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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

Populärkultur als Wiederaufbau-Strategie im Post-Fukushima Japan

Neues von der „Cool Japan!“-Kampagne

Ein Vortrag von Dr. des. Cosima Wagner (Japanologie Frankfurt am Main)

Die Bewältigung der Dreifach-Katastrophe des 11. März 2011 ist zur vordringlichsten gesellschaftlichen Aufgabe der nächsten Jahre in Japan geworden. Auch die Populärkulturindustrie soll hierzu einen Beitrag leisten, sei es zur Wiederbelebung kreativwirtschaftlicher Strukturen in den betroffenen Präfekturen, sei es zur Aufbesserung des internationalen Images des Landes im Rahmen der „Cool Japan!“-Kampagne der japanischen Regierung. Der Vortrag diskutiert die Bedeutung der Populärkultur als Wiederaufbau-Strategie im Post-Fukushima Japan und fragt nach den politischen Absichten, Akteuren sowie Zielen der Maßnahme. Dabei sollen auch kritische Stimmen vorgestellt und die Frage der kulturellen Globalisierung „Japanese style“ neu betrachtet werden.

Datum: 4. Mai 2012, 14.00 Uhr
Ort: Campus Bockenheim, Jügelhaus, Hörsaal A

Link: http://www.nipponconnection.com/japanologie-frankfurt-am-main.html


Vortragsreihe von Uesugi Takashi in Deutschland

Der bekannte japanische Journalist Takashi Uesugi hält im April Vorträge über die japanische Atomkatastrophe in Japan und spricht dabei über die Rolle der Firma Tepco. Uesugi tritt an verschiedenen Orten in Deutschland auf, unter anderem in Berlin und Frankfurt (15.4.). Er ist Mitbegründer der "Free Press Association Japan", in der sich Journalisten zusammengeschlossen haben, um für eine unabhängige Berichterstattung einzutreten.


Raji C. Steineck: Nisa widersprach der Revision von Richtlinien zur Prävention atomarer Katastrophen - 2006 - "Stiftet Verwirrung"

NISA widersprach der Revision von Richtlinien zur Prävention atomarer Katastrophen - 2006 - "Stiftet Verwirrung"

Asahi Shimbun Digital vom 15.3.2012


Links der Harvard University

Das von der Universität Harvard begonnene digitale Archiv zu den Katastrophen: http://jdarchive.org/
 
Fukushima-Vorträge in Harvard, u.a. auch von/mit Andrew Gordon: http://vimeo.com/channels/usjapan


Konferenz "Fukushima +1"

Am 6.-7. März fand im Europaparlament die Konferenz "Fukushima +1" der Fraktion Die Grünen/EFA statt, die ueber Video nachgeschaut werden kann - ein Link von der HP der Grünen-Politkerin Rebecca Harms (die sich ja auch anlässlich der Yokohama-Konferenz im Januar in Japan aufhielt und ausführlich berichtet hat) führt dahin: http://www.rebecca-harms.de/index.php/lesen/video-konferenz-fukushima-ein-jahr-nach-03-11-18001

U.a. haben gesprochen Satô Eisaku, der frühere Gouverneur der Präfektur Fukushima (siehe Eintrag: „Der Staat, der seine Bürger hintergangen hat, soll zu seiner Verantwortlichkeit stehen!“), Gotô Masahi (AKW-Ingenieur, ehemals Tôshiba) u.a. (die japanischen Redner sind hier nur auf Japanisch zu hören - Übersetzungen, die simultan erfolgten, werden noch gesucht)


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