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Der japanische Schauspieler und Aktivist Yamamoto Taro meldet sich zu Wort

Veröffentlicht von Textinitiative am 23.07.2013
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Yamamoto Tarô wirbt in einem eindringlichen Appell dafür, dass man den pro-atomaren Kurs der neuen japanischen Regierung hinterfrage und sich weiterhin für einen Austritt aus der Kernenergie-Technologie stark machen solle, auch wenn der einzelne daran zweifeln mag, dass sich sein Engagement lohnt. Er selbst möchte sich weiterhin für die Betroffenen, vor allem für die Kinder und deren Gesundheit einsetzen. Menschen aus dem Nordosten, die an eine Evakuierung dächten, müsse der Staat Unterstützung gewähren, damit eine Umsiedlung gelingt. Yamamoto geht nicht soweit wie der Blogger Mochizuki Iori, der dazu aufruft, das Land zu verlassen, sieht jedoch auch wesentlich mehr Probleme nach „Fukushima“ als die offiziellen Medien vermelden. Yamamoto gewinnt bei den Wahlen am 21. Juli einen Sitz im Oberhaus.

Link:

Lektüre: Andreas Singler (2013): "Die Wahrheit eines Soloartisten - Der Anti-Atomkraft-Aktivist Yamamoto Tarō. Ein Kurzportrait". In: Lesebuch 'Fukushima'. Berlin: EB Verlag, S.326-331.

Zuletzt geändert am: 20.10.2014 um 12:07

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