Willkommen auf der Seite der "Textinitiative Fukushima"
Die Seiten der Textinitiative Fukushima werden derzeit von der Japanologie der Goethe-Universität betrieben. Gegenwärtiges Anliegen von TIF ist die zeitgeschichtliche Dokumentation. Das Forum dient nun in erster Linie als Archiv für Informationen zu 3/11 sowie allgemein zur Geschichte des Atomaren. Die Suchfunktion ermöglicht Recherchen zu Stichworten, Inhalten und Akteuren.
| Sakai Naoki (Cornell University) *Dreimal ein „System der Unverantwortlichkeit“ ('Musekinin no taikei' mitsutabi)* | 12.09.2011 |
Die Übersetzung des Textes von Sakai Naoki (Cornell University) *Dreimal ein "System der Unverantwortlichkeit" ('Musekinin no taikei' mitsutabi)*, übersetzt von Theresia B. Peucker (Leipzig), ist der Monatszeitschrift "Gendai shisô" (Heft 5/2011) entnommen, die das gesamte Heft dem Thema "Die Erdbebenkatastrophe in Ostjapan" widmet. Auch der von Fabian Schäfer übersetzte und auf dieser Homepage bereits erschienene Text "Die Flut von Gerüchten ist Kunde der kommenden Revolution" stammt aus dieser Zeitschrift, es folgen weitere ... |
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| Kayama Rika: „Es gibt keine Gemeinschaft“ - Teil II des Berichts aus Fukushima | 08.09.2011 |
In der Übersetzung von Johanna Mauermann M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Frankfurt und Mitglied des Arbeitskreises Fukushima, liegt nun der zweite Teil einer Reportage aus Nordostjapan vor, die die Psychiaterin und Publizistin Kayama Rika zusammengestellt hat. Kayama äußert sich auch hier wieder sehr kritisch gegen den "Wiederaufbau-Nationalimus", der die japanische Medienlandschaft zu einem nicht geringen Teil prägt und betont, daß sie auf ihrer Reise durch das Katastrophengebiet viele Einzelstimmen vernommen hat und keinesfalls eine kollektive japanische Übereinstimmung hinsichtlich der Bewältigungsstrategie des Geschehnisses wahrnehmen konnte. |
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| Linksammlung | 05.09.2011 |
Während die Linkliste der Textiniative stetig weiter wächst, möchten wir die folgenden Links besonders hervorheben:
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| Das kawaii-Prinzip und der Atomprotest | 02.09.2011 |
Wie eine japanischen Girlie-Band ihre Ablehnung des Atomaren formuliert, zeigt das kürzlich von Christopher Derbort entdeckte Video mit einem "Datsu genpatsu"-Song der fünf Mädchen, die sich ganz dem kawaii-Prinzip gemäß lieb und niedlich geben, dabei aber kritisch zur Erwachsenenwelt Stellung nehmen. Unter anderem greifen sie in ihrem Lied spöttisch auf die Formel "Schadet ihrer Gesundheit bis auf weiteres nicht" zurück und fordern, die Ereignisse von Fukushima nicht zu verdrängen und zu vergessen: Man solle sich aktiv für die Abschaffung der Atomkraft einsetzen - so argumentieren die Mädchen im J-Pop-Format.
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| Vorbemerkung zur Übersetzung des Textes „Ich möchte, dass die Leute erfahren, was Atomkraftwerke sind“ von Hirai Norio (1939-1997) | 30.08.2011 |
Obwohl der folgende Text seit Jahren im Netz zu finden war und dort auch kommentiert, diskutiert sowie als „zu emotional“, „voller Übertreibungen, ja Unwahrheiten“ etc. angefochten wurde, stand er bis zum 11. März 2011 nicht im Fokus einer breiteren Debatte. Nach den Havarien in Fukushima 1 jedoch erhielten er und sein Autor immer mehr Aufmerksamkeit – auch über Japan hinaus (mittlerweile liegen auch mindestens zwei englische Übersetzungen vor:
Hirai Norio - Ich möchte, dass die Leute erfahren, was Atomkraftwerke sind |
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