Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"
Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.
| Tagung Yokohama 14.-15. Januar 2012: Global Conference for a Nuclear Power Free World | 09.01.2012 | |
“The Great East Japan Earthquake and Tsunami, and the accident at the Fukushima Daiichi nuclear power plant, have both had a dramatic impact around the world. In response to this massive disaster and its tragic consequences to people's lives and environment, the people of Japan are trying to take steps towards recovery. Meanwhile, the nuclear power plant is still unstable and workers are forced to continue working in life-threatening conditions. As the radioactive contamination spreads, many people including children are forced to suffer from prolonged radiation exposure, unable to evacuate due to lack of support from the government. It is vital that we do not continue to make the same mistakes. It is now time for humanity to put an end to the nuclear age that started with Hiroshima and Nagasaki. In Japan, well over half the population now supports the goal of breaking away from nuclear power. However, many people question whether it is practically possible to bring nuclear power to an end. For these reasons and more, a coalition of Japan-based organizations will hold the Global Conference for a Nuclear Power Free World”. The Organizing Committee is made up of the Citizens' Nuclear Information Centre, FoE Japan, Green Action, Greenpeace Japan, the Institute for Sustainable Energy Policies and Peace Boat. aktuelles Programm: HIER Die Weltkonferenz über Ausstieg aus der Atomkraft wird z.T. über den Internet-Sender "Our Planet TV" zu verfolgen sein: http://www.ourplanet-tv.org/ . Eine internationale Pressekonferenz hat bereits stattgefunden (u.a. mit deutschen Teilnehmern wie der Politikerin Rebecca Harms). Darüber wird hier berichtet: http://www.fccj.or.jp/node/7154; teilweise kann sie gesehen werden unter: http://www.youtube.com/watch?v=gX-KKuYqvIM Alle Events der Konferenz werden direkt auf der Seite über verschiedene Channels unter http://npfree.jp/tv.html zu sehen sein.
________________________________________ Adresse: Tel:+81 03-3363-7561 Fax:+81 03-3363-7562 |
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| Treffen des Arbeitskreises Fukushima | 08.01.2012 | |
Am 17. Januar 2012 um 18 Uhr trifft sich der Arbeitskreis Fukushima der Japanologie Frankfurt um die für den 3. Mai geplanten Beiträge der Gruppe auf der Nippon Connection 2012 (2.-6. Mai 2012) zu besprechen bzw. zu koordinieren. Unter dem Titel „Ein Jahr nach Fukushima – Blicke auf die Katastrophe“ tragen die Mitglieder des Arbeitskreises Kurzreferate zu den von ihnen im Laufe der letzten Monate behandelten Themen vor; unter anderem werden Diskussionsbeiträge japanischer Künstler und Intellektueller vorgestellt, eine kleine Zeitgeschichte der japanischen Akzeptanz atomarer Energie präsentiert sowie die Rolle der „Gefälligkeitsgelehrten“ hinterfragt. |
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| Konferenz im März 2012 : "Comparing Fukushima and Chernobyl: Social and Cultural Dimensions of the Two Nuclear Catastrophes" | 04.01.2012 | |
Vom 8.-9. März 2012 wird an der Goethe-Universität Frankfurt − in Zusammenarbeit der Forschungszentren GIZO und IZO sowie unter der Mitwirkung der Japanologie Frankfurt und japanologischer Kollegen aus Leipzig, Zürich und Halle-Wittenberg − eine u.a. von der Japan Foundation und dem Nakama-Fonds der Universität geförderte internationale Konferenz zum Thema Fukushima und Tschernobyl stattfinden. Geplant sind Panels zum Thema Technikethik, zu Reaktionen Intellektueller und Literaten auf die nuklearen Katastrophen in Russland und Japan sowie zu politischen Interaktionen der betroffenen Länder mit ihren Nachbarn in Europa respektive Asien. Genauere Informationen werden bald an dieser Stelle bekannt gegeben. |
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| Bericht des Schweizer Fernsehens: „Japans Aufbruch nach der Katastrophe“ - «Kulturplatz extra» Januar 2012 | 04.01.2012 | |
„Kulturplatz" reist nach Japan und fragt nach, wie die Kulturszene vor Ort die Katastrophe und die Versuche ihrer Bewältigung erlebt. Die Reporterin reist in die vom Unglück betroffenen Provinzen zum Autor und Zen-Priester Gen’yû Sôkyû, trifft Stars der japanischen Kulturszene, nimmt aber auch die Subkultur der Metropole Tôkyô wahr. In Ôsaka begegnet sie dem Architekten Tadao Andô, der dieses verheerende Unglück zum Anlass nimmt, über die Zukunft Japans nachzudenken und im Zuge des Wiederaufbaus eine Rückbesinnung auf alte Werte anzustreben. Musiker und Oscar-Preisträger Ryûichi Sakamoto betreibt eine Kampagne für den Atomausstieg seines Landes. Und Literatur-Nobelpreisträger Ôe Kenzaburô wird als knapp 80-jähriger der Wortführer eines gesellschaftlichen Aufbruchs in ein neues Japan. "Kulturplatz extra", am 4. Januar 2012, um 22.20 Uhr, auf SF 1.
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| Sotobayashi Hideto verstorben | 03.01.2012 | |
Sotobayashi Hideto starb am 28. Dezember 2011 in Berlin nach schwerer Krankheit. Der am 1. November 1929 in Nagasaki geborene und in Hiroshima aufgewachsene Chemiker lebte seit den 1950er Jahren in Berlin und forschte lange Zeit am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft; 1994 wurde der Spezialist für Hochpolymere emeritiert. Am 3. Mai 2011 war Sotobayashi Hideto als Vortragender an der Goethe-Universität zu Gast gewesen. Er beeindruckte die Zuhörer mit seinem Zeitzeugenbericht der Ereignisse in Hiroshima. ________________________________________
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