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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Zur Zeit sind Publikationen zum Thema Japan nach „Fukushima“ in Vorbereitung. Bedingt durch diese Publikationstätigkeiten werden in der kommenden Zeit die Entwicklungen in Japan in größeren Abständen kommentiert. Nach wie vor sollen jedoch Hinweise auf japanische / westliche Publikationen und Veranstaltungen zum Thema „Japan nach Fukushima“ bekannt gegeben werden.


Aktuelles

Post-Fukushima-Publizistik: „Alterna“ - Ein neues japanisches Magazin zum Thema „Social Innovation“

Das seit 2007 von Mori Setsu 森 摂 publizierte Magazin Alterna ist ein an dem Konzept „Nachhaltigkeit“ orientiertes Businessmagazin, das sich „Natur, Umwelt, Ressourcen sowie Energie“ (zudem globale Lebensstiltrends) widmet und auch eine Sondernummer zu Fukushima zusammengestellt hat. Diese widmet sich ganz dem Thema „Wiederaufbau“. Bekannte Beitragende sind u.a. die Autorin Taguchi Randy. In der Fukushima-Ausgabe wird u.a. von der Preisverleihung an Naoto Kan (Paulskirche Frankfurt, April 2016) berichtet.  

 

第一特集

5年後からの復興支援

東日本大震災から5年が経った。多くの企業が被災地に入り、NGO/NPOとの協働で 多くの社会的課題解決に取り組んだ。支援活動が長期化するなかで、支援ニーズも多様になり、再出発を余儀なくされる事例も少なくない。企業やNPOは「傷 んだ地域」を再生できるのか。その成果を待っているのは東北だけではない。

Links:


Aufklärungsarbeit zur Havarie der Atommeiler des AKW Fukushima I - Yamamoto Tarô stellte am 20. Mai 2016 bohrende Fragen im Parlament

Im Rahmen der Aufarbeitung der Havarie des AKW Fukushima I, drängte der ehemalige Schauspieler und heutige Bürgerrechtsaktivist, Abgeordnete und Ausschussmitglied Yamamoto Tarô während einer Sitzung des Parlamentarischen Außerordentlichen Ausschusses zum „Wiederaufbau nach der Ostjapanischen Erdbebenkatastrophe sowie zum Problem der Kernkraft“ (参議院東日本震災復興及び原子力問題特別委員会; Higashi Nihon Shinsai Fukkô oyobi Genshiryokumondai Tokubetsu Iinkai, Liste der Mitglieder: Link 3) mit seinen Einlassungen den Vertreter von TEPCO (Tokyo Denryoku),  Vizedirektor Yamaguchi, in die Enge. Es geht immer noch den wichtigen Prozeß der Deutung der Vorgänge von 3/11, d.h. um Erkenntnisse hinsichtlich des genauen Ablaufs der Havarie und um die Informationspolitik des Stromkonzerns, der offensichtlich nicht zugeben will, schon relativ früh über den besorgniserregenden Zustand der beschädigten Reaktoren Bescheid gewusst und Informationen zum bereits erfolgten und eben firmenintern sehr wohl frühzeitig registrierten „Meltdown“ (炉心溶融; roshin yôyû) zurückgehalten zu haben. Yamamoto prangert vor allem die Taktik des Verschleierns (Stichwort 隠蔽 inpei) an, die durch unzumutbare Verflechtungen von TEPCO mit Gremien, die das Geschehen bewerten sollen, ermöglicht worden sein soll.  Ein gewisses Desinteresse an Aufklärung sei hier doch festzuhalten. Die NRA / Nuclear Regulation Authority (原子力規制委員会; Genshiryoku Kisei Iinkai, Link 4), Yamamoto erwähnt einen auf einer Pressekonferenz am 2. März 2016 (Link 5) erfolgten einschlägigen Kommentar Tanaka Shunichis (nach YT: „es sei von weiteren Diskussionen nichts Positives zu erwarten“), habe zur Aufklärung nicht beigetragen, ebenso wenig das „Land“ (kuni), d.h. die japanische Regierung, sondern am Ende der „Technische Ausschuss der Präfektur Niigata“ (Niigata Gijitsu Iinkai), an den dann auch eine TEPCO-Adresse des Bedauerns erfolgt ist – diese hätte, nach Yamamoto, viel eher an die betroffene Bevölkerung von Fukushima gerichtet sein müssen. Insgesamt also ein empörendes Verhalten des Stromkonzerns, unglaubliche Machenschaften, getragen von etlichen Akteuren – und durchaus zu rekonstruieren, wenn man einen Blick auf die Fakten wirft; als Beispiel für eine als nicht objektiv zu beurteilende Kommissionsteilnehmerin erwähnt er Obuchi Yûko (小渕 優子; 1973), Rechtsanwältin, Politikerin (LPD, Unterhaus), Tochter von Obuchi Keizô (1937-2000) und Protegé von Premierminister Abe. (LG)
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Yamamoto Tarô (*1974) startete seine parlamentarische Laufbahn mit der erfolgreichen Wahl seiner 1-Mann-Partei Shintō: Ima wa hitori („Neue Partei: Jetzt bin ich alleine“) in das japanische Oberhaus im Juli 2013. Im Dezember 2014 trat Yamamoto der  Seikatsu no Tô des erfahrenen Politikers Ozawa Ichirô (小沢 一郎; 1942) bei. Es entstand die neue Partei „Partei des Lebens und Yamamoto Taro und Freunde“ / 生活の党と山本太郎となかまたち / The People’s Life Party’ and ‘Taro Yamamoto and Friends’ (siehe Links 6). Seit Januar 2015 teilen sich Ozawa und Yamamoto den Vorsitz.
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Links:
(1) https://www.youtube.com/watch?v=0ujETBnCj88 (Yamamotos Einlassungen)
[国会]山本太郎【参議院 震災復興原子力問題】2016年5月20日
(2) http://www.asyura2.com/16/senkyo206/msg/490.html (Ankündigung und Textauszug)
山本太郎議員が福島原発事故のメルトダウンを国会で追求!「公表しなかったのは隠蔽だ。弁護士が小渕優子と同じ」
山 本太郎議員: 「東電幹部はメルトダウンの基準を知っていたと発言しています。2011年3月11日の時点でメルトダウンの基準を知っていた幹部が東電に1人しか居な かったわけが無いですよね。これはメルトダウンを組織的に隠蔽していたと見れます。この大問題を追及・公表させたのは新潟県の技術委員会です。これ、国は 何をやっているんですか?規制庁は何をやっているんですかって。今年の3月2日、原子力規制委員会は時間的な余裕が無いとコメントしています。じゃあ、規 制委員会は何のためにあるんですか」検証委員会を設置したのは東電です。東電が設置した第三者委員会が客観的な検証を行うそうです。小渕優子さんの事件が ありましたよね。この小渕優子さん の第三者検証委員会のメンバーでもあった2人の弁護士が東電の検証委員会に参加している。この一点だけでもおかしくないですか?」
(3) http://www.sangiin.go.jp/japanese/joho1/kousei/konkokkai/current/list/l0428.htm (Liste Ausschussmitglieder; die Mitglieder mit Photogalerie: http://www.sangiin.go.jp/japanese/joho1/kousei/konkokkai/current/plist/p0428.htm) (Photos)
https://ja.wikipedia.org/wiki/%E5%8E%9F%E5%AD%90%E5%8A%9B%E8%A6%8F%E5%88%
B6%E5%A7%94%E5 %93%A1%E4%BC%9A_%28%E6%97%A5%E6%9C%AC%29 (NRA)
(4) https://www.nsr.go.jp/nra/gaiyou/profile02.html (Mitglieder im Überblick; Vorsitzender = Ingenieur und Physiker Tanaka Shunichi 田中俊一; *1945)
(5) https://www.nsr.go.jp/data/000142270.pdf (NRA Pressekonferenz vom 2. März 2016)
(6) https://de.wikipedia.org/wiki/Seikatsu_no_T%C5%8D (Seikatsu no Tô) sowie
https://de.wikipedia.org/wiki/Tar%C5%8D_Yamamoto (Yamamoto Tarô)


US-Präsident Barack Obama besucht Hiroshima

„Die Erinnerung an Hiroshima dürfe nie vergehen, sagte Obama. "Sie erlaubt uns, die Trägheit zu bekämpfen, sie feuert unsere moralische Vorstellungskraft an und ermöglicht es, uns zu ändern."“  (Wieland Wagner, Tokyo)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/barack-obama-in-hiroshima-geschichte-machen-a-1094522.html


Publikation „Nukleare Narrationen – Rezensionen und Essays“ erscheint Juni 2016

Im Rahmen des ProjCover des Bandes "Nukleare Narrationen"ekts „Nukleare Narrationen“ der Japanologie Frankfurt (Lisette Gebhardt) erscheint Anfang Juni der Band, der die für Literaturkritik.de April 2016 zusammengestellten Beiträge enthält. Es handelt sich um über zwanzig Besprechungen zu aktuellen und älteren Titeln literarischer Repräsentationen des Atomaren sowie zu neuen Forschungen zu apokalyptischer Thematik und Endzeitvisionen in Literatur und Kunst. Der Band bietet mit Beiträgen, Index und Literaturangaben einen Überblick über die künstlerische und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Atomzeitalter.

Link: 

http://www.ebvberlin.de/epages/15494902.sf/de_DE/ObjectPath=/Shops/15494902/Categories/

ASIENWISSENSCHAFT/Nukleare_Narrationen_Texte_Visualitaet_Zeitzeugen&ViewAction=ViewPaged

 


Kan erhält Preis "Courage beim Atomausstieg"

“Der studierte Physiker hat sich durch die bei Weitem noch nicht ausgestandene nukleare Katastrophe vom Atomkraftbefürworter zum vehementen Kernenergiegegner gewandelt und wirbt weltweit für den Verzicht auf Atomkraft. Für dieses Engagement hat er nun am Samstag als erster Träger den von der Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie den Elektrizitätswerken Schönau initiierten Preis "Courage beim Atomausstieg" verliehen bekommen. Lobend erwähnt Kan in Mainz den kurz nach der Havarie in Fukushima in Berlin unter Kanzlerin Angela Merkel beschlossenen Atomausstieg bis 2022. Im Juli 2011 kündigte er Japans etappenweisen Ausstieg aus der Atomenergie an. Kan hofft auf Deutschland als Verbündeten, um die Botschaft von den sauberen Energiequellen in aller Herren Länder zu tragen. Auch gibt er sich optimistisch, was die Entwicklung in Japan angeht. So seien mittlerweile 60 Prozent der Bevölkerung in Nippon für einen Atomausstieg und trügen den Kurs seines Nachfolgers, den er nicht namentlich erwähnt, nicht mit“ (Ärztezeitung 2.5. 2016).

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