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Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"

Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.

Aktuelles

HOMEPAGE atomwaffen A-Z

Die vom IPPNW gestalteten Seiten geben verschiedene gut aufbereitete Informationen u.a. zum Atomzeitalter, zu Zeitzeugen und zeitgeschichtlich-politisch relevanten Personen sowie zu Atomtests und Radioaktivität:

"Hier finden Sie jede Menge interessante Informationen über Atomwaffen: Wie sie entwickelt wurden und was die Folgen der ersten Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren, aber auch die Geschichte des Atomzeitalters seit 1930 und viele technische Informationen über Atome und Strahlung. Die jetzige atomare Bedrohung ist ebenfalls ein wichtiges Thema: mit Daten über die Atomwaffenstaaten, ihre Arsenale und gültige Doktrinen."

Links: https://www.atomwaffena-z.info/start
https://www.atomwaffena-z.info/glossar
https://www.atomwaffena-z.info/geschichte/chronik-des-atomzeitalters
https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/sotobayashi-hideto (Zeitzeuge)


Gedenken an die Opfer des Erdbebendesasters vom 11. März 2011 | Teilnahme per Video

東日本大震災追悼復興祈念式

Da die persönliche Teilnahme an der Gedenkfeier anläßlich des 15. Jahrestags der Erdbebenkatastrophe in Nordostjapan am 11. März 2026 (14.30-15.50)  in der Stadt Fukushima nicht für die Allgemeinheit gedacht ist, bieten die Veranstalter einen Video-Livestream an.

式典のご案内

 ○日 時:令和8年3月11日(水) 14:30~15:50

 ○場 所:パルセいいざか(福島市飯坂町字筑前27番地の1)

 ◎一般の方は祈念式ヘはご参加いただけません。

  動画配信を行いますので、以下のYouTubeチャンネルページからご覧ください。 

Link: https://www.pref.fukushima.lg.jp/site/portal/kikaku-311-2026.html#event


Die letztjährige Gedenkfeier


Zurück zur Atomkraft

Die Presse (Austria): 15 Jahre nach Fukushima macht Japan den Salto zurück zur Atomkraft

"Doch nicht nur in Japan, auch im Rest der Welt steigt das Interesse der Regierungen und Unternehmen an Kernenergie merklich an. Die Internationale Energieagentur (IEA) vermeldete eben erst, dass 2025 so viel Atomstrom produziert wurde wie nie zuvor. Mehr als 40 Staaten wollten ihre Atomprogramme demnach ausbauen oder wieder einsteigen. Allen voran China, Russland und Indien. Die Tatsache, dass kein AKW ohne staatliche Subventionen läuft, könnte zugunsten von strategischen Überlegungen in Kauf genommen werden, heißt es. Auch in Deutschland sehnen manche angesichts der hohen Energiepreise die alten Meiler zurück. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nahm im Vorjahr demonstrativ an einem Treffen der Nuklear-Allianz, einer Gruppe kernkraftfreundlicher EU-Staaten, teil. Und in den USA hoffen Technologiekonzerne auf kleine modulare Kernkraftwerke (SMR), um ihre Rechenzentren betreiben zu können. Doch der Weg vom Wunsch bis zum fertigen Atomkraftwerk ist weit und teuer. In den meisten Atomländern gibt es keine Neubauprojekte. Die wenigen, die es über die Ziellinie schaffen, bestechen durch überlange Bauzeiten und massive Kostenüberschreitungen." (10. Februar 2026 / Artikel Matthias Auer, 18. Januar 2026)

Link: https://www.worldnuclearreport.org/15-Jahre-nach-Fukushima-macht-Japan-den-Salto-zuruck-zur-Atomkraft


Medieninformation des Bundesamtes für Strahlenschutz

"Am 26. April 2026 jährt sich der Reaktorunfall von Tschornobyl (russ.: Tschernobyl) zum 40. Mal. Der Unfall ist bis heute das schwerste Unglück in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Auch das zweitschwerste Reaktorunglück der Geschichte, die Havarie des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi, jährt sich in Kürze. Dieser Unfall in Japan wurde vor 15 Jahren, am 11. März 2011, von einem verheerenden Tsunami ausgelöst. Als demokratischer Staat hat Deutschland aus den Unglücken der Vergangenheit gelernt und ist heute deutlich besser vorbereitet als in der Vergangenheit.

Nuklearer Notfallschutz wird nicht dadurch obsolet, dass in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr am Netz sind. Kernkraftwerke in den Nachbarländern, neue technische Entwicklungen wie etwa Small Modular Reactors (SMRs) sowie die veränderte geopolitische Weltlage u.a. infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erfordern auch hierzulande weiterhin hohe Expertise, um in Notfällen handlungsfähig zu sein. Bürger und Bürgerinnen erwarten transparente Informationen und sollten grundlegende Maßnahmen zum Selbstschutz kennen." (BfS Februar 2026)

Link: https://www.bfs.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/BfS/DE/2026/0205-tschornobyl.html


Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa partiell in Betrieb

"Ryusuke Yoshida ist stinksauer. "Die Wiederaufnahme des Betriebs unter Missachtung der Meinung der Anwohner ist einfach unverschämt, es macht mich wütend", kritisiert er. Zwei Kilometer an der Küste entlang sind es von seinem Zuhause hier am Japanischen Meer bis hin zum größten Atomkraftwerk der Welt. Und das geht jetzt wieder ans Netz.

Japans Regierungschefin Sanae Takaichi steht zu der Entscheidung: "Die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa ist von großer Bedeutung, um die Anfälligkeit der Stromversorgung in Ost-Japan zu beseitigen, die Strompreise zu drücken und eine dekarbonisierte Stromerzeugung zu gewährleisten.""

(Thorsten Iffland, ARD Tokio, 21.1. 2026)

Links: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/japan-energie-akw-100.html
https://www.srf.ch/news/international/strom-aus-kernkraft-atomenergie-feiert-in-japan-ein-comeback

= "Der Atomunfall von 2011 ist in Japan etwas in Vergessenheit geraten. Autor: Martin Fritz Journalist, lebt seit vielen Jahren in Japan." (20.1. 2026)


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