Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"
Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.
| Konferenz "Für eine Olympiade in Tokyo, die Fukushima nicht verschweigt" | 29.08.2019 |
Am 14. und 15. September 2019 findet in der Auslandsgesellschaft Dortmund die Konferenz "Für eine Olympiade in Tokyo, die Fukushima nicht verschweigt" statt. Veranstalter ist die Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW. Aus der Ankündigung: "Mit der Konferenz möchten wir jene zu Wort kommen lassen, die sich mit der aktuellen Öffentlichkeitsstrategie der Regierung auseinandersetzen und die die Folgen der Katastrophe für die geflohenen Menschen, ihre Kinder und für die Umwelt aufzeigen können. Wir möchten auch zeigen, mit welchen Fragen sich die Umweltbewegung in Japan heute auseinandersetzt und welche Proteste es immer noch gibt. Wir möchten auch fragen, ob zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland Aktionen planen, um „Sand im Getriebe“ einer Öffentlichkeitsstrategie zu sein, die alle Risiken und die Krise nach Fukushima negiert. Können wir Kontakte zu Medienhäusern vor den olympischen Spielen aufzunehmen, so dass während der olympischen Spiele auch über Fukushima und seine Folgen berichtet werden kann? Zu der Konferenz sind auch Partner eingeladen, die sich in anderen europäischen Ländern mit den Folgen von Fukushima auseinandersetzen." Link zum Konferenzprogramm: |
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| Radonbelastung in Deutschland | 29.08.2019 |
Neue Meldung des Bundesamt für Strahlenschutz Erstaunlicherweise meldete sich das Bundesamt für Strahlenschutz jüngst erneut zur Wort - Thema sind die neuen gesetzlichen Regelungen zum Schutz vor Radon:
"Das Gesundheitsrisiko durch das radioaktive Gas Radon ist aus Sicht des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) in Deutschland zu wenig bekannt. Es sei nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache von Lungenkrebs, sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini. Ob die eigene Wohnung betroffen sei, lasse sich durch Messungen leicht feststellen." (ZDF, 23. August) http://www.bfs.de/SharedDocs/Bilder/BfS/DE/ion/umwelt/radon-karte-boden.jpg?__blob=poster&v=12 |
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| Jodtabletten für Deutschland im Sommer 2019 | 22.08.2019 |
„Beim österreichischen Pharmakonzern Gerot Lannach in der Steiermark rieb man sich verwundert die Augen: 50 Millionen Packungen Jodtabletten, der größte Einzelauftrag in der Geschichte des Unternehmens - so meldete es Anfang August der österreichische Fernsehsender ORF. Sie sollen als Vorsorge zur Vermeidung von Schilddrüsenkrebs im Fall eines schweren Reaktorunfalls dienen - bestellt ausgerechnet vom Atomausstiegsland Deutschland.“ „Grundlage sei eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, sagt der Essener Strahlenbiologe Wolfgang Müller, seinerzeit Vorsitzender der Strahlenschutzkommission: 'Fukushima hat uns damals zwei Dinge gelehrt: Das eine ist, dass man auch mit Reaktorunfällen der Stufe INES 7 rechnen muss, also schwerer, als man vorher angenommen hat. Und zum Zweiten, dass es durchaus auch mehrtägige Freisetzungen geben kann, was dann bedeutet, dass unter Umständen die Windrichtungen wechseln und viel mehr Gebiete betroffen sind, als das nach einer eintägigen Freisetzung der Fall wäre.'" (tagesschau) Links: „Erst vor wenigen Tagen war in Russland bei einem schiefgelaufenen Raketentest Radioaktivität freigesetzt worden. Das in der Natur vorkommende Strahlenniveau sei in der Spitze um das 16-Fache überschritten worden, teilte der russische Wetterdienst Rosgidromet mit. Eine Rakete war explodiert, sieben Menschen waren dabei ums Leben gekommen. Es gab im Ausland die Befürchtung, dass die russischen Behörden – wie schon in der Vergangenheit – nicht über das wahre Ausmaß informiert hätten.“ (Berliner Morgenpost) Links: |
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| Juli 2019 : Kommentar zu Olympia 2020 | 31.07.2019 |
In Tokio regiert die Angst „Korruptionsverdacht, Kostenexplosion, miese Arbeitsbedingungen: Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020 ist die Stimmung in Japans Hauptstadt schlecht. Vorfreude auf Olympia will keine aufkommen. Das Organisationskomitee verstrickt sich in Widersprüche.“ (Felix Lill, Deutschlandfunk.de) |
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| Panel zum Thema Nuklearität in Japan nach 3/11 | 23.07.2019 |
Im Rahmen der 11. International Convention of Asia Scholars (ICAS) in Leiden tagte am 17. Juli das von der Japanologie Frankfurt unter Lisette Gebhardt organisierte Panel "Japanese-European intellectual and artistic approaches to nuclearity. Human transformation, thought control, atomic landscapes" zum Thema intellektueller und künstlerischer Repräsentationen des Atomaren in Japan, mit besonderer Aufmerksamkeit auf das zeitgeschichtliche Ereignis "Fukushima". Abstract des Panels: Abstracts der einzelnen Vorträge: Insbesondere die Einordnung "Fukushimas" zwischen regionaler, japanischer und globaler Katastrophe wurde im Anschluss an das gut besuchte Panel diskutiert. Link: https://eu.eventscloud.com/ehome/icas11/ |
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