. Juli 2012, 18.30 Uhr
Ort: Temple University, Japan Campus, Mita Hall 502/503
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05.07.2012 Vortrag Dr. des. Cosima Wagner, Goethe-Universität Frankfurt, Japanologie: "Populärkultur als Medienstrategie: das Beispiel der japanischen Atom-Lobby "
Teil der Ringvorlesung "Reaktorunglück Fukushima"
Datum: 5. Juli 2012, 17.15 Uhr
Ort: der große Physikhörsaal der TU Darmstadt (S206/030)
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06.07.2012 "Ein Tag in Fukushima - eine Woche in Japan"
Buchvorstellung. Mit zwei japanischen Anti-Atom-Aktivisten und ihrer Mitarbeiterin Silke Malorny sowie dem ehemaligen Chef der bulgarischen Atomaufsicht Gueorgui Kastchiev ging Rebecca Harms, Fraktions-vorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament, auf Vortrags- und Recherchereise nach Tokio, Osaka, Yokohama und Fukushima. Im Gepäck hatte die Gruppe eine Studie über die Mängel des Stresstests und die Neugier auf die Lage in Japan ein Jahr nach Fukushima.
Auf Veranstaltungen und in kleinen Runden trafen sie Atomkraftgegnerinnen, Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen, Politikerinnen und Bürgerinnen. „Es lohnt sich, Rebecca zuzuhören, insbesondere wenn es um Atomkraft geht“ Daniel Cohn-Bendit in seinem Vorwort.
Moderation: Michael Pelke
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Hannover www.literaturhaus-hannover.de
Im Anschluss laden wir herzlich ein zu Sekt und Selter in lockerer Runde | Eintritt frei
Anmeldungen
bitte an info@slu-boell.de
Datum: 6. Juli 2012, 19.00-21.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover
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06.07.2012 Vortrag Dr. Kristina Iwata-Weickgenannt, DIJ Tokyo: "wischen Verzweiflung und Hoffnung: Wago Ryoichis Poesie der Katastrophe und andere Verhandlungen von ,,Fukushima""
Zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Wago Ryoichis Poesie der Katastrophe und andere Verhandlungen von „Fukushima"
Ein gutes Jahr nach dem verheerenden Tsunami und dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima haben wir es genreübergreifend mit einem stetig wachsenden Korpus einer „popular culture of disaster" (Webb) zu tun. Heterogen hinsichtlich thematischem Schwerpunkt und künstlerischer Herangehensweise ist die Frühphase der post-3.11 Kulturproduktion insgesamt doch von einem überwältigenden Verlustgefühl, unbändigem Zorn und leiser Hoffnung geprägt. Die Gedichte, die der rasch zum Katastrophenpoeten schlechthin avancierte Wago Ryoichi bereits wenige Tage nach dem 11. März von Fukushima aus über Twitter zu veröffentlichen begann, spiegeln diese emotionale Verwirrung auf besonders anschauliche Weise. Hochgelobt aufgrund ihres dokumentarisch-„echten" Charakters, zieht seine „Fukushima"-Poesie jedoch auch massive, bis zu Vergleichen mit Propagandapoesie aus Kriegstagen gehende Kritik auf sich. Der Vortrag skizziert und kommentiert dieses kontroverse Rezeption und zeigt darüber hinaus überraschende Bezüge von Wagos Katastrophenpoesie zu ganz anderen literarischen Strömungen auf.
Ort: 6. Juli 2012, 14.00- 16.00 Uhr
Datum: Campus 1 - Gebäude B, B22, Universität Trier
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28.07.2012 Workshop “Japans Zivilgesellschaft nach Fukushima”
Wie hat sich die Zivilgesellschaft in Japan nach der “Dreifachkatastrophe” im März 2011 verändert? Und was bedeutet das für Studierende und Forschende, die nach Japan gehen?
Auf dem Workshop am 28.07.2012 werden mehrere ReferentInnen, darunter Dr. Martin Dusinberre (Newcastle University) eigene Forschungsergebnisse vorstellen. Der Workshop ist öffentlich, alle Studierenden sind herzlich eingeladen. Der Workshop findet im Rahmen des Studiengangs “Bachelor Plus: Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung” (Prof. Dr. Shingo Shimada) statt. Fragen zum Workshop und zum Studiengang beantwortet Christoph Winnefeld, B.A. (Bachelor Plus: Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung).
Datum: 28. Juli 2012, 12.30- 17.30 Uhr
Ort: Vortragsraum der UB, Gebäude 24.41, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
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03.08.2012 Vortrag Associate Professor Ryo Imoto: "Critical thinking on radiation issues: some advice from Fukushima"
When the gigantic earthquake and tsunami struck North-East Japan on March 11, 2011, I was there. The disasters caused fatal malfunctions to nuclear power plants, and eventually hydrogen explosions, and the area where I had lived and worked was contaminated with radioactive substances. This area, Fukushima city, is located within a 63km radius of the plants, which is inside of the area that the Australian government still recommends not to visit. As a faculty member of Fukushima University as well as a resident of the contaminated area, I faced the unsolved problem of low-level radiation.
In this talk, I provide details of what happened in the affected area at that time that was not broadcast by the Australian media. I also introduce an educational booklet edited by a voluntary study group about radiation issues in Fukushima University. This reader clarifies that the effect of low-level radiation has still not been proven, and claims that we should work from a ‘principle of taking precautions’ in these circumstances. It also provides us with some case studies on developing our critical thinking about the controversial issues of radiation, arguing against irresponsible optimism. Here, I argue that as academic staff of a university, no matter what our expertise, showing our students and the local community the significance of fair and logical judgment with regard to complicated problems is a task that we should take on ourselves.
Ryo IMOTO is an Associate Professor of Fukushima University, Japan and visiting scholar to SLCCS since September 2011. His research field is Japanese linguistics, and he has been doing research on semantic interactions in adverbial relations, resultative constructions in Japanese within the framework of lexical semantics and conceptual semantics. He has also been teaching Japanese to international students at University and is a member of FGF (Fukushima Genpatsu-saigai (‘nuclear plants disaster’) Forum), a group of Fukushima University teachers volunteer.
Datum: 3. August 2012, 14.00 - 15.00 Uhr
Ort: Gordon Greenwood Building (32), Room 209
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29.08.2012 15. Japanologentag in Zürich "SEKTION Ethnologie"
| Thema |
Japan nach dem Erdbeben |
| Sektionsleitung |
Prof. Dr. Christoph Brumann (Halle) |
| Raum und Zeit |
| G 217 |
| Mittwoch, 29.8.2012 |
| 16:00–17:30 |
| G 217 |
| Donnerstag, 30.8.2012 |
| 09:00–10:30, 11:00–12:30 |
|
Mittwoch, 29.8.2012 |
| 16:00–17:30 |
Susanne Klien (DIJ Tōkyō): Volunteering in Tōhoku: Social Entrepreneurship, Streben nach Glück oder nur Lifestyle? |
| Susanne Endo-Koller (Medizinische Universität Iwate, Morioka): Die Rettung von Kulturgut in der Präfektur Iwate |
Donnerstag, 30.8.2012 |
| 09:00-10:30 |
Cornelia Reiher (Universität Halle): Lebensmittelkonsum nach Fukushima |
| Johannes Harumi Wilhelm (Universität Wien): Sichtweisen auf den Wiederaufbau der Fischerei Sanrikus |
| Wolfgang Fanderl (Universität Tübingen): Matsuri de ganbarō – Feste zwischen Identität und Solidarität |
| |
| 11:00–12:30 |
Christian Tagsold (Universität Düsseldorf): Die Katastrophe vom März 2011 und die alternde Region Tōhoku |
| Maren Godzik (DIJ Tōkyō): Wohnen im Alter nach dem 11. März |
| Ulrike Wöhr (City-Universität Hiroshima): Geschlecht in japanischen Anti-Atomkraft-Diskursen nach Fukushima: Zwischen Universalismus und nationaler Selbstbehauptung |
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30.08.2012 15. Japanologentag in Zürich "SEKTION Ethnologie"
| Thema |
Japan nach dem Erdbeben |
| Sektionsleitung |
Prof. Dr. Christoph Brumann (Halle) |
| Raum und Zeit |
| G 217 |
| Mittwoch, 29.8.2012 |
| 16:00–17:30 |
| G 217 |
| Donnerstag, 30.8.2012 |
| 09:00–10:30, 11:00–12:30 |
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Mittwoch, 29.8.2012 |
| 16:00–17:30 |
Susanne Klien (DIJ Tōkyō): Volunteering in Tōhoku: Social Entrepreneurship, Streben nach Glück oder nur Lifestyle? |
| Susanne Endo-Koller (Medizinische Universität Iwate, Morioka): Die Rettung von Kulturgut in der Präfektur Iwate |
Donnerstag, 30.8.2012 |
| 09:00-10:30 |
Cornelia Reiher (Universität Halle): Lebensmittelkonsum nach Fukushima |
| Johannes Harumi Wilhelm (Universität Wien): Sichtweisen auf den Wiederaufbau der Fischerei Sanrikus |
| Wolfgang Fanderl (Universität Tübingen): Matsuri de ganbarō – Feste zwischen Identität und Solidarität |
| |
| 11:00–12:30 |
Christian Tagsold (Universität Düsseldorf): Die Katastrophe vom März 2011 und die alternde Region Tōhoku |
| Maren Godzik (DIJ Tōkyō): Wohnen im Alter nach dem 11. März |
| Ulrike Wöhr (City-Universität Hiroshima): Geschlecht in japanischen Anti-Atomkraft-Diskursen nach Fukushima: Zwischen Universalismus und nationaler Selbstbehauptung |
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07.09.2012 Panel: Literature and Art after Fukushima (BAJS Conference 2012)
Chair: Lisette Gebhardt (Goethe-University, Frankfurt)
Yuki Masami (Kanazawa University): "Post-Fukushima Literary Discourses on Food and Eating"
There has been a strong fear of radiation-contaminated food after the Fukushima Daiichi nuclear disaster, and individual and societal attitudes towards food safety have increasingly been keen. However, there is a curious phenomenon that some literary works, such as those written by Taguchi Randy, show a certain resistance to a popular discourse of food safety and question modern perception of food and eating as well as the underlying relationships between humans and the environment. Analyzing post-Fukushima discourses of food safety and literary resistance to them, I intend to discuss how language affects public interest in, and perception of, food and eating.
Lisa Mundt (Goethe-University): “Staging Dystopia? Theatrical and Artistic Responses to ‘Fukushima’”
Since the triple disaster hit Japan in March 2011, a number of playwrights and artists have felt the desire to find challenging and creative ways to respond to “Fukushima” and to the preceding subtle “disempowerment of the public” (Mishima Ken’ichi) in Japan. All these artists have expressed their desire to contribute to a change in Japanese society. I therefore consider it essential that discussing “Fukushima“ in an artistic context also means rethinking the political potential of theatre and the performing arts today. This question will be discussed by taking a closer look at two works created in response to “Fukushima” in 2011: Real Times, a video which shows members of the performing art collective ChimPom setting up a flag on top of an overlook near the Fukushima Power Plant, and the Referendum Project, an interactive performance created by the leader of the renowned theatre troupe Port B, Takayama Akira.
Ina Hein (University of Vienna): “Narratives of trauma and healing in the aftermath of Japan’s triple catastrophe: Yoshimoto Banana’s Sweet hereafter”
Yoshimoto Banana’s newest novel Sweet hereafter, published in November 2011, refers to Russell Banks‘ 1991 text of the same title. The latter deals with the question how parents in a small American town cope with the loss of their children who had been killed in a bus accident. Yoshimoto‘s narrative takes up the traffic accident theme: Her female protagonist survives a car crash, heavily injured, while her partner dies. The story does not address the events of March 11 directly, but Yoshimoto links them together by dedicating the novel to all the people who have experienced the triple catastrophe. The paper aims to analyze how Yoshimoto redirects the device of iyashi (healing), which has been one of the main characteristics of her oeuvre so far, in order to connect her novel to the wider context of Japan’s traumatic experiences of the catastrophe.
Datum: 7. Sept. 2012
Ort: University of East Anglia, UK
Masami Yuki (Kanazawa) is professor at Kanazawa University where she teaches environmental literature and English as a Foreign Language. She received her doctoral degree in English with an emphasis of literature and environment from University of Nevada, Reno, in 2000. She has been publishing books and articles on American and Japanese environmental literature with special focuses on topics such as literary soundscapes, urban nature, and discourses on food and toxicity. She is also a translator and has worked on Japanese translations of American literature and scholarly articles as well as English translations of Japanese literature. Her most recent book, Mizu no oto no kioku [Remembering the Sound of Water: Essays in Ecocriticism] (2010), examines relationships between language, imagination, and the environment in works of contemporary writers including Ishimure Michiko, Morisaki Kazue, and Terry Tempest Williams. Recently she has been researching environmental imagination in discourses of food and eating, a topic which includes literary response to the Chernobyl and Fukushima disasters which have continued to unsettle local and global attitudes on food.
Prof. Yûki Masami
Associate Professor
Kanazawa University
Foreign Language Institute
Kakuma, Kanazawa, Ishikawa 920-1192 Japan
Phone: +81-76-264-5819
Fax: +81-76-264-5993
mryuki<at>staff.kanazawa-u.ac.jp
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Ina Hein (Vienna) has studied at Trier University (Germany) and Ôbirin University (Tôkyô). In her doctoral thesis she analyzed constructions of gender relationships in the works of contemporary Japanese women writers. She was member of the DFG-funded project „Turning (back) to Asia in Japanese literature, media and popular culture“ (Trier University) in 2003 and researcher/lecturer at the Institute for Modern Japan, Heinrich-Heine-University Düsseldorf (Germany) until May 2010. Since June 2010, she is professor for cultural studies at the Department for Japanese Studies, University of Vienna (Austria). Her research focuses on: contemporary Japanese literature, gender relations in Japan, constructions of Asia in Japanese literature and media, the discourse on cultural differences in contemporary Japan, Okinawa in Japanese literature, film and television.
Prof. Dr. Ina Hein
Institute of East Asian Studies
Department for Japanese StudiesUniversity of Vienna, Campus
Spitalgasse 2, Hof 2
1090 Vienna
Austria
Phone: +43 (0) 1 - 4277 - 438 - 05
Fax: +43 (0) 1 - 4277 - 9438
ina.hein<at>univie.ac.at
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Lisa Mundt (Frankfurt) majored in Japanese Studies and Theatre, Film & Media Studies at Goethe University, Frankfurt, from 2002 to 2009. Since 2009, she has been a doctoral candidate at the department of Japanese Studies at Goethe University. In 2010, she was granted a PhD fellowship at the German Institute of Japanese Studies (DIJ), Tokyo. Her research focus is on contemporary Japanese theatre and performing arts, especially on artistic discourses on social and political issues. Lisa Mundt is currently a lecturer at the department of Japanese Studies in Frankfurt and has worked as an organizer and interpreter for guest performances by Japanese theatre troupes at several venues in Germany.
Lisa Mundt M.A.
Johann Wolfgang Goethe-University
FB 9: Department of Language and Cultural Sciences
Institute of Japanology
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt am Main
Germany
Tel.: +49-69-798-23287
Fax: +49-69-798-22173
Homepage: http://www.japanologie.uni-frankfurt.de/
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Lisette Gebhardt (Frankfurt) is professor of Japanese Literature and Culture at Goethe-University, Frankfurt/Germany. She has research experience in Japan (DIJ Tôkyô, 1994-1998) and writes on Japanese literature, intellectual discourses and contemporary culture. She also translates Japanese literature into German language (Uchida Hyakken, Gen’yû Sôkyû). She publishes on Japanese literature, literature and religion as well as on identity discourses and globalization in modern Japan. In spring 2012, she edited a handbook on contemporary Japanese authors and literary trends in Japan. Recently she turned her interest to media reactions on Fukushima and commented on the Japanese ‘earthquake literature’ (shinsai bungaku) as well as on the reactions of Japanese authors and intellectuals towards the threefold catastrophe in North Japan. As a result of her research on post-Fukushima-literature, she published an article titled “Ein Jahr nach Fukushima: Reaktionen der japanischen Literaturszene auf die Dreifachkatastrophe” (One year after Fukushima: Literary reactions to the threefold catastrophe) (http://www.textinitiative-fukushima.de/pages/projekte/abgeschlossene-projekte/japanologie-frankfurt/ein-jahr-nach-fukushima-reaktionen-der-japanischen-literaturszene-auf-die-dreifachkatastrophe.php) in February 2012.
Prof. Dr. Lisette Gebhardt
Johann Wolfgang Goethe-University
FB 9: Department of Language and Cultural Sciences / IZO
Institute of Japanology
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt am Main
Germany
Tel.: +49-69-798-22853
Fax: +49-69-798-22173
Homepage: http://www.japanologie.uni-frankfurt.de/
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10.09.2012 Symposium: Deutsch-japanischer Austausch zum Katastrophenschutz
Am Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) findet am 10. September ein Japanisch-Deutscher Austausch zum Katastrophenschutz statt. Auf dem Symposium treffen Vertreter der „Praxis" zusammen und präsentieren Erkenntnisse, die sie etwa im Gefolge der Dreifachkatastrophe von Fukushima gewonnen hatten.
Links:
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13.09.2012 PPanel: "Rebuilding Japan" (WEBCAST)
Redner:
- Robert Feldman, Director of Economic Research Department and Managing Director, Morgan Stanley MUFG Securities Co., Ltd.
- Michael Reich, Taro Takemi Professor of International Health Policy, and Director, Takemi Program in International Health, Harvard School of Public Health
- Theodore C. Bestor, Reischauer Institute Professor of Social Anthropology and Japanese Studies, and Chair, Department of Anthropology, Harvard University
Datum: 13. September 2012, 12.15-13.45 Uhr
Ort: Lower Level Conference Room, Minda de Gunzburg Center for European Studies, 27 Kirkland Street at Cabot Way
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16.09.2012 Japan Forum Panel: (WEBCAST) "Recovery and Reconstruction in Japan: Harvard Reports from the Field"
Redner:
- Yusuke Tsugawa, Co-Director and Co-Founder, Boston-Japan Medical Relief Initiative (BJMRI); Research Fellow, Department of General Medicine and Primary Care, Beth Israel Deaconess Medical Center; and MPH candidate, Harvard School of Public Health
- Miho Mazereeuw, Lecturer in Landscape Architecture, Harvard Graduate School of Design
- Glenn Bogardus, Harvard College '12, Reischauer Institute summer intern at Association for Aid and Relief, Japan
- Jun Shepard, Harvard College '14, Reischauer Institute summer intern at Grace City Relief & Tsukuda Loves Tohoku
Datum: 16. September 2012, 16.00-17.45 Uhr
Ort: Belfer Case Study Room (S020), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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28.10.2012 Vortrag David Leheny, Henry Wendt III '55 Professor of East Asian Studies, Princeton University: "Hope as the New Normal: National Recovery Through the 3/11 Disaster" (WEBCAST)
Datum: 28. Oktober 2012, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Belfer Case Study Room (S020), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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01.11.2012 Vortrag Charles Ferguson, President, Federation of American Scientists: "Nuclear Power after Fukushima" (WEBCAST)
Datum: 1. November 2012, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Tsai Auditorium (S010), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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05.11.2012 Dritter Vortrag der Ringvorlesung am Zentrum für Konfliktforschung: "Energiewende und Klimakonzept des Landkreises Marburg-Biedenkopf"
Zeit: 05.11.2012 18:30 h - 05.11.2012 20:00 h
Ort: Hörsaalgebäude, Biegenstr. 14, Raum +1/0010 (eh. 116)
Referent/Beteiligte:
Prof. Dr. Lisette Gebhardt (Frankfurt)
Veranstalter:
Zentrum für Konfliktforschung, Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung
Link: http://www.uni-marburg.de/konfliktforschung/rvl20123_3
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15.11.2012 Vortrag Lisette Gebhardt (Goethe-Universität): "Literarische Trauma-Therapie in der Post-Fukushima-Ära"
Zeit: Donnerstag, 15. Nov 2012, 16:15 Uhr bis 17:45 Uhr
Ort: Universität Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Raum KOL G-209
Veranstalter:
Ostasiatisches Seminar der Universität Zürich
Reihe Ringvorlesung Japanologie und Sinologie: “Trauma”
Organisation:
PD Dr. Simone Müller und Prof. Dr. Roland Altenburger
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22.11.2012 Vortrag Dr. Alexandra Sakaki, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin: "Das Fukushima-Krisenmanagement der Demokratischen Partei Japans: Probleme und Ursachen"
Teil der Fukushima-Sonderveranstaltungen "Japan und Japanologie in der Post-Fukushima-Ära" Teil III
Mit der nuklearen Katastrophe am japanischen Atomkomplex Fukushima-1 ist nicht nur die Betreiberfirma Tokyo Electric Power Company (TEPCO) für ihr Krisenmanagement in die öffentliche Kritik geraten, sondern insbesondere auch die von der Demokratischen Partei Japans (DPJ) geführte Regierung unter Premierminister Naoto Kan. Der Vortrag beleuchtet die Ursachen für die Probleme im Krisenmanagement der Regierung. Wurde das Vorgehen durch die politische Unerfahrenheit der DPJ erschwert? Oder gibt es grundsätzliche institutionelle Schwächen, zum Beispiel in den Entscheidungsstrukturen der Regierung? Um diese Fragen zu beantworten, stellt der Vortrag die Kritik am Fukushima-Krisenmanagement in den Kontext der seit Ende des Kalten Krieges anhaltenden japanischen Debatte über notwendige institutionelle Reformen, um Tôkyôs Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen zu verbessern.
Datum: 22. November 2012, 18.00 Uhr c.t.
Ort: Campus Bockenheim, Raum wird noch bekannt gegeben
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06.12.2012 Vortrag Daniel Aldrich, Associate Professor of Political Science, Purdue University: "Building Resilience: Social Capital in Post-Disaster Recovery" (WEBCAST)
Datum: 6. Dezember 2012, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Bowie-Vernon Room K262, CGIS Knafel Bldg., 1737 Cambridge St.
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13.12.2012 Vortrag Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (Freie Universität Berlin): "Japans Politik nach Fukushima – Bruchlinien und Kontinuitäten"
Teil der Fukushima-Sonderveranstaltungen "Japan und Japanologie in der Post-Fukushima-Ära" Teil III
Datum: 13. Dezember 2012, Zeit wird noch bekannt gegeben
Ort: Campus Bockenheim, Raum wird noch bekannt gegeben
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20.12.2012 Vortrag Steffi Richter (Universität Leipzig): "Nach Fukushima: Auf der Suche nach neuen Orten und Praktiken kritischen Wissens"
Vortrag: Steffi Richter (Universität Leipzig) "Nach Fukushima: Auf der Suche nach neuen Orten und Praktiken kritischen Wissens"
Zeit: 20. Dezember 2012, ab 15 Uhr
Ort: Waseda-Universität, Faculty of Letters 33-2, Konferenzsaal 1
Veranstalter: 6. Konferenz im Rahmen des Projektes "Rewriting Modern and Contemporary Japanese Intellectual History" 20./21. Dezember 2012
「戦後日本というアムネジア」 - JAPAN'S POST-WAR AMNESIA
Informationen zum Programm hier
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22.12.2012 „Fukushima mon amour“: Eine Performance von Tadashi Endô
Am 19. Oktober hatte die Butoh-Tanzperformance „Fukushima mon amour“ Premiere in der Theaterwerkstatt Hannover.
Vom 22.-23.12 ist das Stück jeweils ab 20.00 Uhr im Gallus-Theater in Frankfurt zu sehen.
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23.12.2012 „Fukushima mon amour“: Eine Performance von Tadashi Endô
Am 19. Oktober hatte die Butoh-Tanzperformance „Fukushima mon amour“ Premiere in der Theaterwerkstatt Hannover.
Vom 22.-23.12 ist das Stück jeweils ab 20.00 Uhr im Gallus-Theater in Frankfurt zu sehen.
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14.01.2013 Vortrag: Fukushima und die Folgen
Bündnis 90/Die Grünen und das Aktionsbündnis “Sayonara Genpatsu” Düsseldorf veranstalten am Freitag, 18. Januar, einen Vortragsabend mit Podiumsdiskussion zum Thema “Fukushima und die Folgen”. Der Schriftsteller Yamaguchi Izumi hält einen Vortrag auf Japanisch, der ins Deutsche übersetzt wird. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion werden unter anderem folgende Themen angesprochen:
- Wahrheit und Status Quo des GAU von TEPCO/ Fukushima Daiichi (Nr.1)
- Was hat zu „Fukushima“ geführt?
- Welche Situation kommt danach?
- Wie werde ich persönlich (weiter) leben?
Beginn ist um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Bilk, Bachstraße 145.
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03.02.2013 Vortrag Kerry Smith, Associate Professor of History, Brown University: "Explaining ‘The Worst Conflagration in the History of the World’: Science and the Great Kantō Earthquake"
Datum: 3. Februar 2013, 16.00-17.30 Uhr
Ort: Kang Room (S050), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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07.02.2013 Vortrag Jun Saito, Assistant Professor of Political Science, Yale University: "Do Nuclear Power Plants Benefit Japan's Local Communities?"
Datum: 7. Februar 2013, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Bowie-Vernon Room (K262), CGIS Knafel Bldg., 1737 Cambridge St.
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14.02.2013 PSAM Topical Conference in Tokyo. In light of the Fukushima Dai-ichi Accident
Tokyo PSAM 2013 is a special Topical Conference which will put the spotlight on the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station Accident from the PSA point of view.
Tokyo PSAM 2013 will offer the international PSA community an open forum atmosphere to focus on Fukushima Dai-ichi and discuss: what went wrong, how likely was it, and what were the consequences. This Topical PSAM naturally follows the Fukushima Accident Sessions to be held in PSAM11 in Helsinki in 2012.
We invite everyone from the international PSA community, academia, business, and regulatory organizations, to come and participate.
Datum: 14-18. Februar 2013
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15.02.2013 PSAM Topical Conference in Tokyo. In light of the Fukushima Dai-ichi Accident
Tokyo PSAM 2013 is a special Topical Conference which will put the spotlight on the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station Accident from the PSA point of view.
Tokyo PSAM 2013 will offer the international PSA community an open forum atmosphere to focus on Fukushima Dai-ichi and discuss: what went wrong, how likely was it, and what were the consequences. This Topical PSAM naturally follows the Fukushima Accident Sessions to be held in PSAM11 in Helsinki in 2012.
We invite everyone from the international PSA community, academia, business, and regulatory organizations, to come and participate.
Datum: 14-18. Februar 2013
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16.02.2013 PSAM Topical Conference in Tokyo. In light of the Fukushima Dai-ichi Accident
Tokyo PSAM 2013 is a special Topical Conference which will put the spotlight on the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station Accident from the PSA point of view.
Tokyo PSAM 2013 will offer the international PSA community an open forum atmosphere to focus on Fukushima Dai-ichi and discuss: what went wrong, how likely was it, and what were the consequences. This Topical PSAM naturally follows the Fukushima Accident Sessions to be held in PSAM11 in Helsinki in 2012.
We invite everyone from the international PSA community, academia, business, and regulatory organizations, to come and participate.
Datum: 14-18. Februar 2013
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17.02.2013 PSAM Topical Conference in Tokyo. In light of the Fukushima Dai-ichi Accident
Tokyo PSAM 2013 is a special Topical Conference which will put the spotlight on the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station Accident from the PSA point of view.
Tokyo PSAM 2013 will offer the international PSA community an open forum atmosphere to focus on Fukushima Dai-ichi and discuss: what went wrong, how likely was it, and what were the consequences. This Topical PSAM naturally follows the Fukushima Accident Sessions to be held in PSAM11 in Helsinki in 2012.
We invite everyone from the international PSA community, academia, business, and regulatory organizations, to come and participate.
Datum: 14-18. Februar 2013
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18.02.2013 PSAM Topical Conference in Tokyo. In light of the Fukushima Dai-ichi Accident
Tokyo PSAM 2013 is a special Topical Conference which will put the spotlight on the Fukushima Dai-ichi Nuclear Power Station Accident from the PSA point of view.
Tokyo PSAM 2013 will offer the international PSA community an open forum atmosphere to focus on Fukushima Dai-ichi and discuss: what went wrong, how likely was it, and what were the consequences. This Topical PSAM naturally follows the Fukushima Accident Sessions to be held in PSAM11 in Helsinki in 2012.
We invite everyone from the international PSA community, academia, business, and regulatory organizations, to come and participate.
Datum: 14-18. Februar 2013
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25.02.2013 3/11-Ausstellung (19. Dez. 2012 – 5. April 2013)
In der Japanologie Wien (Spitalgasse 2, Hof 2, 1090 Wien, Foyer, 2. Stockwerk) findet vom 19. Dez. 2012 bis zum 5. April 2013 eine Ausstellung zur Dreifachkatastrophe am 11. März 2011 statt. Sie besteht aus zwei großen Bildtafeln und Gegenständen in drei Vitrinen.
- Bildtafel 1: Photos aus Rikuzentakata
- Vitrine 1 (links/Holz): Diverse Gegenstände und Publikationen. (Vitrine 1 und Bildtafel 1 waren ursprünglich Teil der “Okinawa-Ausstellung” und wurden so belassen. Die Photos wurden bereits im November 2011 ausgestellt. Zuständig war Frau Yuka Tochigi.)
- Bildtafel 2: Bilder von Misato Yugi, einer Künstlerin aus Gifu, die bei einem Kinderlehrbuch zum Schutz gegen radioaktive Strahlung mitgewirkt hat. Ihre Bilder sind beliebte Motive bei den Anti-AKW-Demonstrationen.
- Vitrine 2 (mitte): Thema “Zukünftiges”: Gegenstände und Organisationen nach der Katastrophe. Neben T-Shirts und Kleingegenständen verschiedener Organisationen sind auch die sog. “Atomausstiegsfächer” komplett ausgestellt, die im Sommer 2011 einen Bewusstseinswandel in Sachen Energiepolitik herbeiführen sollten.
- Vitrine 3 (rechts): Thema “Vergangenes”: Bücher (Dokumentationen, Schwerpunkt Medien), Darstellungen vergangener Katastrophen, zerstörte Tuschesteine aus Ogatsu (Ishinomaki).
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27.02.2013 Fukushima – etwas gelernt – oder doch nicht?
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28.02.2013 Vortrag David Slater, Associate Professor of Anthropology and Japanese Studies, Sophia University: "Kizuna: New Forms of Social Capital in Disaster Japan"
Datum: 28. Februar 2013, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Bowie-Vernon Room (K262), CGIS Knafel Bldg., 1737 Cambridge St.
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06.03.2013 Vortrag Yosso Sheffi, Elisha Gray II Professor of Engineering Systems, and Director, MIT Center for Transportation and Logistics, Massachusetts Institute of Technology (MIT): "Enterprise Resilience: Turning Large Scale Disruptions into Competitive Advanta
Datum: 6. März 2013, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Bowie-Vernon Room (K262), CGIS Knafel Bldg., 1737 Cambridge St.
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09.03.2013 Vortrag "Digital Archive of Japan's 2011 Disasters"
Redner:
- Andrew Gordon, Lee and Juliet Folger Fund Professor of History, and Director, Reischauer Institute, Harvard University
- Kyle Parry, Project Manager and Digital Commons Researcher, metaLAB at Harvard, Berkman Center for Internet and Society
- Eric Dinmore, Reischauer Institute Postdoctoral Fellow, and Assistant Professor of History, Hampden-Sydney College
Datum: 9. März 2012, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Tsai Auditorium (S010), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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10.03.2013 Towards Common Ground: Connecting Diverse Voices for the Future
The Japan Foundation Center for Global Partnership (CGP) organizes the Japanese American Leadership Symposium under the auspices of The Japanese American Leadership Delegation (JALD) program with assistance from the Ministry of Foreign Affairs and the U.S.-Japan Council (USJC) (please click here for more information on JALD). This year’s theme is “Towards Common Ground: Connecting Diverse Voices for the Future”.
The earthquake of March 11 divided many communities in Fukushima. In the process of rebuilding these proud but broken communities, the thoughts and concerns of the local residents must be heard, shared, and connected, to build common ground.
It is necessary to share the voices of individuals - their thoughts and local knowledge - to craft robust and sustainable government policy. It is equally important to make the voices of these individuals heard throughout Japan and the rest of the world in order to dispel false rumors while ensuring the memories and lessons learned from the earthquake never fade. Furthermore, messages of encouragement from people throughout the world should continue to be delivered to these affected communities. Combined, these elements will encourage residents and contribute to the rebuilding of their communities.
In the wake of the Great East Japan Earthquake, it was Japanese Americans throughout the United States who were among the first to respond to the needs of the affected areas. Japanese Americans contribute enormously both in their respective fields of work and community and act as a bridge between the U.S. and Japan. This symposium will invite three Japanese Americans leaders along with Dr. Mitsuo Yamakawa, Director of Fukushima Future Center for Regional Revitalization, Fukushima University (FURE), to share their experiences, address the importance and methodology of passing on the narratives of the communities, and explore possible collaborations between the U.S. and Japan.
Datum: 10. März 2013, 15.00 - 18.00 Uhr
Ort: Conference Hall, Corasse Fukushima, 1-20 Mikawa-Minami-cho, Fukushima, 960-8053 JAPAN
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11.03.2013 Diskussionsabend "2 Years After Fukushima"
Belgique 2013 | vostf | 59' | c | Documentaire de : Alain de Halleux | Production :
Simple Production, Crescendo Films / KULTURPASSUn an dans la vie quotidienne de quelques familles japonaises à Minamisoma, une ville au bord de la zone d'exclusion. Nous sommes à 20km de la centrale de Fukushima ! Après les espoirs de décontamination, les incertitudes scientifiques, les hésitations des autorités, à qui faire confiance ? Faut-il rester ? Faut-il partir ? Depuis 2 ans, les habitants vivent avec l'invisible et l'incertitude.
Ils s'interrogent sur le futur de leurs enfants et celui de leur ville au passé millénaire. Chaque famille est seule face à ses propres décisions ...Le réalisateur raconte « cet après » de l'accident. Mais les menaces pèsent toujours sur l'état de la centrale nucléaire. Un nouveau tremblement de terre, un nouveau tsunami, les valises et le bidon d'essence sont prêts pour fuir au plus vite ...La séance sera suivie d'un débat avec le réalisateur Alain de Halleux.
Datum: 11. März 2013, 20.30 Uhr
Ort: Cinémathèque de la Ville de Luxembourg, Place du Théâtre 17, L-2613 LUXEMBOURG
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11.03.2013 Symposium on The Medical and Ecological Impacts of the Fukushima Nuclear Accident To Be Held at the New York Academy of Medicine in March 2013
A unique, two-day symposium at which an international panel of leading medical and biological scientists, nuclear engineers, and policy experts will make presentations on, and discuss the bio-medical and ecological consequences of the Fukushima disaster, will be held at the New York Academy of Medicine on March 11-12, 2013 the second anniversary of the accident. The public is welcome.
Chaired by Donald Louria, MD, Chairman Emeritus of the Department of Preventive Medicine and Community Health of the University of Medicine and Denistry, New Jersey, the symposium is a project of the Helen Caldicott Foundation and is open to the public.
Confirmed speakers include:
- Dr. Tim Mousseau, Professor of Biological Sciences, University of South Carolina – Chernobyl, Fukushima and other Hot Places, Biological Consequences
- Ken Buesseler, Marine Scientist, Woods Hole Oceanographic Institute – Consequences for the Ocean of the Fukushima-Dai-ichi Nuclear Power Plant Accident
- David Lochbaum, the Union of Concerned Scientists – Another Unsurprising Surprise
- Dr Wladimir Wertelecki, Chairman Department of Medical Genetics and Birth Defects Center, University South Carolina – Congenital Malformations in Rivne Polossia associated with the Chernobyl Accident
- Dr. Marek Niedziela, Professor of Pediatrics, Poznan (Poland) University of Medical Sciences – Thyroid Pathology in Children with Particular Reference to Chernobyl and Fukushima
- Dr. Alexy Yablokov, Russian Academy of Sciences – Lessons from Chernobyl
- Akio Matsumura, Founder of Global Forum for Parliamentary Leaders on Global Survival – What did the World Learn from the Fukushima Accident?
- Robert Alvarez, Senior Scholar, Institute for Policy Studies
Registration, program, speaker and transport details are available here.
For further information about the Symposium, contact Mali Lightfoot, Executive Director of the Foundation, at MaliLightfoot@gmail.com or 617-650-5048.
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12.03.2013 Symposium on The Medical and Ecological Impacts of the Fukushima Nuclear Accident To Be Held at the New York Academy of Medicine in March 2013
A unique, two-day symposium at which an international panel of leading medical and biological scientists, nuclear engineers, and policy experts will make presentations on, and discuss the bio-medical and ecological consequences of the Fukushima disaster, will be held at the New York Academy of Medicine on March 11-12, 2013 the second anniversary of the accident. The public is welcome.
Chaired by Donald Louria, MD, Chairman Emeritus of the Department of Preventive Medicine and Community Health of the University of Medicine and Denistry, New Jersey, the symposium is a project of the Helen Caldicott Foundation and is open to the public.
Confirmed speakers include:
- Dr. Tim Mousseau, Professor of Biological Sciences, University of South Carolina – Chernobyl, Fukushima and other Hot Places, Biological Consequences
- Ken Buesseler, Marine Scientist, Woods Hole Oceanographic Institute – Consequences for the Ocean of the Fukushima-Dai-ichi Nuclear Power Plant Accident
- David Lochbaum, the Union of Concerned Scientists – Another Unsurprising Surprise
- Dr Wladimir Wertelecki, Chairman Department of Medical Genetics and Birth Defects Center, University South Carolina – Congenital Malformations in Rivne Polossia associated with the Chernobyl Accident
- Dr. Marek Niedziela, Professor of Pediatrics, Poznan (Poland) University of Medical Sciences – Thyroid Pathology in Children with Particular Reference to Chernobyl and Fukushima
- Dr. Alexy Yablokov, Russian Academy of Sciences – Lessons from Chernobyl
- Akio Matsumura, Founder of Global Forum for Parliamentary Leaders on Global Survival – What did the World Learn from the Fukushima Accident?
- Robert Alvarez, Senior Scholar, Institute for Policy Studies
Registration, program, speaker and transport details are available here.
For further information about the Symposium, contact Mali Lightfoot, Executive Director of the Foundation, at MaliLightfoot@gmail.com or 617-650-5048.
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20.03.2013 Vortrag Takeo Kikkawa, Professor of Japanese Business History, Hitotsubashi University: "Origins of Japan’s Electric Power and the Fukushima Disaster: A Historical Perspective"
Datum: 30. März 2013, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Bowie-Vernon Room (K262), CGIS Knafel Bldg., 1737 Cambridge St.
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21.03.2013 AAS 2013: "The Atomic Age: Power, Memory and Identity Panel"
This panel evaluates nuclear politics and disaster in East Asia from the perspective of cultural memory and in relation to questions of race, gender, and social marginality. What does it mean for nuclear disasters such as Fukushima and Hiroshima to invoke a transnational memory politics? How do issues of marginalization, appropriation, and social justice emerge within cultural memory of nuclear disaster? What might the lens of cultural memory offer for understanding institutional and public response to 3/11 and the future of nuclear politics?
This interdisciplinary panel invites papers from the social sciences, literature and cultural studies, gender studies, art and visual studies, and journalism. Graduate student submissions are particularly welcome.
Organisation:
Vivian Shaw
PhD Student
Department of Sociology
The University of Texas at Austin
516-244-9890
Email: vivianshaw@utexas.edu
Visit the website at http://www.asian-studies.org/Conference/2013-Call-for-Papers.htm
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22.03.2013 AAS 2013: "The Atomic Age: Power, Memory and Identity Panel"
This panel evaluates nuclear politics and disaster in East Asia from the perspective of cultural memory and in relation to questions of race, gender, and social marginality. What does it mean for nuclear disasters such as Fukushima and Hiroshima to invoke a transnational memory politics? How do issues of marginalization, appropriation, and social justice emerge within cultural memory of nuclear disaster? What might the lens of cultural memory offer for understanding institutional and public response to 3/11 and the future of nuclear politics?
This interdisciplinary panel invites papers from the social sciences, literature and cultural studies, gender studies, art and visual studies, and journalism. Graduate student submissions are particularly welcome.
Organisation:
Vivian Shaw
PhD Student
Department of Sociology
The University of Texas at Austin
516-244-9890
Email: vivianshaw@utexas.edu
Visit the website at http://www.asian-studies.org/Conference/2013-Call-for-Papers.htm
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23.03.2013 AAS 2013: "The Atomic Age: Power, Memory and Identity Panel"
This panel evaluates nuclear politics and disaster in East Asia from the perspective of cultural memory and in relation to questions of race, gender, and social marginality. What does it mean for nuclear disasters such as Fukushima and Hiroshima to invoke a transnational memory politics? How do issues of marginalization, appropriation, and social justice emerge within cultural memory of nuclear disaster? What might the lens of cultural memory offer for understanding institutional and public response to 3/11 and the future of nuclear politics?
This interdisciplinary panel invites papers from the social sciences, literature and cultural studies, gender studies, art and visual studies, and journalism. Graduate student submissions are particularly welcome.
Organisation:
Vivian Shaw
PhD Student
Department of Sociology
The University of Texas at Austin
516-244-9890
Email: vivianshaw@utexas.edu
Visit the website at http://www.asian-studies.org/Conference/2013-Call-for-Papers.htm
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24.03.2013 AAS 2013: "The Atomic Age: Power, Memory and Identity Panel"
This panel evaluates nuclear politics and disaster in East Asia from the perspective of cultural memory and in relation to questions of race, gender, and social marginality. What does it mean for nuclear disasters such as Fukushima and Hiroshima to invoke a transnational memory politics? How do issues of marginalization, appropriation, and social justice emerge within cultural memory of nuclear disaster? What might the lens of cultural memory offer for understanding institutional and public response to 3/11 and the future of nuclear politics?
This interdisciplinary panel invites papers from the social sciences, literature and cultural studies, gender studies, art and visual studies, and journalism. Graduate student submissions are particularly welcome.
Organisation:
Vivian Shaw
PhD Student
Department of Sociology
The University of Texas at Austin
516-244-9890
Email: vivianshaw@utexas.edu
Visit the website at http://www.asian-studies.org/Conference/2013-Call-for-Papers.htm
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26.03.2013 Vortrag YOICHI Funabashi, Chairman, Rebuild Japan Initiative Foundation, and Editor-in-Chief, Asahi Shimbun (2007-10): Distinguished Visitor Lecture "Rebuilding Japan after Fukushima"
Datum: 26. März 2013, 12.30-14.00 Uhr
Ort: Tsai Auditorium (S010), Japan Friends of Harvard Concourse, CGIS South Bldg., 1730 Cambridge St.
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29.03.2013 From Kobe to Tohoku: Civic Responses to Disasters in Japan
The Japan Foundation is pleased to present this special public seminar to mark the second anniversary of the Great East Japan Earthquake.
In our first talk, Dr Simon Avenell (Australian National University) will examine the role played by volunteers following the triple disaster. In particular, he will trace the evolution of disaster volunteering since the Kobe Earthquake of 1995, looking closely at the ways state and civic organizations have helped to build a robust and responsive disaster volunteer infrastructure. Avenell will explain how, despite the substantial differences in scale and logistical complexity of the 2011 disaster compared to other recent natural calamities in Japan, evidence suggests that the volunteering experience of Kobe, coupled with intervening disaster preparation, proved crucial for government officials and civic activists who cooperated to organize a swift and efficient volunteering response after 3.11.
Following this, architect Dr Osamu Tsukihashi (Kobe University) will introduce his Lost Homes Project – an initiative through which local communities in the affected areas collected and recorded memories of places lost to the tsunami so that they may be passed on to the next generation. Tsukihashi will explain how people’s memories give towns a special sense of place, and that it is this sense of place living on through memory that has become a source of psychological support to those in the affected areas. Tsukihashi will show how the act of recording and passing on memories of places destroyed by the tsunami is an indispensable part of the process of creating new living environments in the disaster area.
This event will be chaired by Dr Geoff O’Brien from the Disaster and Development Centre, Northumbria University. The talks will be followed by a Q&A session, and refreshments will be served after the formal proceedings.
This event is free but prior booking is essential. To reserve a place, please email event@jpf.org.uk with your name, details and those of any guests.
Datum: 29. März 2013, 14.30 Uhr
Ort: The Japan Foundation, 6th Floor, Russell Square House, 10-12 Russell Square, London WC1B 5EH
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23.04.2013 Kolloquium-Zeitzeugentreffen: „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“
Zeit: Dienstag, 23. April 2013; 18:15 - 19:45 Uhr,
Ort: Justus-Liebig-Universität Philosophikum I, Haus G 333, Otto-Behaghel-Str. 10, 35394 Gießen
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29.04.2013 Vortrag Dr. Stephanie Aßmann: "Revitalisierung der Tohoku Region vor und nach dem 11. März 2011"
Die Tohoku Region im Norden Japans wurde von den tragischen Ereignissen des 11. März 2011 schwer getroffen. Aber bereits vor dem Unglück wurde Tohoku angesichts der Überalterung der Bevölkerung, niedriger Geburtenraten, der Abwanderung junger Bevölkerungsschichten in die Ballungsräume Tokios und Osakas und des Niedergangs der Landwirtschaft als strukturschwache Region problematisiert. Dieser Vortrag untersucht die Folgen der Dreifachkatastrophe aus der Sicht von Regierungsinitiativen und NGOs, die die Region durch Tourismus in Verbindung mit regionaler Esskultur wiederzubeleben versuchen.
Die bekannteste Tourismusinitiative auf nationaler Ebene ist die Initiative Japan. Endless Discovery, deren Ziel es ist, ausländische Besucher nach Japan zu bringen. Initiativen zur Revitalisierung sind auch auf regionaler Ebene zu beobachten. In Kooperation mit Landwirten und Kurhotels stärkt die Präfekturregierung Miyagi regionalen Gemüseanbau. Sechs Gemüsearten, darunter die Sendai Naganasu, eine längliche Auberginenart, sind als schützenswerte Kulinarien gelistet. Des Weiteren hat die Tourismuszentrale von Tohoku nach dem 11. März 2011 eine einjährige Kampagne initiiert, mit dem Ziel, inländischen Tourismus wiederzubeleben.
Aber sind Initiativen dieser Art ein geeignetes Mittel zur Sanierung der Region, die nicht nur an den schweren Folgen der Dreifachkatastrophe und der Stigmatisierung ihrer Agrarerzeugnisse leidet, sondern sich auch von einem Verfall der Landwirtschaft und einer potentiellen Öffnung des Agrarmarktes für den Freihandel bedroht sieht? Auf der Grundlage von Interviews mit Organisatoren von Tourismusinitiativen und Landwirten geht dieser Vortrag der Frage nach, ob der 11. März 2011, der eine beispiellose Zäsur darstellt, als Katalysator des Niedergangs der Region wirkt oder auch als Chance für einen Neuanfang angesehen werden kann.
Dr. Stephanie Aßmann promovierte 2003 am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg mit der Arbeit Wertewandel und soziale Schichtung in Japan. Differenzierungsprozesse im Konsumentenverhalten japanischer Frauen (Hamburg, Institut für Asienkunde, 2005). Seit 2006 arbeitet sie zu Esskultur und Ernährung und ist Mitherausgeberin von Japanese Foodways. Past and Present (herausgegeben mit Eric C. Rath, Champaign, University of Illinois Press, 2010). Sie ist an der Universität Akita tätig und lebt seit acht Jahren in der Tohoku Region.
Datum: 29. April 2013, 18.00 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1,Ost, Raum 221
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06.05.2013 Vortrag Kristina Iwata-Weickgenannt (DIJ, Tōkyō): ""Fukushima leben" oder Heimat als Konstruktion. Die Katastrophenliteratur von Wagō Ryōichi und Yū Miri"
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07.05.2013 Vortrag Winfried Flüchter (Duisburg): "Das Große Erdbeben von Ostjapan 2011 und die Optionen einer Risikogesellschaft"
Datum: Dienstag, 7. Mai 2013
Ort: Grassimuseum, Filmsaal, Johannisplatz 5-11
Eintritt für Mitglieder frei, Nichtmitglieder 5 €
Weitere Informationen finden Sie hier
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16.05.2013 Vortrag Prof. Dr. Verena Blechinger-Talcott (Freie Universität Berlin): "Japans Politik nach Fukushima – Bruchlinien und Kontinuitäten"
Im Rahmen der Reihe Sonderveranstaltungen "Japan und Japanologie in der Post-Fukushima-Ära" - III
In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Ostasienstudien (IZO)
Nach dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima I erlebte die Anti-AKW-Bewegung in Japan wie auch auf internationaler Ebene eine Renaissance. In Tokyo fanden und finden regelmäßig Demonstrationen gegen Atomkraft wie auch gegen die Wiederanschaltung der nach dem 11. März 2011 vom Netz genommenen japanischen AKW statt, die phasenweise über 150.000 Japanerinnen und Japaner anzogen. Insbesondere die im Zuge der Aufarbeitung der Krise deutlich gewordenen engen Verflechtungen zwischen Energiekonzernen, Regulierungsbehörden und universitären Atomexperten schockierten die japanische Öffentlichkeit. Die seit den 1990er Jahren eher am Rand des politischen Spektrums agierende grüne Bewegung formierte sich im Sommer 2012 zur Grünen Partei (Midori no Tō), die sich schnell mit Schwesterparteien wie auch mit Bürgerinitiativen und Nichtregierungsorganisationen auf internationaler Ebene, auch in Deutschland, vernetzte. Gleichzeitig verkündete die regierende Demokratische Partei Japans im September 2012 nach einigem Zögern den Atomausstieg Japans bis 2040. Japans führende Politiker schienen also einerseits Lehren aus den Ereignissen vom März 2011 und den lange anhaltenden Bürgerprotesten gezogen zu haben. Im Dezember 2012 erlebte Japan bei den Unterhauswahlen einen erdrutschartigen Wahlsieg der Liberal-Demokratischen Partei (LDP), die nun gemeinsam mit ihrem Partner, der Neuen Kōmeitō über eine Zweidrittelmehrheit im politisch gewichtigeren Unterhaus besitzt. Die LDP, die Japan von 1955 bis 2009 nahezu ununterbrochen reagiert hatte, gilt als eine zentrale Mitbegründerin der von vielen Kritikern hervorgehobenen Strukturen, insbesondere der engen Verflechtung von Politik, Bürokratie und Wirtschaft. Ebenso plädierte die LDP in der japanischen Energiediskussion für ein Festhalten an der Atomenergie.
Warum hat sich ein Großteil der japanischen Wähler bei der ersten Wahl nach dem Atomunfall in Fukushima für eine Partei entschieden, die Atomenergie befürwortet? Bedeutet der Wahlsieg der LDP eine Rückkehr zu alten Strukturen? Welche Perspektiven ergeben sich für das japanische politische System? Der Vortrag setzt an diesem Punkt an und fragt nach Erklärungen für den Wahlsieg der LDP im Dezember 2012 sowie nach den Implikationen für die japanische Politik.
Datum: Dienstag 23. April 2013, 18:00 c.t.
Ort: Campus Bockenheim, Juricicum, Raum 717
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