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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seite wird seit April 2011 kontinuierlich mit Inhalten gefüllt.


Publikationen zu Fukushima und weitere Aktivitäten der Textinitiative

Aktuell sind wir mit der Edition der Vorträge der Gesprächsrunde Olympia 2020: Tôkyô und 'Fukushima' – Spiele, Politik, Risiko vom November 2013 befasst; diese werden ca. Mitte 2015 bei Iudicium in der Reihe Frankfurt East Asian Studies Series (Band 5; Gebhardt/Richter) publiziert. Ein Band zur japanischen Populärkultur nach Fukushima, herausgegeben von Cosima Wagner, befindet sich zudem in Vorbereitung (weitere Informationen hier). Bedingt durch diese Publikationstätigkeiten werden in der kommenden Zeit die Entwicklungen in Japan in größeren Abständen kommentiert. Nach wie vor sollen jedoch Hinweise auf japanische / westliche Publikationen und Veranstaltungen zum Thema „Japan nach Fukushima“ bekannt gegeben werden.


Aktuelles

Taggeschau.de: "Rückkehr in ein verstrahltes Gebiet?"

Link: http://www.tagesschau.de/ausland/fukushima-rueckkehr-103.html


Radioaktivität lässt sich auf die „Psyche zurückführen“

Yôsuke Takagi, State Minister, Ministry of Economy, Trade & Industry, erklärt Sorgen der Bevölkerung hinsichtlich der radioaktiven Belastung des Trinkwassers als psychische Reaktion, wobei seine Äußerungen an die des bekannten Strahlenmediziners Yamashita Shunichi denken lässt:  “Nuclear evacuees from the Fukushima Prefecture town of Naraha have protested over a government official's comment that he thinks the safety of the town's drinking water is "a psychological issue."  (Mainichi Shimbun)

Links:


Nippon Connection 2015 – Ein Festivalbericht

Ein Bericht von Jan-Christoph Müller über die Nippon Connection 2015 unter besonderer Berücksichtigung der Filme zum Thema "Fukushima".

Zum Text hier

 

 

 

 

 


Manga Kunst aus der Atomruine: Kazuta Tatsuta

 „Seit Sommer 2014 zeichnet Tatsuta seine Erlebnisse aus dem Strahlengebiet auf. Kleine Ich-Geschichten aus seinem Arbeitsleben. In ihnen stellt er jedoch nicht die Frage nach dem besten Energiemix oder der kritischen Verbindung zwischen Tepco und der Regierung. Es geht um die Angst der Kraftwerksarbeiter, die Freundschaften, die er mit seinen neuen Kollegen schließt, abrupte Vorbereitungen auf neue Arbeitseinsätze, die schweren Schutzanzüge und die Hierarchien der verschiedenen Subunternehmen auf dem Gelände, die für den Kraftwerksbetreiber die Drecksarbeit machen und denen Verbindungen zur japanischen Mafia nachgesagt werden. Geschichten, die anderswo nicht zu haben waren und die deshalb schnell zu einem riesigen Erfolg wurden. Tatsuta, der Gescheiterte, wurde zum Star.“    (Der Tagespiegel)

Link: http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/kazuto-tatsuta-arbeitet-und-zeichnet-im-verstrahlten-gebiet-manga-ueber-fukushima/11624828.html


Cool Japan AG: Publikationsprojekt "Reconstructing 'Cool Japan'"

Am 20.2.2015 von 10 bis 16 Uhr trifft sich die Cool Japan AG zu einem Redaktionsworkshop für das Publikationsprojekt "Reconstructing 'Cool Japan' - Japanese Identities after Fukushima" (erscheint vorauss. im Herbst 2015 im EB-Verlag LINK zur EB-Seite:http://www.ebv-berlin.de/Band-8-Reconstructing-Cool-Japan). Aufbauend auf Symposien mit Gastreferenten und Projektarbeiten der AG untersucht der Band die Rolle der Populärkultur für die Konstruktion von „Japanizität“ in Politik und Kulturindustrie, unter Intellektuellen und in Fan-Communitys. Gefragt wird auch nach der Rolle der Dreifachkatastrophe des Jahres 2011 als Zäsur und nach methodischen Vorgehensweisen bei der Analyse globaler wie lokaler Populärkulturströmungen aus/nach Japan. 

Auf dem Workshop sollen Buch-Beiträge der AG-Mitglieder gesichtet und diskutiert sowie weitere Schritte des Publikationsprozesses besprochen werden.


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